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Pfirsich, roh

Rohe Pfirsiche punkten mit erfrischendem Aroma und hohem Wasseranteil. Das Steinobst gibt es in verschiedenen Varietäten, wie Plattpfirsich oder Nektarine.

Pfirsiche kann man roh, gekocht oder getrocknet verspeisen. Sie machen sich gut in Obstsalaten und Desserts. Die unreife Frucht diente auch zur äusserlichen Anwendung bei tränenden Augen, Gicht und Kopfschmerzen. Die Hauptanbaugebiete für Pfirsich sind China, Spanien und Italien.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Pfirsich (Prunus persica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Seine Früchte werden Pfirsiche genannt und zählen zum Steinobst."

Varietäten:

  • Plattpfirsich: "Eine Varietät ist der Plattpfirsich (Prunus persica var. platycarpa), der in Spanien paraguayo (Plural: paraguayos) bzw.paraguaya genannt wird. Plattpfirsiche werden in den letzten Jahren unter der Bezeichnung „Wildpfirsiche“, „Adelsbergpfirsiche“, „Bergpfirsiche“, "Saturnpfirsiche" oder „Weinbergspfirsiche“ häufiger im Obsthandel (meist zu höheren Preisen als „Rundpfirsiche“) angeboten."
     
  • Nektarine: "Die Nektarine (Prunus persica var. nucipersica) stellt ebenfalls eine Varietät oder Mutation des Pfirsichs mit glatter Schale und im Mittel kleineren Früchten dar. Von dieser gibt es ebenfalls zahlreiche Sorten."

"Eine neuere Hybride ist die Nectavigne. Diese ist aus einer Kreuzung der Nektarine und dem 'Lyonaiser Weinbergpfirsich' entstanden."

Inhaltsstoffe:

"100 Gramm Pfirsich besteht zu 87% aus Wasser und 0,1% aus Fett. Des Weiteren sind auch die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium, sowie viel Vitamin C enthalten."  

Verwendung in der Küche und der Medizin:

"Große Mengenanteile der Pfirsichfrüchte werden frisch als Obst vermarktet. Pfirsiche in Hälften oder Schnitzen sind eine verbreitete Form der Obstkonserve. Die Kerne werden aus der Schale gelöst, zu Persipan verarbeitet und in der Aromatisierung von Spirituosen verwendet.

Es gibt auch einige Beschreibungen zur arzneilichen Verwendung des Pfirsichs. Beispielsweise empfahl Hildegard von Bingen die unreife Frucht samt Kernen, die Blätter, die Wurzel, das Harz und die Rinde zur äußerlichen Anwendung bei tränenden Augen, Kopfschmerzen und Gicht. Der Samen kann in großen Mengen giftig sein, da er etwa 6,5 % Blausäure abspaltendes Amygdalin enthält. Die Blätter enthalten ein verwandtes Blausäureglykosid.

Die gummiähnliche Ausscheidung der Frucht wurde bis zur Herstellung synthetischen Klebers in manchen Gegenden als Klebstoff verwendet."

Pfirsichsorten:

Bekanntere Sorten sind: "Benedicte', 'Diniert', 'Früher Alexander', 'Früher Roter Ingelheimer', 'Red Haven', 'Revita', 'Roter Ellerstädter' (= 'Kernechter vom Vorgebirge'/'Vorgebirgspfirsich'), 'Rekord aus Alfter' (= 'Rekord von Alfter'), 'Suncrest', 'South Haven', 'Roter Weinbergpfirsich' sowie 'Weißer Ellerstädter'

Der 'Weinbergpfirsich' hat ein dunkelrotes, sehr festes „Fruchtfleisch“ und eine dunkle, pelzige Haut. Das „Fruchtfleisch“ ist meist weniger süß als das anderer Sorten, hat aber einen intensiveren Pfirsichgeschmack und Geruch. Daher wird er selten roh gegessen, sondern überwiegend zu Marmelade oder Likör verarbeitet oder in Gläsern eingekocht."

Wissenswertes:

"In China gilt der Pfirsich als Symbol der Unsterblichkeit. In der daoistischen Mythologie baut die Königmutter des Westens (Xiwangmu) die Früchte in einem entlegenen Gebirgstal an, wo sie nur alle tausend Jahre reif werden."