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Ananas, roh

Rohe, reife Ananas schmeckt säuerlich-süss und saftig. Ananas schmeckt gut als Obst, Nachtisch, in Kuchen oder auch als Zutat zu deftigen Gerichten.

Der Ananas-Anbau ist heute weltweit verbreitet, konzentriert sich allerdings auf die tropischen Regionen. Ananas ist das ganze Jahr über erhältlich. Abgesehen vom leckeren Geschmack, enthält die Südfrucht viele Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe. Neben der frischen Frucht ist die Ananas in der Konserve weit verbreitet, die gut haltbar, deren Zuckergehalt jedoch sehr hoch ist.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Ananas (Ananas comosus respektive Ananas sativus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Sie ist ursprünglich in Amerika heimisch und wird heute weltweit in den tropischen Gebieten als Obstpflanze angebaut. Sie bildet fleischige Fruchtstände, die frisch verzehrt oder zu Konserven und Saft verarbeitet werden. ..."

Inhaltsstoffe und Verwendung:

"Die Ananasfrucht ist reich an Vitaminen (besonders Vitamin C) und Mineralstoffen sowie an Enzymen (u. a. Bromelain oder Bromelin, Invertase).

Das Bromelain wurde früher aus dem Fruchtsaft gewonnen, heute aus den Stämmen der abgeernteten Pflanzen. Es wird ... dazu verwendet, Fleisch zarter zu machen. Bromelain wird zu Gelatine zugegeben, um deren Konsistenz weicher zu machen. ... Als Therapie wird es zur Verdauungshilfe und als entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. In vorklinischen und pharmakologischen Studien zeigte Bromelain wundheilende und antimetastasische Wirkungen. ...

Nur ein Teil der Gesamternte wird als Frischware exportiert. Die Ananas reift nach der Ernte nicht nach. ... Rund 70 Prozent der Welternte werden in den Herkunftsländern als Frischfrüchte verzehrt. ...

Der Abfall, der bei der Konservenherstellung anfällt...kann als Frisch- oder Trockenfutter für Wiederkäuer und Schweine verwendet werden. Die Früchte können auch zu Konfitüre, Marmelade, Saft, Wein und Alkohol verarbeitet werden."

Ananas schmeckt gut als Obst, in Kuchen, Marmelade oder als Chutney. Pikant zubereitet findet man sie auf der Pizza Hawai, sowie in Fleisch - oder Fischgerichten und gerne in Currys.

Geschichte, Systematik und Fruchtverband:

"Die Ananas wurde bereits in präkolumbischer Zeit kultiviert und über weite Teile Südamerikas und im Norden bis nach Mexiko verbreitet. Sie wurde als Nahrungsmittel, Heilmittel und zur Weinherstellung genutzt. Für Europa entdeckt wurde sie von Christoph Kolumbus am 4. November 1493. ...

Die Art Ananas comosus ist nur in Kultur bekannt. Sie dürfte aus Ananas ananassoides hervorgegangen sein. ...

Die sogenannte Ananasfrucht setzt sich aus den Beeren-Früchten des ganzen Fruchtstandes sowie der Fruchtstandsachse und dem Blattschopf an der Spitze zusammen. ... Sie ist zylindrisch bis kegelförmig. Größe, Gestalt, Geschmack und Farbe sind je nach Sorte sehr unterschiedlich." Die Farbe des Fruchtfleisches reicht von weißlich bis tiefgelb.

"Im Inneren des Fruchtstandes befindet sich die verdickte, fleischige, aber auch faserige Blütenstandsachse. Nach außen folgt der gewöhnlich als Fruchtfleisch bezeichnete Teil, der aus den Beeren und den unteren Abschnitten der Tragblätter besteht, die alle verwachsen sind." Das Äussere des Fruchtstandes ist die Rinde.

Wissenswertes:

"Es gibt eine große Anzahl von lokalen Sorten. Für den kommerziellen Anbau sind jedoch relativ wenige Sorten von Bedeutung. ... Für den Frischexport werden die Früchte vor der Vollreife geerntet, für die industrielle Verarbeitung werden vollreife Früchte verwendet."

"Die Ananas ist nach Bananen und Zitrusfrüchten das wichtigste tropische Obst. Der Welthandel wird von Thailand und den Philippinen dominiert."

Die in roher Ananas enthaltenen Enzyme verhindern das Erstarren von Tortengelatine und erzeugen einen bitteren Geschmack, wenn rohe Ananas mit Milchprodukten vermischt wird. Beides kann durch vorheriges Erhitzen der Früchte verhindert werden.

Im Kühlschrank gelagert wird Ananas schnell braun.