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Kichererbse, gekocht

Kichererbsen verwendet man gekocht für Eintöpfe, Suppen und Pürees. Sie haben ein mildes, leicht nussiges Eigenaroma und sind roh nicht zum Verzehr geeignet.

Kichererbsen wurden schon vor tausenden vor Jahren in Kleinasien kultiviert und sind für ihren hohen Ballastoffanteil bekannt. 

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Kichererbse (Cicer arietinum), auch Echte Kicher, Römische Kicher, Venuskicher oder Felderbse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kichererbsen (Cicer) in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Mit der Erbse (Pisum sativum) ist sie nicht näher verwandt. Sie ist eine alte Nutzpflanze."

Inhaltsstoffe:

"Rohe „Kichererbsen“ – korrekt wäre „Kichererbsensamen“ – enthalten den unverdaulichen Giftstoff Phasin, der durch Hitzeeinwirkung zersetzt wird. Kirchererbsen sollten daher nur gut durchgegart verzehrt werden.

Kichererbsen enthalten rund 20 % Eiweiß mit einem relativ hohen Anteil der essentiellen Aminosäuren Lysin (10 %) und Threonin (5 %), 40 % Kohlenhydrate, etwa 12 % Ballaststoffe, Vitamin B1, B6 und Folsäure. Der Mineralstoffgehalt an Magnesium beträgt 0,13 %, an Eisen 60 ppm. ...

Wie alle Bohnenarten verwendet die Kichererbse unter anderem auch Raffinose als Speicherkohlenhydrat. ... Dieser Dreifach-Zucker kann vom Menschen nicht unmittelbar verstoffwechselt werden und gelangt so in den Dickdarm, wo er unter Einfluss der Darmbakterien unter Gasbildung abgebaut wird."

Verwendung:

"Die Kichererbse wird im Wesentlichen zur Ernährung des Menschen angebaut. Hauptanbaugebiete der Kichererbse sind heute die Türkei, Nordafrika, Mexiko, Afghanistan, Indien, Pakistan und Spanien. In Mexiko und Indien sind Kichererbsen nach wie vor ein wichtiges Grundnahrungsmittel.

In der Küche finden besonders zwei Sorten Anwendung: die kleinen, runzeligen Samen aus Indien und die größeren rundlichen, beige-gelben Samen aus dem Mittelmeerraum, die in Europa bekannter und verbreiteter sind.

Man kann sie fertig gekocht in Dosen oder als getrocknete Samen kaufen (ähnlich wie bei grünen Erbsen). Die getrockneten Samen werden kalt eingeweicht (12 bis 24 Stunden und länger) und dann beispielsweise als Eintopf, Brühe oder Püree zubereitet. Im Vorderen Orient und in Nordafrika werden Kichererbsen unter anderem geröstet und wie Nüsse verzehrt. ...

Auch Kichererbsenmehl findet in der Küche Indiens Verwendung. ... Im Vergleich mit Weizenmehl ist es glutenfrei und sehr eiweißreich. Darüber hinaus verwendet man es zusammen mit Joghurt als Peeling."

Vorkommen und Anbau:

"Kichererbsen werden in vielen subtropischen Gebieten der Erde angebaut. Indien und Australien sind weltweit führend in der Produktion.

Sorten der Kichererbse stellen geringe Ansprüche an den Boden und kommen mit wenig Wasser aus. In den gemäßigten Klimazonen sind die Erträge wegen mangelnder Wärme nur gering."

Trivialnamen:

"Der lateinische Name der Pflanze lautet cicer - möglicherweise verwandt mit hebräisch kikar (rund, rundlich) - daraus entstanden das althochdeutsche kihhira und schließlich das heutige Kicher → Kichererbse.

Für die Kichererbse bestehen beziehungsweise bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Chicher (althochdeutsch), Chicherri (althochdeutsch), Chichirra (althochdeutsch), Chichuria (althochdeutsch), Chichurra (althochdeutsch), Cicererbis, Cisa (althochdeutsch), Cyfer (althochdeutsch), Czycke (althochdeutsch), Garabanzen (Mark Brandenburg), Kecher (mittelhochdeutsch), Kechern (mittelhochdeutsch), Kechir (mittelhochdeutsch), Keichern (mittelhochdeutsch), Keicheren (mittelniederdeutsch), Kekeren (mittelniederdeutsch), Keyker (mittelniederdeutsch), Kicher (Sachsen), Kichern (althochdeutsch), Kicherkraut, Kircheren (mittelhochdeutsch), Kirchernkraut (mittelhochdeutsch), Kyechirn (mittelhochdeutsch), Seker (mittelhochdeutsch), Sekeren (mittelhochdeutsch), Sisern, Sperberköpfl (Steiermark), Ziseren (mittelhochdeutsch), Schwarz Zisern, Ziser-Erwedsen, Zysern (mittelhochdeutsch) und Zyssern (mittelhochdeutsch)."