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Rotalgenblatt für Sushi (Nori)

Rotalgenblätter für Sushi sind leicht geröstet, also nicht roh im Gegensatz zu unbehandelten Rotalgenblättern die von unterschiedlichen Pflanzen stammen können.

Als dünnes Blatt verarbeitet kann man Nori-Blätter pur essen, doch sind sie normalerweise geröstet und können zu viel Jod aufweisen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Nori (jap. 海苔 / のり) bezeichnet essbare Meeresalgen, die als getrocknete, später geröstete, quadratische, papierartige Blätter verkauft werden, meist Rotalgen der Arten Porphyra yezoensis und Porphyra tenera, deutsch: Purpurtang, bisweilen auch Meerlattich oder Seegras genannt. Sie dienen unter anderem dazu, Sushi-Rollen ... herzustellen. Bestimmte grüne Sorten werden als Aonori bezeichnet."

Doch ist auch die Rotalgenart Porphyra laciniata (Lightfoot) verwendbar. Taxanomisch ist das ein Synonym zu Erythroglossum laciniatum (Lightfoot) Maggs & Hommersand.

Nori-Blätter als Rohkost:

Es gibt auch Nori-Blätter als Rohkost, die allerdings gegen fünf Mal mehr kosten. Die Blätter wiegen um die 2,5 bis 3 g pro Blatt. Geröstet sind die Blätter meist grünlich und kosten 20 Cents pro Stück, während die rohen Qualitäten ein dunkles Braun zeigen und bis zu einem Euro pro Blatt kosten können.

Algenarten und Zubereitung:

"Nori ist die in der japanischen Küche wichtigste Algenart. Koreanisches Nori (Gim), das für Gimbap verwendet wird, ist mit dem japanischen so gut wie identisch, aber in Europa meist um einiges günstiger im Handel. Die in der chinesischen und taiwanesischen Küche verwendete Sorte, meist aus Japan importiert, heißt Haidai (海帶)."

"Als Temaki werden Nori-Blätter zu kegelförmigen Tüten gerollt und mit Reis, Gemüse und Fisch gefüllt. Auch für Nigirizushi (握り寿司), handgeformten, belegten Sushi, wird teilweise ein Nori-Streifen verwendet, um den Belag auf dem Sushi "festzubinden". In feine Streifen geschnitten oder zerkrümelt ist Nori auch Bestandteil verschiedener japanischer Gewürzmischungen, die Fischspeisen, Suppen, Salaten und Omeletten einen charakteristischen kräftig-würzigen Geschmack verleihen. Es findet ebenfalls in Furikake Verwendung. Weitere typische Bestandteile solcher Mischungen sind unter anderem gerösteter Sesam und Meersalz. Die gleiche Alge ist zerkleinert als Mutachi bekannt."

Gesundheitliche Aspekte (Jod):

Aus "test.de/Jod-in-Gemuesealgen-Schock-aus-dem-Meer-1051651-2051651/" zu Gemüsealgen:
Getrockneten Seetang gibt es ab 0,62 Euro pro 100 g (keine Nori-Blätter!), doch die enthalten bis zu 3800 mg/kg Trockengewicht Jod - mindestens 150 Mal mehr als das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) für verkehrsfähig hält.

Es gibt aber Algen mit weniger als 20 Milligramm Jod pro Kilogramm Trockenmasse. Alles darüber kann die Gesundheit schädigen. Vor allem Kombualgen für Dashi-Suppe enthalten viel zu viel Jod.

"Keine Jodschocks haben Liebhaber von Maki-Sushi zu befürchten. Die Jodgehalte ihrer Algenhüllen, den von uns getesteten Nori-Blättern, sind bei maßvollem Verzehr unbedenklich. Maßvoll sind etwa 3 Blätter oder 7,5 Gramm. In solchen Mengen sind auch getrocknete Wakame-Braunalgen unkritisch.
Für Asiaten, besonders für Japaner, sind Jod-Richtwerte bedeutungslos."

Sorten Nori für Sushi (sehr kleines Gewicht) und Wakame für Suppen sind also unbedenklich.

Falschinformation über Vitamin B12:

Aus "test.de/Jod-in-Gemuesealgen-Schock-aus-dem-Meer-1051651-2051651/""Meeresalgen enthalten oft mehr Vitamin B12 als Fleisch." Das ist eine Falschinformation aus der Zeit als die Analoga (siehe bei Spirulina) noch nicht bekannt waren.