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Kokoswasser, roh

Kokoswasser ist ein guter Durstlöscher. Im Gegensatz zum normalen Wasser besitzt Kokoswasser viele Mineralien und Vitamine und recht viele Nährstoffe.

Traditionell verkauft man Kokoswasser in den Tropen als grüne, glatte Kokosnuss. Die junge grüne Kokosnuss öffnet man mit der Machete und trinkt sodann das Kokoswasser mit einem Strohhalm. Sind Kokosnüsse nicht mehr ganz frisch, kann der Geschmack sich ins säuerliche wandeln. Im Europäischen Handel bekommt man Kokoswasser mittlerweile abgepackt im Tetrapack.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Bei noch grünen jungen Kokosnüssen befindet sich im Hohlraum bis zu einem Liter süßliche, fast klare Flüssigkeit, die Kokoswasser genannt wird. Dieses ist keimfrei, solange die Nuss geschlossen bleibt, und enthält fast kein Fett. In den Anbauländern ist das Kokoswasser der weniger reifen Früchte ein wichtiger Trinkwasserersatz und wird oft als Streetfood angeboten. Das Kokoswasser wird mit zunehmender Reife weniger, aber restlos verbraucht wird es erst bei der Keimung."

Spezielle Trinkkokosnuss:

"An Kokoswasser reicher als grünschalige Kokosnüsse ist die gelbschalige „King Coconut“, Cocos nucifera ‚King‘, in Sri Lanka auch „Thambili“ genannt, eine besondere Sorte, die sehr wenig Kokosfleisch ausbildet, weil sie als Trinkkokosnuss künstlich selektiert wurde."

Verwendung von Kokoswasser abseits der Küche:

"Auf Inseln ohne Quellen werden pro Person und Tag drei bis sechs Kokosnüsse zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs benötigt. Üblich ist die Versorgung des Flüssigkeitsbedarfs durch Kokoswasser zum Beispiel auf den Molukken und Karolinen. Es wird entweder roh getrunken oder zu Kokoswein vergoren. Der vergorene Saft hat einen bitteren Geschmack. Aus dem vergorenen Kokoswasser wird auch ein Branntwein destilliert. An der enthaltenen Menge Kokoswasser kann abgeschätzt werden, wie lange eine Nuss gelagert wurde. Je frischer die Nuss, desto mehr Kokoswasser befindet sich darin.

Unter Notfallbedingungen ist das sterile und isotonische Kokoswasser intravenös als Infusionslösung zur Behandlung des Volumenmangelschocks eingesetzt worden. Bei Durchfallerkrankungen wird Kokoswasser in einigen Ländern traditionell zum Flüssigkeitsausgleich eingesetzt. Wegen des zu niedrigen Kochsalz- und Glukosegehalts stellt Kokoswasser keine Alternative zu der von der WHO empfohlenen Oralen Rehydrationslösung dar."

Wissenswertes:

Das Wasser aus alten braunen Kokosnüssen, wie man sie hier zum Verzehr des Kokosfleisches verkauft, hat mit dem Kokoswasser einer jungen Kokosnuss geschmacklich nichts gemein- es schmeckt oft sauer und verdorben.