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Hanfsame, geschält, roh

Rohe Hanfsamen haben einen leicht nussigen Geschmack und enthalten alle essentiellen Aminosäuren. Die geschälte Variante zieht man für Backwaren und Müsli vor.

Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt. Man unterscheidet zwischen Nutzhanf und Hanf, der zur Gewinnung von Rauschmittel oder als Arzneimittel angebaut wird. Hanf war ursprünglich vermutlich in Zentralasien beheimatet. Heute findet man ihn weltweit in gemäßigten bis tropischen Zonen kultiviert oder auch verwildert. Hanf ist eine zumeist einjährige krautige Pflanze, deren Blätter gesägt und handförmig zusammengesetzt sind.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Als Nutzhanf oder Industriehanf werden alle Sorten des Hanf (Gattung Cannabis) bezeichnet, die für die kommerzielle Nutzung abseits der Verwendung als Rauschmittel oder Arzneimittel angebaut werden. Es handelt sich vor allem um Sorten der Hanfart Cannabis sativa und dessen Kulturform Cannabis sativa var. sativa, während der Indische Hanf (Cannabis indica) nur als Drogen- und Medizinpflanze eine Rolle spielt."

Inhaltsstoffe der Samen:

"Als Samen werden Achänen gebildet, Nussfrüchte, die als „Hanfsamen“ oder „Hanfnüsse“ bezeichnet werden. Sie sind 3 bis 4 Millimeter groß, von brauner bis grüngrauer Farbe. Sie enthalten ... neben Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen besonders hohe Anteile an Vitamin B, speziell Vitamin B1 und Vitamin B2. Die Proteine bestehen hauptsächlich aus dem Globulin Edestin, welches sehr leicht verdaulich ist. Die Samen enthalten darüber hinaus alle acht für den menschlichen Körper essentiellen Aminosäuren, als Proteinquelle sind Hanfsamen damit für den Menschen hervorragend geeignet. ..."

"Hanfsamen enthalten, unabhängig von der Sorte, kein THC "(Tetrahydrocannabinol)"oder andere rauschwirksame Inhaltsstoffe."

"Die dünne Schale enthält Chlorophyll, so dass das Öl aus ungeschälten Samen eine grüne Farbe aufweist. Außerdem sind Bitterstoffe und Ballaststoffe enthalten. Öl aus geschälten Hanfsamen enthält weniger Farb- und Bitterstoffe und ist geschmacklich entsprechend nussiger. Hanföl wird vor allem als Nahrungsmittel in Form von Salatöl genutzt und besitzt eine Reihe von hochwertigen Inhaltsstoffen wie essentielle Fettsäuren. ..."

Verwendung des Nutzhanfes:

"Nutzhanf wird vor allem zur Gewinnung von Hanffasern angebaut, weitere Produkte sind Hanfschäben, Hanfsamen sowie das daraus gewonnene Hanföl und Hanfblüten und -blätter zur Herstellung von ätherischem Hanföl. Durch neue Kaltpressverfahren wird inzwischen der Hanfsaft aus dem oberen Teil der Pflanze als Nahrungsmittel gewonnen und so ein hochwertiger Pflanzenbestandteil zur Ernährung genutzt. ..."

"Hanfsamen werden ohne weitere Verarbeitung als Lebensmittel eingesetzt, dienen aber auch als Grundlage zur Extraktion des Hanföls und als hochwertiges Tierfutter ... In den letzten Jahren fanden aus Hanfsamen gepresstes Hanföl sowie die Samen selbst als Nahrungsmittel wieder zunehmende Verbreitung. Aus den Samen kann unter anderem ein Hanfmehl, eine der Erdnussbutter ähnliche Hanfbutter oder auch Hanfsuppe hergestellt werden. Die Samen selbst werden sowohl geröstet als auch ungeröstet verkauft."

Das Hanföl ist als Bratöl "... aufgrund seiner Hitzeempfindlichkeit ungeeignet. Daneben findet es Verwendung als Öl in der Kosmetikindustrie, vor allem als Zusatz in der Naturkosmetik, und als Lampenöl. ..."

Rechtslage:

"Insgesamt stehen 42 von der EU zertifizierte Sorten mit niedrigen Gehalten an Tetrahydrocannabinol (THC) für den Hanfanbau zur Verfügung. ... Im Gegensatz zu den als Rauschmittel und für die medizinische Verwendung genutzten Sorten haben die für die Faser- und Samennutzung angebauten Sorten nur einen sehr geringen Anteil von weniger als 0,2 % THC und sind entsprechend zur Erzeugung von Haschisch und Marihuana ungeeignet.“