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Litschi, roh

Litschis gelten in Südchina als Symbol der Liebe. Ihr weisses Fruchtfleisch ist sehr saftig und schmeckt süss-säuerlich.

Litschis kommen ursprünglich aus Südchina und gelten dort als Symbol der Liebe. Am besten schmecken sie frisch, sind aber im Kühlschrank bis zu einer Woche haltbar, wobei dabei der Geschmack nachlässt. Je dunkler die Rotfärbung ist, desto reifer ist die Frucht.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Litschis sind eine Obstart, die in den letzten Jahrzehnten auch in den westlichen Industriestaaten immer beliebter geworden ist. Auf den europäischen Markt gelangen etwa 20.000 Tonnen frische Litschifrüchte, davon etwa die Hälfte nach Frankreich, gefolgt von Deutschland und dem Vereinigten Königreich.​"

Inhaltsstoffe:

"100 g des rohen essbaren Teiles (60 % des Gesamtgewichtes) der Litschifrucht enthalten: 276 kJoul, 0,8 g Proteine, 0,4 g Fett, 1,3 g Ballaststoffe, 16,5 g Kohlenhydrate, davon 15,2 g Zucker, 5 mg Calcium, 10 mg Magnesium, 31 mg Phosphor, 72 mg Vitamin C. 100 Gramm frische Litschis (mit Schale) enthalten 40 mg Vitamin C (zum Vergleich: 100 g Kiwis enthalten etwa 70 mg; der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 100 mg)." 

Verwendung in der Küche:

"Die Litschifrüchte kann man roh genießen. Gegessen wird der Arillus. Der Samen ist nicht genießbar. Litschifrüchte sollten bald nach dem Kauf verzehrt werden. Litschifrüchte gehören zu den am häufigsten konservierten Obstarten. Sie werden geschält und entkernt in Zuckersirup hauptsächlich in Dosen konserviert. Litschisaft wird ebenfalls gehandelt. Auch Litschi-Fruchtgelee wird öfter hergestellt. Getrocknete Litschifrüchte werden vielseitig verwendet. Litschifrüchte werden auch zu Litschi-Wein vergoren."

Verwendung in der Medizin:

"In der chinesischen Medizin wird von Litchi chinensis beispielsweise die Frucht, die Fruchtschale und der Samen vielseitig verwendet. Die medizinischen Wirkungen wurden auch für die Schulmedizin untersucht. Der Absud der Wurzeln, der Borke und der Blüten wird zum Gurgeln verwendet. In neueren Untersuchungen werden die Inhaltsstoffe des Perikarps charakterisiert, welches viele phenolische Komponenten mit antioxidativen Eigenschaften enthält."

Ursprüngliche Verbreitung und Systematik:

"Das Zentrum des ursprünglichen Verbreitungsgebietes von Litchi chinensis wird zwischen dem 23. und 27. nördlichen Breitengrad im subtropischen Teil des südlichen Chinas, nördlichen Vietnam und in Malaysia vermutet."

Die Art Litchi chinensis unterteilt man in rund drei Unterarten:

  • Litchi chinensis Sonn. subsp. chinensis: 
    "Sichere natürliche Standorte für Litchi chinensis Sonn. subsp. chinensis sind in den beiden chinesischen Provinzen südwestliches Guangdong (Xuwen) und Hainan nachgewiesen. Sie gedeiht am besten in heißem und feuchtem Klima mit mindestens einer kühlen und trockenen Periode, aber ohne Frost."
     
  • Litchi chinensis subsp. philippinensis (Radlk.) Leenh:
    "Sie kommt auf den Philippinen nur auf Luzon, Mindanao, Sibuyan und Samar und im südöstlichen Neuguinea vor."
     
  • Litchi chinensis subsp. javensis Leenh:
    "Sie ist nur von kultivierten Exemplaren auf wenigen Standorten auf Java bekannt. Anders als die Nominatform kommt sie mit tropischem immerfeuchtem Klima gut zurecht"