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Chiliflocken

Chiliflocken gibt es mit oder ohne Samenkörner. Ähnlich dem Chilipulver ermöglichen sie es die Schärfe in Gerichten, oder auch in Saucen bzw. Dips zu erhöhen.
81/12/07  LA!:0ALA
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Bei Chiliflocken handelt es sich um zerkleinerte, grob geschrotete Chilischoten. Es gibt Produkte, die man bewusst ohne Kerne bzw. Samenkörner verarbeitet um einen pikanten, aber nicht sehr scharfen Geschmack zu ermöglichen. Andere wiederum enthalten die Kerne und sind dementsprechend wesentlich schärfer.

Allgemeine Information zur Gattung Paprika:

Aus Wikipedia: "Die Gattung Paprika (Capsicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist vor allem wegen ihrer Früchte bekannt, die als Gemüse und Gewürz verwendet werden. Je nach Größe, Farbe und Geschmack (Schärfe) werden für viele Sorten besondere Namen wie Chili, Spanischer Pfeffer, Peperoni, Peperoncini oder Pfefferoni gebraucht. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch die meisten in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum."

Verwendung in der Küche:

Aus "zauberdergewuerze.de/Chiliflocken": "Chilischoten werden frisch oder getrocknet als Gewürz oder pur eingesetzt. Reife getrocknete Chilis werden unter Anderem zerstoßen und finden als Chiliflocken vielfache Verwendung in der Küche. Sie sind Bestandteil der meisten Chilisaucen und Chilipasten, würzen Würste und Pickles. In der häuslichen Küche können Sie Chiliflocken zum Würzen von Eintopfgerichten, für Gulasch, Ragouts oder Suppen verwenden. Chiliflocken ergänzen sich sehr gut mit Knoblauch und frischem Ingwer. Chiliflocken sind leicht zu verwenden, um Ihren Speisen Schärfe und ein würziges Aroma zu verleihen. Chiliflocken verlieren durch Hitze nicht ihr Aroma und können so den Garprozess begleiten. Chili/ Chiliflocken können aber auch für Desserts eingesetzt werden, in der Kombination mit Früchten z. B. Erdbeeren ergeben sich reizvolle Geschmacksnuancen."

Geschmackliche Schärfe-Capsaicin:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Capsaicin": "Capsaicin ist in verschiedenen Arten der Gattung Capsicum (Paprika) aus der Familie der Nachtschattengewächse Solanaceae in Anteilen von 0,3–0,5 %, maximal etwa 0,85 % enthalten. Es findet sich vorwiegend in den Früchten der Capsicum-Pflanzen; diese oft als Paprika- oder Chilischoten bezeichneten Früchte sind botanisch Beeren."

Vorkommen: "Die Produktion des Capsaicins findet vor allem in der Plazenta und den Samenscheidewänden der Schoten statt. Entgegen der weitverbreiteten Meinung enthalten die Samenkörner deutlich weniger Capsaicin, die Konzentration ist abhängig von der Nähe zu Plazenta und Samenscheidewand."

Eigenschaften: "Capsaicinoide sind farblos und relativ temperaturstabil, d. h., sie können durch Kochen oder Einfrieren nicht zersetzt werden. Capsaicinoide lösen sich in Ethanol und Fetten, aber nicht in Wasser. Sie haben eine antibakterielle und fungizide Wirkung und wirken daher konservierend."

Zubereitung von Chili-Öl:

Wenn Sie Chili-Öl herstellen möchten, können Sie einen Esslöffel der Chiliflocken zusammen mit 250 Milliliter Öl Ihrer Wahl in ein gläsernes Behältnis geben, gut verschliessen und ein paar Tage ziehen lassen. Da Capsaicin fettlöslich ist, diffundiert es mit der Zeit aus den Chiliflocken in dass sie umgebende Öl und kann somit als Chili-Öl verwendet werden.

Vorsichtiger Umgang mit Capsaicin:

Ähnlich wie bei anderen Capsaicin-haltigen Produkten sollten Sie nach der Verwendung die Hände gut reinigen und den Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden.
Aus "de.wikipedia.org/wiki/Capsaicin""Die Reinigung der Hände muss mit Ölen/Fetten oder Alkohol erfolgen, da Capsaicin nicht wasserlöslich ist und sich somit durch Händewaschen nicht vollständig entfernen lässt. Um sich bei der Verarbeitung scharfer Sorten zu schützen, bieten sich Plastikhandschuhe an. Bei extrem scharfen Sorten kann es bei Kontakt auch geringster Mengen mit Augen, Schleimhäuten oder Haut zu teils schweren Reizungserscheinungen kommen."


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