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Heidelbeere, roh

Heidelbeeren besitzen ein grosses antioxidatives Potenzial und man sagt ihnen auch Krebsrisiko mildernde - und Schlaganfall vorbeugende Eigenschaften nach.

Heidelbeeren bzw. Kulturheidelbeeren: Wissenschaftliche Studien weisen auf eines der höchsten antioxidativen Potenziale aller Früchte hin. Die Oxygen Radical Absorbance Capacity (ORAC) beträgt 25 µmol TÄ/g Frischgewicht. Demzufolge ordnet man die Heidelbeeren zu den Früchten mit der höchsten gemessenen, stressmindernden Wirkung ein. Des Weiteren weisen Studien auf weitere gesundheitliche Vorzüge hin, mitunter vermindern Heidelbeeren das Krebsrisiko und beugen Schlaganfall und Herzkreislauferkrankungen vor. Zudem sollen sie auch das Immunsystem stabilisieren können. Selbst gesammelte Heidelbeeren sollte man vor dem rohen Verzehr gut waschen und im Zweifelsfall kochen. Dies ist von Bedeutung da man je nach Gebiet die Gefahr durch Fuchsbandwurm-Infektionen nicht ausschliessen kann.

Verwendung:

Aus Wikipedia"Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte für die menschliche Ernährung. Sie lassen sich sowohl frisch verzehren als auch in der Küche verwerten. ... Gerichte aus oder mit Heidelbeeren sind zum Beispiel Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen, Hefeklöße mit Heidelbeeren sowie Heidelbeerpfannkuchen."

Inhaltsstoffe:

  • "Nährwerte pro 100 g Heidelbeeren:
    Brennwert 176 kJ (42 kcal), Wasser 84,8g, Eiweiß 0,6g, Kohlenhydrate 7,4g, Ballaststoffe 4,9g, Fett 0,6g, mehrfach ungesättigt 0,4g.
     
  • Vitamine und Mineralstoffe:
    Vitamin A 6,0µg, Vitamin B1 0,0mg, Vitamin B2 0,0mg, Vitamin B6 0,1mg, Vitamin B9 3,0µg, Vitamin C3 0,0mg, Vitamin E 1,9mg, Calcium 13,0mg, Eisen 0,7mg, Magnesium 2,0mg, Natrium 1,0mg, Phosphor 13,0mg, Kalium 73,0 mg, Zink 0,1 mg."

"Hauptwirkstoffe: In den Früchten Catechingerbstoffe, dimere Proanthocyanidine, Anthocyanidine (wie z. B. Astragalin), Flavonoide, Caffeoylsäuren, Fruchtsäuren, Pektine, Invertzucker.

In den Blättern außer Gerbstoffen Iridoide, Phenolcarbonsäuren, in geringer Menge Chinolizidinalkaloide, Arbutin und Hydrochinon höchstens in Spuren, ein relativ hoher Gehalt an Chrom und Mangan. Über das früher angegebene „Glukokinin“ Neomyrtilin gibt es keine neueren Untersuchungen."

Nutzung als Heilpflanze:

"Als Heildroge dienen die getrockneten, reifen Früchte bzw. die frischen oder tiefgefrorenen Früchte. Weiterhin die getrockneten Blätter.

Anwendung: Die getrockneten Beeren sind aufgrund des Gerbstoffgehalts und der Pektine ein beliebtes Volksheilmittel gegen Durchfall, ebenso der mit Rotwein angesetzte Heidelbeerwein. Frische Früchte in größeren Mengen genossen wirken dagegen abführend.

Der verdünnte Saft oder 10%ige Abkochungen können als Gurgelmittel bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum angewendet werden. Die isolierten Anthocyanidine haben eine kapillarabdichtende Wirkung bei krankhafter Kapillarbrüchigkeit, z. B. bei Diabetes, und sie werden in Fertigpräparaten gegen Netzhauterkrankungen und Störungen des Nacht- und Dämmerungssehens, zur Epithelregeneration bei Magen- und Darmgeschwüren, äußerlich zur Vernarbung von Wunden eingesetzt.

In der Volksmedizin gelten Heidelbeerblätter als blutzuckersenkend, ohne dass bisher eine antidiabetisch wirkende Substanz nachgewiesen werden konnte. Ob der Chromgehalt der Blätter möglicherweise für eine derartige Wirkung verantwortlich ist, bedarf noch weiterer Untersuchungen. Da bei längerem Gebrauch Vergiftungserscheinungen auftreten können und die Wirksamkeit nicht belegt ist, wird von der Anwendung von Zubereitungen aus Heidelbeerblättern abgeraten."