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Mandel

Mandeln verwendet man vielseitig, z.B. als Rohkost, Backzutat, Creme oder Öl. Bei Bittermandeln ist wegen dem Gift Amygdalin Vorsicht bei rohem Verzehr geboten!

Die Mandeln sind die Früchte des Mandelbaumes und besitzen ein breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten. Beispiele sind die Nutzung als Backzutat, zum Rohgenuss, der Herstellung gebrannter Mandeln oder in Form von Ölen wie dem Mandelöl.

Mandeln haben ein gutes Verhältnis im hohen Fettgehalt von 49%: davon nur 7,4 % gesättigte Fette und keine Transfette und sind ein guter Eisenlieferant.

Während die Süssmandeln unbedenklich roh verzehrbar sind, ist insbesondere bei den Bittermandeln aufgrund des Giftes Amygdalin, ein cyanogenes Glykosid welches durch körpereigene Enzyme in Blausäure umgewandelt wird, Vorsicht geboten! Dies gilt vor allem für Kinder, da deren Verträglichkeit des Inhaltsstoffes deutlich tiefer als die von erwachsenen Personen ist. Durch Erhitzen kann die Blausäure allerdings einfach unschädlich gemacht werden.

Varietäten:

Aus Wikipedia"Man unterscheidet zwischen der süßen Mandel, der Krachmandel und der bitteren Mandel. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut."

"Die Art Prunus dulcis (= Kulturmandel) unterteilt sich in mindestens drei Varietäten:

  • Prunus dulcis var. dulcis = Süßmandel mit süß schmeckenden Samen
  • Prunus dulcis var. fragilis (Borkh.) Buchheim = Krachmandel mit süß schmeckenden Samen in dünn brüchiger Schale des Steinkerns
  • Prunus dulcis var. amara (DC.) Buchheim = Bittermandel mit bitter schmeckenden, schon in kleineren Mengen giftigen Samen

Hinweis: Bittermandeln enthalten das Gift Amygdalin, aus dem durch das Enzym β-Glucosidase sehr giftige Blausäure (HCN) entsteht."

Verwendung:

"…Mandeln werden zum Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren (Splitter, Blätter), zum Füllen von Oliven und zur Herstellung von gebrannten Mandeln, Likören und Marzipan verwendet. Bittere Mandeln sind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein blausäureerzeugendes Glykosid, enthalten. Krachmandeln wiederum sind aufgrund ihrer leicht zu knackenden Schale zum Rohverzehr vor allem in der Weihnachtszeit beliebt."

Weitere Erzeugnisse aus Mandeln sind; Mandelcreme, Mandelöl, Mandelmehl und Mandelmus. Weitere Informationen zu diesen Produkten kann man dem oben aufgeführten Wikipedia-Link entnehmen.

Nährwert und Inhaltsstoffe:

"Mandeln enthalten Mandelöl, Zuckern sowie verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Fette. Der Gehalt an Calcium, Magnesium und Kalium ist höher als bei Nüssen.

Nährwerte je 100 g Mandeln, ungeröstet:

Brennwert 2.408 kJ (575 kcal), Eiweiß 21,2 g, Kohlenhydrate 25,9 g, Fett 49,4 g, Ballaststoffe 12,2 g, Wasser 4,4 g, gesättigte Fettsäuren 3,80 g, einfach ungesättigte Fettsäuren 31,55 g, mehrfach ungesättigte Fettsäuren 12,33 g, Magnesium 268 mg, Calcium 264 mg, Eisen 3,72 mg, Kalium 705 mg, Zink 3,08 mg, Phosphor 484 mg, Pantothensäure (Vitamin B5) 0,469 mg, Pyridoxin (Vitamin B6) 0,143 mg, Folsäure (Vitamin B9) 50 µg, Thiamin (Vitamin B1) 0,211 mg, Riboflavin (Vitamin B2) 1,014 mg, Niacin (Vitamin B3) 3,385 mg, Vitamin C 0 mg, α-Tocopherol (Vitamin E) 26,22 mg, Phyllochinon (Vitamin K1) 0 µg"

Gesundheitliche Aspekte:

"Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln und Nüssen dazu beitragen kann, die Mortalität aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. So kann der Genuss von 20 g Mandeln täglich das Risiko einer Herzkrankheit halbieren; außerdem sind sie für ihre cholesterinsenkende Wirkung bekannt. In einer jüngeren Studie wurde zudem nachgewiesen, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln den Blutdruck senken kann. Zusätzlich enthalten Mandeln einen erhöhten Anteil an Folsäure, die vor allem in der Schwangerschaft sehr wichtig ist; 100 g Mandeln decken 6,25 % des Tagesbedarfs an Folsäure einer Schwangeren."