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Stinkfrucht (Durian), roh oder eingefroren

Die Stinkfrucht (Durian) hat einen eigenwilligen Geruch. Das Fruchtfleisch ist weich und schmeckt süsslich. Durian findet auch in der Volksmedizin Verwendung.
80/04/16
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Die Durian-Frucht sollte man am besten frisch geniessen. Lässt man sie einige Tage liegen, entwickelt sich ein starker Geruch, der an faule Eier erinnert. Daher wird die Frucht auch Stinkfrucht genannt. Das Fruchtfleisch kann man roh verspeisen oder zu Marmelade, Kuchen, Speiseeis und Fruchtsaft weiter verarbeiten. In Europa kann man frische oder gefrorene Durian in asiatischen Geschäften kaufen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Durianbaum (Durio zibethinus, thailändisch: ทุเรียน, malaiisch Pokok Durian Kampung), auch Zibetbaumgenannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie ist ursprünglich in Indonesien und Malaysia beheimatet. Heute wird sie überall in Südostasien und manchen anderen tropischen Gebieten kultiviert. Die Frucht, Durian, Zibetfrucht oder Stinkfrucht genannt, wird als Obst verwendet. Hinsichtlich ihres Geschmacks und Geruchs gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige Konsumenten schätzen sie aufgrund ihres vielschichtigen Geschmacks außerordentlich, während andere sich durch Geschmack und Geruch derselben abgestoßen fühlen."

Verbreitung und Kultivierung:

"Kultiviert wird der Jackfruchtbaum in allen tropischen Gebieten der Welt. Beheimatet ist Artocarpus heterophyllus in Indien, wo er in den Ost- und Westghats bis in Höhenlagen von 1100 Metern vorkommt. Hauptanbauländer sind Indien, Bangladesch, Thailand, Indonesien, Sri Lanka und Nepal. In Indien liegen die Hauptanbaugebiete in Kerala, Karnataka, Assam und Westbengalen."

Inhaltsstoffe:

Die Durian-Frucht besteht zu 61,5% aus Wasser, 28,5% aus Kohlenhydrate, 2,7% aus Eiweiss und 1,8% aus Fett. Enthaltene Mineralstoffe sind: Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium und Eisen. Ferner ist sie reich an Vitamin A, B1, B2 und C. Genauere Angaben lassen sich den weiter unten aufgeführten Inhaltsstofftabellen entnehmen.

Verwendung in der Küche:

"Zum Verzehr öffnet man die ganze Frucht an den Nähten und entnimmt die vom Fruchtfleisch umhüllten Samen aus den einzelnen Kammern; man trennt das Fruchtfleisch vom Samenkern ab. Die Früchte sollten bei Kauf unversehrt sein; überreife Durianfrüchte öffnen sich von selbst, worunter der Geschmack leidet und was auch bei extremem Duft Insekten anzieht. In Singapur werden nach dem Genuss von Durian häufig Mangostanfrüchte verzehrt, da sie helfen sollen, die etwas schwer bekömmliche Durian besser zu verdauen.

Neben dem Rohverzehr dienen Durianfrüchte zur Herstellung von Marmelade, Kuchen, Speiseeis, Fruchtsaft und Currygerichten. Die Samen werden in den Anbauländern ebenfalls zubereitet, z. B. dünn geschnitten und geröstet als eine Art Chips."

"Die unreifen Früchte werden geschält und wie Gemüse in diversen Gerichten zubereitet oder als indisches Pickle eingelegt. Eine bekannte javanische Spezialität ist Gudeg, ein mild schmeckendes Gericht mit Kokosmilch, Hühnerfleisch und Gewürzen."

Samen: "Die Samen der Jackfrucht sind erst gekocht oder geröstet genießbar und finden beispielsweise als Einlage in Currys Verwendung. Geröstete und getrocknete Samen werden unter anderem auch zu Mehl verarbeitet und zum Backen verwendet."

Verwendung in der Medizin:

"In der Volksmedizin werden Blätter, Früchte, Rinde und Wurzeln des Durianbaumes bei Fieber und Gelbsucht verwendet."


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