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Linse, rot, roh

Rote Linsen haben einen hohen Eiweissanteil und sind leicht verdaulich. Darüber hinaus enthalten sie viele Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Zink.

Rote Linsen stammen aus Indien und der Türkei. Im Handel sind sie in getrocknetem Zustand erhältlich. Sie sind bereits geschält und lassen sich schnell und einfach garen. Rote Linsen finden für Suppen, Püree und Eintöpfe Verwendung.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Linse oder Erve (Lens culinaris), auch Küchen-Linse genannt ist eine Pflanzenart aus der Gattung Linsen (Lens) aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Sie stammt wahrscheinlich von der wilden Lens orientalis ab."

"Es ist eine Kulturpflanze, die heute in Mitteleuropa kaum mehr angebaut wird, sie ist sehr selten und meist unbeständig auf Schuttplätzen oder auf Brachland verwildert."

Linsensorten:

Linsen, deren Form einheitlich flach und rund ist, unterscheiden sich in ihrer Grösse und Farbe. Zuckerlinsen sind mit einem Durchmesser von 4 bis 5 mm die kleinsten. Tellerlinsen, mit 6 und 7 mm, gehören zu den grössten Linsen. Hinsichtlich der Farbe variieren sie stark: Es gibt gelbe, grüne, braune, lila und rote Linsen.

"Im Handel verbreitet sind:

  • Tellerlinsen (meist ungeschält, braun) – auch als Konserve
  • Rote Linsen (kleiner, bereits geschält und teilweise auch halbiert) – kochen weicher und breiiger
  • Berglinsen
  • Beluga-Linsen - schwarz, bleiben beim Kochen bissfest...
  • Puy-Linsen – grüne Linsen
  • Gelbe Linsen"

Bei roten Linsen handelt es sich eigentlich um geschälte braune oder violette Linsen, dessen Kern orange-rot ist und beim Kochen ins orange-gelbliche wechselt.

Inhaltsstoffe und das Keimen:

"Rohe Linsen enthalten unbekömmliche oder sogar giftige Inhaltsstoffe (Lektine und andere), die durch das Kochen unschädlich gemacht werden. Werden die Linsen vor dem Kochen eingeweicht, wird der Gehalt unbekömmlicher Inhaltsstoffe reduziert."

"Linsen sind leichter verdaulich als Erbsen oder Bohnen und haben einen hohen Eiweißanteil von 25 bis 30 % in der Trockenmasse, wodurch sie besonders bei zeitweiligem Fasten oder dauerhaft vegetarischer Ernährung ein wertvolles und zugleich preiswertes Nahrungsmittel darstellen. Bemerkenswert ist ebenso ihr hoher Gehalt an Zink, welches eine zentrale Rolle im Stoffwechsel spielt. Da sie kleiner sind als andere Hülsenfrüchte, brauchen sie auch weniger Einweich- und Kochzeit."

Verwendung in der Küche:

Rote Linsen sind schon geschält, weshalb sie schneller als andere Hülsenfrüchte garen. Aus diesem Grund muss man sie vor dem Kochen nicht einweichen lassen. Beim Kochen bekommen rote Linsen eine gelbliche Farbe. Weil sie leicht zerfallen, eigenen sie sich gut für Püree, Eintöpfe und Suppen.

Lagerung:

Durch optimale Lagerungsbedingungen sind rote Linsen sehr lange (fast ein Jahr) haltbar. Dies Bedarf einer trockenen, wenn möglich ichtgeschützten- sowie kühlen Lagerung.