FacebookTwitterGoogle
Diet-Health.info Stiftung G+E, Gesundheit und Ernährung Themen-Bereiche Diet-Health.info Stiftung G+E, Gesundheit und Ernährung Themen-Bereiche Diet-Health.info Stiftung G+E Themen-Bereiche

Wakame, roh

Wakame hat eine knackige Konsistenz und schmeckt leicht nach Meer. Sie lässt sich roh oder gegart verwenden und ist iodhaltig (10-20 mg/100 g Trockensubstanz)

Wakame ist eine Braunalge, die vor allem im Fernen Osten als Gewürz für Eintöpfe und Suppen verbreitet ist. In Japan serviert man Wakame gern in einer Misosuppe mit Tofu. Doch auch in Europa gewinnt das Meeresgemüse wieder an Bedeutung. Wakame schmeckt im Salat besonders in Kombination mit Gurken und grünem Blattsalatt. Ob das in Europa meist getrocknete Wakame "roh" ist, hängt stark von dem angewandten Trocknungsprozess und der Verarbeitung ab!

Die generativen Teile von Wakame sind als Mekabu im Handel und sind besonders nährstoffreich. Sie haben einen stärkeren Geschmack, erfordern aber auch sehr lange Kochzeiten.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Undaria pinnatifida, in Japan auch Wakame genannt, ist eine marine Braunalgenart aus der Ordnung der Laminariales. In Japan und Korea wird sie als Lebensmittel geschätzt. Ursprünglich heimisch an den Küsten Ostasiens, ist sie als eingeführte und invasive Art inzwischen in vielen Meeren verbreitet."

Beschreibung, Vorkommen und Verhalten:

"Der Sporophyt von Undaria pinnatifida ist ein großer gelblicher bis brauner Seetang, dessen Thallus ein bis zwei (selten drei) Meter Länge erreicht. Am Untergrund ist er mit einem wurzelartigen Haftorgan (Rhizoid) befestigt. ...

Undaria pinnatifida ist ursprünglich an den kalt-gemäßigten Meeresküsten des West-Pazifik (China, Japan und Korea) heimisch. ... Nachdem sie in der Bretagne zur kommerziellen Nutzung eingeführt worden war, hat sie sich als invasive Art inzwischen auch im Nordost-Atlantik ...und im Mittelmeer weit verbreitet.

Durch ihren üppigen Aufwuchs ... kann Undaria pinnatifida zum lästigen Problem  für Meeresfarmen werden. Außerdem kann sie einheimische Arten verdrängen. Daher wurde sie auf die Liste der 100 gefährlichsten Neobiota gestellt. ..."

Inhaltsstoffe:

"Wakame ist iodhaltig (10-20 mg/100 g Trockensubstanz Iod), daneben enthält es unter anderem auch Alginsäure.

Der Inhaltsstoff Fucuiodan könnte vorbeugende Wirkung gegen Krebs haben. Das Fucoxanthin aus Wakame bewirkte bei Mäusen eine verstärkte Fettverbrennung.“

Verwendung:

Man kann fast die ganze Pflanze verspeisen. Wakame ist in Form großer Blattstücke oder auch als fein gehobeltes Instantprodukt zum Einrühren erhältlich. Sie kann frisch oder getrocknet zubereitet werden. In Europa erhält man Wakame fast ausschliesslich nur in getrockneter Form.

„Wakame dient häufig als Zutat in der japanischen Küche für Suppen, beispielsweise für Miso-Suppe, die dadurch ein kräftigeres Aroma erhält. Wakame wird auch geröstet (Yaki-wakame), halbfeucht mit Reis, oder mit Zuckerhülle (Ito-wakame) zubereitet.

In der koreanischen Küche wird diese Alge für Suppen, Breie und Salate genutzt. Die Salate gibt es in unterschiedlichster Form und Zubereitung – oft wird Sesam zur Verfeinerung verwendet.“

Hinweise für die Verwendung in der Küche:

Getrocknete Wakame ist bei trockener, kühler Lagerung mehrere Monate lang haltbar.

Zur Verwendung getrockneter Wakame, diese zunächst kurz kalt abspülen und anschliessend in lauwarmen Wasser ca 5 Minuten einweichen. Algen gut ausdrücken.

Zur Verwendung als Gemüse, diese eine halbe Minute lang sprudelnd kochen und anschliessend eiskalt abschrecken. So behält Wakame ihre grüne Farbe.

In Japanläden bekommt man auch Instant-Wakame. Diese kann man direkt über Suppen streuen oder 5 Minuten einweichen, um sie zu Gemüse und Salat zu verarbeiten.

Zerstoßen ergibt sie ein mineralstoffreiches Gewürz.