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Mungbohnensprossen, roh

Mungbohnensprossen schmecken süsslich-mild und sind leicht bekömmlich. Die eiweissreichen, rohen Sprossen enthalten viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.
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Bei Mungbohnensprossen handelt es sich um gekeimte Mungbohnen, die sich gut roh verzehren oder in der Pfanne zubereiten lassen. Die aus Indien stammende und zu den Schmetterlingsblütler (Faboideae) gehörende Pflanzenart ist verwandt mit der Sojabohne. Ihre ähnlichen Sprossen bietet man häufig unter dem falschen Namen an. So verkauft man Mung-Sprossen oft als "Sojasprossen", auch wenn sie keine sind. Da Mungbohnen im Gegensatz zur Gartenbohne kein Phasin enthalten, lassen sie sich problemlos roh verzehren. Des Weiteren besitzen sie keine vom Menschen nicht verdaubaren Dreifachzucker, weshalb sie keine Blähungen verursachen. Da leicht keimenden, reifen Samen sind 2-5 mm gross, walzenförmig und besitzen eine graugrüne- bis bräunliche Färbung. Der mild-süsslicher Geschmack von Mungbohnensprossen ermöglicht einen Vielfältigen Einsatz, sei es als  Zutat in Salaten sowie Suppen oder aber als klassisches Wok-Gemüse. In Indien gilt die Mungbohne gar als Grundnahrungsmittel.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Mungbohne (Vigna radiata), auch Mungobohne, Jerusalembohne oder Lunjabohne genannt und auch als Mung Dal oder Mung Daal bekannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Im deutschsprachigen Raum werden die Keimlinge oft auch fälschlicherweise als Sojasprossen bezeichnet. Diese Nutzpflanze ist nahe verwandt mit einer Reihe anderer „Bohnen“ genannter Feldfrüchte, insbesondere mit der Urdbohne (Vigna mungo). Die Mungbohne wird seit einigen 1000 Jahren in Indien angebaut und ist heute in ganz Südostasien verbreitet."

Inhaltsstoffe:

"Die Inhaltsstoffe der Mungbohne unterscheiden sich von denen der Urdbohne nur wenig. Die Mungbohne hat mit etwa 24 % (vom Trockengewicht) einen relativ hohen Eiweißanteil, der mit seinem hohen Lysin-Gehalt als wertvoll gilt. Die Sprosse, die auch roh gegessen werden können, sind kalorienarm sowie reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Folsäure (59,6 % Kohlenhydrate, Vitamine: A, B1, B2, Niacin, C, E, Mineralien: viel Kalium und Phosphor, Kalzium, Eisen, Magnesium)."

Verwendung in der Küche:

"Die Mungbohnen sind leichter verdaulich als die in Mitteleuropa verbreiteten Gartenbohnen und verursachen keine Blähungen. Sie haben allerdings auch deutlich weniger Eigengeschmack. Man kann die Bohnensprossen, die frischen Hülsen oder die getrockneten Bohnen verwenden. Mungbohnen keimen leicht. Diese Eigenschaft wird in vielen Haushalten dazu genutzt, die Keimlinge in speziellen Keimschalen selbst zu ziehen. Mung-Sprossen werden häufig fälschlicherweise als „Sojakeime“ bzw. „Sojasprossen“ bezeichnet und gehandelt, da sie den Sojabohnen sehr ähnlich sind. Mungbohnenkeimlinge sind ein klassisches Wok-Gemüse, finden aber auch Verwendung in Salatmischungen. Aus ihrem Mehl werden unter anderem die asiatischen Glasnudeln hergestellt. In Indien ist die Mungbohne Grundnahrungsmittel und eine wichtige Proteinquelle. Sie wird zu Dal verarbeitet und als Snack gegessen. Hierzu werden die getrockneten Bohnen in Wasser eingeweicht, wieder getrocknet und anschließend in Öl frittiert."

Mungobohnen selber keimen lassen:

Mungbohnenkeime sind im Reformhaus, Bio-Markt, Asialaden und Supermarkt erhältlich. Man kann sie aber auch ganz leicht selber ziehen. Zunächst lässt man die Samen für rund 12 Stunden in Wasser einweichen. Hierzu füllt man die gewünschte Menge an Mungbohnen in ein sauberes Gefäss und giesst ausreichend Wasser hinzu, da die aufgekeimten Mungbohnen das fünf bis siebenfache ihres Trockenvolumens bis zum Keimling erreichen. Um die Mungbohnen anschliessend keimen zu lassen, braucht man ein geeignetes Keimgefäss. Am besten verwendet man ein Einmachglas. Als Abdeckung kann man ein Stück Stoff oder einem Sieb verwenden. Mit einem Gummi bringt man die Abdeckung einfach am Glas an.

Es gibt auch die Möglichkeit, auf moderne und zeitsparende Keimgeräte zurückzugreifen. Sie sorgen automatisch für eine regelmässige Wasser- und Luftversorgung. Wenn man kein Keimgerät verwendet, muss man darauf achten, dass man die Sprossen zwei- bis dreimal täglich wässert. Die Sprossen sollten feucht bleiben, jedoch nicht im Wasser liegen, da sich sonst leicht Schimmel bilden könnte. Die Umgebungstemperatur sollte zwischen 18 und 22 °C liegen. Die Keimzeit liegt bei 3 bis 4 Tagen.


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