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Ampfer, roh

Ampfer hat einen säuerlich-frischen Geschmack und dient zur Verfeinerung von Salaten oder anderen Speisen. Er findet auch in der Naturheilkunde Verwendung.

Ampfer findet roh als Zutat für Salate oder Kräuterquark Verwendung. Er gilt aber auch als Zutat zur Verfeinerung von Suppen oder Saucen. In der Naturheilkunde verwendet man den Stumpfblättrigen-, Krausen-, und den Sauerampfer zur Behandlung diverser Krankheiten. Die Inhaltsstoffe sind unter anderem förderlich, um Blutarmut vorzubeugen. Ferner hat Ampfer auch eine blutreinigende, harntreibende und leicht abführende Wirkung. Menschen mit Nierenproblemen sollten nur begrenzt Sauerampfer zu sich nehmen. Die im Ampfer enthaltende Oxalsäure kann die Bildung von Nierensteinen begünstigen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Ampfer (Rumex, veraltet auch Mönchsrhabarber) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Die Gattung kommt mit etwa 130 Arten meist in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel vor. Die Arten sind zum Teil nur schwer zu unterscheiden, da zu einer genauen Bestimmung sowohl Blüten als auch Früchte und grundständige Laubblätter nötig sind. So unterscheidet sich der Wasser-Ampfer vom Teich-Ampfer nur durch das Fehlen der Schwielen an den Blumenkronenblättern und dem Verbreitungsgebiet, das auch in die Bergregionen hinaufreicht."

Inhaltsstoffe und Verwendung in der Küche:

"Viele Ampfer-Arten dienen als Zutat für aromatische Salate, Kräuterquark und Kräutersuppen. Sie enthalten im Allgemeinen eine nennenswerte Menge von Vitamin A und C. Aufgrund des Oxalsäuregehalts sollte Ampfer nur in Maßen oder gemeinsam mit Milchprodukten konsumiert werden.
Ampfer kann auch in Butter angedünstet werden. Wird Ampfer wie Spinat oder Mangold gekocht, sollte ein emaillierter Topf verwendet werden, da blanke Stahl- und Aluminiumtöpfe mit der Oxalsäure reagieren und einen metallischen Beigeschmack verursachen können."

Medizinische Verwendung:

Aus "kraeuter-buch.de/kraeuter/Sauerampfer": "In Zeiten, in denen vitaminreiche Kost Mangelware war, wurde Sauerampfer gegessen, um Skorbut zu heilen. Sein Vitamin-C Gehalt liegt meist zwischen 50 und 100 mg pro 100 Gramm Sauerampferkraut deutlich über dem vieler anderen Kräuter. Neben Vitamin C enthält die Pflanze auch ausreichend Vitamin B1, B2, B6 und E.

Die anderen Inhaltsstoffe sind zudem förderlich, um Blutarmut vorzubeugen, haben außerdem eine blutreinigende und wassertreibende Wirkung. Von Bedeutung im Sauerampfer sind ebenfalls die Bitterstoffe und die Gerbstoffe, welche die Produktion von Verdauungssäften aktivieren und deftige Speisen leichter bekömmlich machen. In der Vergangenheit wurde Sauerampfer daher auch zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

Zur Blutreinigung sowie für die allgemeine Vitalität wird mitunter Sauerampfer-Tee getrunken. Hierfür wird etwa 1 gehäufter Esslöffel frisches Sauerampferkraut mit 250 ml heißes, aber nicht mehr kochendem, Wasser übergoßen und für etwa 5 bis 10 Minuten ziehen gelassen. Mehr als 3 Anwendungen pro Tag für etwa eine Woche wird dabei nicht empfohlen.

In den alten Kräuterbüchern wird der Sauerampfer meist noch als Mengelwurz oder Sauwerampffer bezeichnet. Laut dem Kräuterbuch von Pietro Andrea Mattioli (1590) wurde der Sauerampfer u.a. bei Verstopfungen oder bei Ohren- und Zahnschmerzen verwendet. Dort wurde empfohlen die Pflanze in Wein zu sieden. Die Wurzeln des Sauerampfers wurden zudem gegen Juckreiz verwendet."