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Rote Bete, roh

Rote Bete ist besonders aufgrund der auffälligen roten Farbe bekannt. Sie findet roh, gekocht oder gegart Verwendung und kann den Blutdruck durch Nitrate senken

Rote Bete liefert eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralien und ist deshalb roh, gekocht oder gegart ein beliebtes Gemüse. Des Weiteren hat sie eine blutdrucksenkende Wirkung.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia"Die Rote Bete (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Conditiva-Gruppe), (von lateinischbeta, Rübe, im 17. Jh. aus dem Nd. übernommen) oder Rote Rübe, in der Schweiz Rande, in einigen Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner (Rauna, Rana, Rahne, Rohne, Rone, Ronen, Randig) genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Die gelegentlich zu findende Schreibung mit "ee" ist auch durch die Rechtschreibreform von Aug. 1998 nicht gedeckt."

Inhaltsstoffe und Verwendung in der Küche:

"Die auffällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine. In der Vergangenheit wurde die Rote Bete auch als Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man als Naturfarbstoff für Lebensmittel (E162), es ist allerdings nicht sehr hitzebeständig.

Aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäuregehalts ist die Rote Bete ein gesundes Gemüse, das gegart als Beilage gereicht oder roh für Salate verwendet wird. Ferner ist die Rote Bete ein Bestandteil von Labskaus (Norddeutschland, Nordeuropa) und Borschtsch (Osteuropa). Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen."

Medizinische Wirkung:

"Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen (Calciumoxalat-Steine) neigen, z. B. Morbus-Crohn-Patienten, sollten Rote Bete und verwandte Gemüsesorten nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist. Außerdem kann die Rote Bete, die nennenswerte Mengen von Nitraten einlagert, bei falscher Lagerung Nitrite bilden. Die in Frischpresssaft von Roter Bete enthaltenen Nitrate werden für einen blutdrucksenkenden Effekt insbesondere bei Männern verantwortlich gemacht.

Beim Verzehr größerer Mengen können sich Urin und Darmausscheidungen kurzzeitig rötlich färben, was aber völlig harmlos ist."

Herkunft:

"Die Rote Bete ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Wie diese ist sie eine Kulturform der Gemeinen Rübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris). Sie kam mit den Römern nach Mitteleuropa. Ihren Ursprung hat diese Kulturpflanze im Mittelmeerraum, wahrscheinlich in Nordafrika. Sie stammt ab von der wilden Rübe oder der Wildbete ... Die inzwischen gleichmäßige rote Farbe der Rübe ist ein Resultat der Weiterveredelung im 19. und 20. Jahrhundert."