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Paranuss, getrocknet, nicht blanchiert

Die Paranuss kommt aus Südamerika. Getrocknet passt sie zu Salat oder als Zutat für süsses Gebäck. Sie ist zudem der grösste pflanzliche Lieferant von Selen.

Die getrocknete Paranuss ist eine leckere Knabberei. Aufgrund des süsslichen Geschmacks findet sie oft als Zutat für Kuchen, Kekse und anderem süssen Gebäck Verwendung. Die Paranuss hat zwar einen hohen Eiweiss- und Fettgehalt, ist aber auch reich an Mineralstoffen. Man sollte sie aufgrund des Selens nicht in zu grossen Mengen verzehren.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der bis zu 50 Meter hohe Paranussbaum (Bertholletia excelsa) gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen(Lecythidaceae). Den botanischen Gattungsnamen Bertholletia erhielt der Baum zu Ehren des französischen Chemikers Claude Louis Berthollet (1748–1822). Die Samen sind als Paranuss, auch AmazonenmandelBrasilianische Kastanie, Marahonkastanie, Brasilnuss, Juvia- oder Yuvianuss, Rahmnuss, Steinnuss oder Tucanuss bekannt.In Brasilien heißt die Paranuss castanha-do-pará, nach dem nördlichen Bundesstaat Pará; die deutsche Bezeichnung ist davon abgeleitet."

Inhaltsstoffe:

"Neben dem hohen Eiweiß- und Fettgehalt – bis zu 70 % – besitzt die Paranuss im Vergleich zu anderen Nussarten auch noch einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen ... Sie ist der größte pflanzliche Lieferant von Selen. Sie lagert allerdings auch Barium und natürliche radioaktive Stoffe (wie Radium-226 und Radium-228) ein."

"100 Gramm Paranuss bestehen zu 3,5% aus Wasser, 14,3% aus Proteinen, 2,3% aus Zucker und 66,4% aus Fett. Enthaltene Mineralstoffe sind: Natrium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Calcium, Eisen, Selen und Zink. Des Weiteren sind auch verschiedene Vitamine enthalten. Zu diesen gehören Vitamin C, B6, B12 und E."

Verwendung in der Küche:

Die Paranuss findet meist als Zutat für Desserts und Backwaren Verwendung. Sie passt aber auch gut zu Salat. Des Weiteren stellt man aus den getrockneten und geschälten Samen sogenanntes "Paranussöl" her, welches ebenfalls beim Kochen zum Einsatz kommt.

Verbreitung und Produktion:

"Das Verbreitungsgebiet liegt in den Regenwäldern Südamerikas. Es reicht im Westen bis an den Fuß der Anden (Bolivien, Kolumbien und Peru), inklusive des brasilianischen Amazonastieflandes. Im Norden gibt es Vorkommen in Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch-Guayana. Einige Vorkommen sind möglicherweise durch menschliche Nutzung und Verbreitung verursacht."

"Nach den offiziellen Zahlen der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) gibt es nur vier Staaten auf der Welt, die nennenswerte Mengen an Paranüssen produzieren. Für 2011 liegen folgende Werte vor: Bolivien 48.471 t, Brasilien 40.357 t, Elfenbeinküste16.570 t und Peru 315 t. ..."

Wissenswertes:

"Die Kapselfrüchte stammen nicht aus Pflanzungen, sondern fast ausschließlich aus Wildsammlungen. Sie werden vom Boden aufgelesen und zu Sammelstellen gebracht; die Erntezeit erstreckt sich über ein halbes Jahr während der Regenzeit."

"Paranüsse sind ein Beispiel für Extraktivismus. Durch die langlebigen und lange produktiven Bäume machen sich Entnahmen von Früchten zunächst kaum bemerkbar. Dennoch führt eine zu intensive Sammlung der Nüsse nach einiger Zeit zu einem Mangel an nachwachsenden jungen Bäumen."