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Olivenöl

Olivenöl hat eine zu hohe Bedeutung. Hat z.B. drei Mal weniger Omega-3 als Rapsöl. Zudem verwenden wir zu viel Öl. Siehe Text und wissenschaftliche Studien.

Wirtschaftskräfte und Lobbyarbeit haben Olivenöl zum Kultöl werden lassen, obwohl z.B. Rapsöl drei Mal mehr an Omega-3-Fettsäuren aufweist. So oder so sollte man nur kaltgepresstes Öl verwenden. Dazu gibt es genügend Studien. Prof. Dr. Dean Ornish, USA und weitere amerikanische Gesundheitsförderer empfehlen Öl möglichst zu meiden.

Zusammensetzung:

Aus Wikipedia: "Olivenöl besteht, wie alle Pflanzenöle, hauptsächlich aus an Glycerin gebundenen Fettsäuren (Triglyceriden). Im Olivenöl findet man 55–83 % Ölsäure, 7–20 % Palmitinsäure, 3–21 % Linolsäure, 0–5 % Stearinsäure und 0–4 % Palmitoleinsäure. Der unverseifbare Anteil liegt zwischen 0,5 und 1,3 %; davon entfallen 0,15–0,37 % auf Sterole, 0,1–0,7 % auf Squalen und 0–10 ppm auf Chlorophyll. Weiterhin enthält es geringe Mengen an Phospholipiden, Carotinoiden, α-Tocopherol und etwa 300 IE Vitamin A. Naturbelassenes Olivenöl enthält Oleocanthal und Oleoropein zwei Antioxidantien, denen eine Reihe von Gesundheitsvorteilen zugeschrieben wird. ...

Das Verhältnis mehrfach ungesättigter zu gesättigten Fettsäuren (P/S-Quotient) liegt beim Olivenöl deutlich unter dem empfohlenen Wert von 1,0."

Markteinfluss durch die Konzerne:

"Um über marktbeherrschende Mengen zu verfügen, kauften italienische Händler tunesisches, türkisches oder griechisches Öl in großen Mengen und transferierten es auf illegalen Wegen so, dass es später als „italienisches“ verkauft werden konnte, womit es auch innerhalb der EU zugelassen war. Einen anderen Weg geht Olitalia, das im Namen eine italienische Herkunft suggeriert, doch im Kleingedruckten findet man, dass es sich um eine nicht näher bestimmte Mixtur von Ölen verschiedener EU-Staaten handelt."

Untersuchungsergebnisse:

"Eine Anfang 2016 von Stiftung Warentest durchgeführte Untersuchung von 26 Olivenölen der besten Kategorie „native extra“ bewertete 13 Produkte als mangelhaft. Schadstoffbelastungen wurden ebenfalls ermittelt: Fünf Olivenöle waren hochgradig mit Mineralöl belastet, in 20 Ölen wurden Pestizide nachgewiesen und fünf Produkte enthielten sogar Weichmacher."

Handel und Vertrieb:

"Spanien ist der weltweit größte Hersteller und Exporteur (846.137 t) von Olivenöl. Italien dagegen ist der zweitgrößte Hersteller, aber der weltweit größte Importeur von Olivenöl weltweit (583.967 t).

Italienische Firmen kaufen in der ganzen Mittelmeerregion Olivenöl auf, füllen es ab, und vertreiben es dann weltweit. So wird griechisches Olivenöl aufgekauft, um es in Deutschland als „italienisches“ zu verkaufen, da die Bereitschaft der Konsumenten dafür mehr zu zahlen, größer ist. Bei der Abfüllung in Italien wird häufig griechisches Olivenöl guter Qualität nicht mit ebenso gutem, sondern mit minderwertigem italienischen Olivenöl gemischt und in Deutschland verkauft."

Gesundheitliche Aspekte:

"Extra natives Olivenöl beinhaltet geringe Dosen eines natürlichen nicht-selektiven Cyclooxygenase-Hemmers namens Oleocanthal, der eine mit Ibuprofen vergleichbare entzündungshemmende Wirkung besitzt.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2008 vertrat den Standpunkt, dass der Konsum von Olivenöl wegen des hohen Gehalts an Ölsäure möglicherweise zu einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und anderen Herz-Kreislauferkrankungen führen könnte. ..."