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Apfel, roh, ohne Schale

Rohe Äpfel ohne Schale enthalten einen geringeren Anteil an Inhaltsstoffen. Das Entfernen der Schale findet oft beim Verwenden der Äpfel als Kochzutat statt.

Den Kulturapfel kann man bei entsprechender Qualität problemlos mit oder ohne Schale roh verzehren. Allerdings befinden sich viele wertvolle Inhaltsstoffe, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Kulturapfel (Malus domestica Borkh., Syn. Pyrus malus L.) ist eine weithin bekannte Art aus der Gattung der Äpfel in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist eine wirtschaftlich sehr bedeutende Obstart. Die Frucht des Apfelbaumes wird Apfel genannt."

Ursprung und Kreuzungen:

"Die ursprüngliche Heimat des Kulturapfels liegt ... in Asien."

"Der Kulturapfel ist eine Zuchtform, die nach bisherigen Darstellungen durch Kreuzung des noch wild vorkommenden Holzapfels (Malus sylvestris) mit Malus praecox oder Malus dasyphyliaentstanden ist. Neuere gentechnische Untersuchungen weisen dagegen auf eine Abstammung vom Asiatischen Wildapfel (Malus sieversii) mit Einkreuzungen des Kaukasusapfels (Malus orientalis) oder des Kirschapfels (Malus baccata) hin."

Der Apfel als Heilpflanze:

"​Als Heilpflanze taucht der Apfel bereits in einer alten babylonischen Schrift aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert auf, ... Auch die mittelalterliche Medizinschrieb dem Apfel allerlei heilkräftige Wirkungen zu.

Der Verzehr von Früchten mit Schale hat im Allgemeinen eine adstringierende und eine abführende und keimtötende Wirkung. Apfel ist auch gut für den Magen.

Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken. Bei den Krebserkrankungen sind dies insbesondere Darm- und Lungenkrebs. Mehrere Studien, Tierversuche und epidemiologische Daten kommen zu dem Schluss, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eine krebsvorbeugende Wirkung hat. Dafür sind vermutlich die in Äpfeln enthaltenen Pektine und Polyphenole, wie beispielsweise Quercetin, verantwortlich. Auch in Tierversuchen konnten die epidemiologischen Daten bestätigt werden. Mäuse und Ratten mit einer Nahrungsergänzung aus Äpfeln entwickelten bis zu 50 % weniger Tumoren. ... Das englische Sprichwort An apple a day keeps the doctor away fasst die gesundheitsfördernde Wirkung der Apfelfrucht zusammen."

Apfelproduzenten:

"Die mit Abstand bedeutendste apfelproduzierende Nation ist China, gefolgt von den USA, Türkei und Italien." Die zugehörige Tabelle lässt sich der oben aufgeführten Verlinkung entnehmen.

Apfel-Aroma:

"Das Apfelaroma wird sehr stark von der Apfelsorte, klimatischen Faktoren, dem Erntezeitpunkt und der Lagerdauer nach der Ernte beeinflusst. Im Stadium der frühen Reife sind häufig kaum Ester nachweisbar. Bei länger gelagertem Obst kann der Estergehalt je nach Sorte dramatisch ansteigen. Diese Aromabildung während der Nachreifung wird aber nur bis zu einem bestimmten Ausmaß als angenehm und harmonisch empfunden."

Wissenswertes:

"Äpfel reifen nach der Ernte nach. Sie zählen zu den klimakterischen Früchten. Ein beigelegter Apfel und eine Abdeckung lassen Bananen und andere Früchte schneller reifen. Grund ist das gasförmige Pflanzenhormon Ethen, welches bei der Nachreifung freigesetzt wird. Aufgrund der enzymatischen Bräunung wird das Fruchtfleisch dort, wo es nicht durch die Schale geschützt ist, je nach Sorte und Vitamin-C-Gehalt verschieden schnell braun."

"Beim Rohverzehr wird das harte Kerngehäuse zumeist verschmäht. Es wird oft gesagt, dass Äpfel nicht ganz gegessen werden sollen, da ihre Kerne (die Samen) Blausäure enthalten. Der Blausäuregehalt von Apfelsamen ist allerdings sehr gering, sortenspezifisch verschieden, und unbedenklich beim Essen von wenigen ganzen Äpfeln."