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Süsskartoffel, roh

Süsskartoffeln sind im Gegensatz zu den gewöhnlichen Kartoffeln keine Nachtschattengewächse. Ihren süsslichen Geschmack verdanken sie dem hohen Zuckeranteil.

Süsskartoffeln oder auch Batate genannt, sind eigentlich gar keine Kartoffeln. Obwohl sie als Knollen in der Erde wachsen, gehören sie im Gegensatz zu den gewöhnlichen Kartoffeln nicht zu den Nachtschattengewächsen. Die Blätter der Süsskartoffeln sind ebenfalls essbar und man verwendet sie in tropischen Heimatländern als Nahrungsmittel. Die mit einem hohen Wassergehalt ausgestatteten Knollen lassen sich nicht so lange Lagern wie herkömmlichen Kartoffeln aber man kann die Haltbarkeit durch vorsichtigen Umgang, wie dem Vermeiden von Druckstellen, erhöhen. Da gewisse Sorten immer noch nennenswerte Blausäureanteile aufweisen, sollte die Auswahl mit Bedacht erfolgen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas, auch Batate, Weiße Kartoffel oder Knollenwinde genannt) ist eine Nutzpflanze, die zu den Windengewächsen(Convolvulaceae) gehört. Vor allem die unterirdischen Speicherwurzeln, aber zum Teil auch die Laubblätter werden als Nahrungsmittel genutzt. Mit einer Jahresernte von 103 Millionen Tonnen ist sie nach Kartoffeln (Solanum tuberosum) und Maniok (Manihot esculenta) auf dem dritten Platz der Weltproduktion von Wurzel- und Knollennahrungspflanzen; größter Produzent ist die Volksrepublik China. Mit der Kartoffel (Solanum tuberosum), die zur Familie der Nachtschattengewächse zählt, ist die Süßkartoffel nur entfernt verwandt."

Verwendung als Lebensmittel oder Zierpflanze:

"Sorten mit rotfleischigen Knollen sind sowohl hinsichtlich der Kocheigenschaften als auch ihres Aromas am besten. Die Knollen werden ähnlich wie Kartoffeln in gewaschenem und gegebenenfalls geschältem Zustand gekocht, gebacken, frittiert, überbacken oder gebraten. ... Gebackene Süßkartoffeln gehören zum traditionellen Truthahn-Menü, das in den USA zu Thanksgiving gegessen wird. In der asiatischen, vor allem in der koreanischen Küche, werden viel Süßkartoffeln verwendet und damit auch Nudeln hergestellt, die dort zum sehr beliebten Japchae zubereitet werden. In Japan werden Süßkartoffeln vor allem für Süßspeisen wie den Yōkan verwendet. Rohverzehr ist auch möglich (wenn man sich vorher vergewissert, dass man Exemplare mit geringem Blausäuregehalt verwendet). Ein typisches alkoholisches Getränk, das daraus gewonnen wird, ist Imojōchū in Japan bzw. Soju in Korea. Das Kraut der Süßkartoffel wird in Afrika ähnlich wie Spinatzubereitet und oft als Beilage zu den Bataten serviert.

Süßkartoffeln können einen hohen Oxalsäuregehalt aufweisen, weswegen sich der Verzehr gemeinsam mit Milchprodukten empfiehlt."

Inhaltsstoffe:

"Der süßliche Geschmack der Bataten oder Süßkartoffeln beruht auf ihrem hohen Gehalt an Zucker. Darüber hinaus enthält die Knolle vor allem die sogenannte Bataten- oder Süßkartoffelstärke. Bei einigen Sorten findet sich Blausäure in nachweisbarer, aber nach richtiger Zubereitung (beispielsweise Weichkochen mit viel Wasser, das dann danach die Blausäure enthält) in für den Erwachsenen unbedenklicher Menge."

Genauere Angaben kann man dem oben aufgeführten Link zu Wikipedia entnehmen.