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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Spitzpaprika

Spitzpaprika gehören zu den roten Gemüsepaprika und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre Schale ist verglichen mit anderer Paprika recht dünnwandig.
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Spitzpaprika gehören zur Familie der Paprika. Sie zeichnen sich durch ihre längliche Form aus, sind süsser als ihre runderen Verwandten und haben eine dünnere Haut. Grillt man sie, oder bäckt sie im Backofen, so kann man die Haut sehr leicht abziehen.

Verwendung:

Spitzpaprikas lassen sich wie normale Paprika verwenden und somit roh oder gekocht verzehren. Sie sind das ganze Jahr über verfügbar und durch ihre dünnere Haut lassen sie sich speziell nach dem Backen oder Grillen leichter abziehen. Aufgrund ihrer zugespitzten Form, benutzt man sie oft als "gefüllte" Paprikas. Da sie süsser als herkömmliche Paprikas sind, passen sie ausgezeichnet zu scharfen Gerichten, um für ein pikantes Geschmackserlebnis zu sorgen. 

Kauf und Lagerung:

Reife und frische Spitzpaprika erkennt man an ihrer glänzenden, aber noch knackigen Haut. Vermeiden sie dunkel gefärbte oder schlaff erscheinende Stellen.

Für eine optimale Lagerung empfiehlt sich ein kühler Ort, jedoch nicht unbedingt das Gemüsefach des Kühlschrankes. Dadurch geht nämlich ein Teil des Geschmackes der Paprikas verloren (gilt auch für andere Paprika-Sorten). Somit sind sonnengeschützte, kühle Speisekammern besser geeignet.

Sorte "Corno di toro":

Eine weit verbreitete Art der Spitzpaprika ist die „Corno di toro“, eine italienische Paprika-Sorte, dessen Name übersetzt „Horn des Stiers“ bedeutet. Die kräftig roten, dickfleischigen Früchte haben durch ihre Krümmung die Form eines Stierhorns, werden bis zu 25 cm lang und haben ein intensives süssliches Aroma ohne Schärfe.

Allgemeine Information zur Paprika:

Aus Wikipedia zur Paprika"Die Gattung Paprika (Capsicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist vor allem ihrer Früchte wegen bekannt, die als Gemüse und Gewürz verwendet werden. ... Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch die meisten in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Fast alle Paprika enthalten – in sehr unterschiedlicher Konzentration – den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt."

Inhaltsstoffe und Farbstoffe:

"Der Paprikageschmack ist zum größten Teil auf ein ätherisches Öl zurückzuführen. Der Anteil an langkettigen Kohlenwasserstoffen, Fettsäuren und deren Methylestern beträgt weniger als ein Prozent. Für den Paprikageruch bedeutsam sind Alkylmethoxypyrazine, etwa das „erdig“ riechende 3-Isobutyl-2-methoxypyrazin. Reife Paprika enthalten auch bis zu 6 Prozent Zucker.

Paprikafrüchte enthalten mit durchschnittlich 128 mg pro 100 g Frucht relativ viel Vitamin C.So gelang es erstmals dem ungarischen Chemiker Albert Szent-Györgyi 1926, Vitamin C aus verschiedenen Pflanzen – darunter Paprika – in größerer Menge zu isolieren. Er erhielt für seine Arbeiten 1937 den Nobelpreis für Medizin. Paprikafrüchte enthalten außerdem viele Flavonoide und Carotine.

100 Gramm rohe Paprika enthalten 28 Kilokalorie, 1,17 Gramm Protein, 4,73 Gramm Kohlenhydrate und 0,33 Gramm Fett. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind etwa: 212 Milligramm Kalium, zwölf Milligramm Magnesium, 11,2 Milligramm Calcium, fünf Milligramm Tocopherol pro 100 Gramm Paprika. ...

Paprikafarbstoffe sind mannigfaltig und sehr verschieden. Die Farbe entsteht vor allem durch verschiedene Farbstoffe der Carotinoid-Reihe: Die meisten dieser Carotinoide sind rot (Capsanthin E 160c, Capsorubin E 160c und andere), aber auch gelbe Vertreter sind verbreitet (Curcumin E 100). Der Gesamtcarotinoidgehalt im Paprikapulver liegt bei 0,1 bis 0,5 Prozent.

Ferner sind Anthocyane bei manchen Sorten für einen dunklen, auberginefarbenen Farbton der unreifen Früchte ursächlich. Bei der Reife verändern sich jedoch die Anthocyane und bewirken schließlich einen Farbwechsel nach orange bis rot."


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