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Kaki, roh

Die Kaki hat ein süsses, aprikosen- und birnenartiges Aroma. Der teilweise pelzige Geschmack ist auf die im Kaki enthaltenen Tannine zurückzuführen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia"Die Kaki (jap.: 柿, kaki), auch Kakipflaume, ist die süße, orangefarbene, äußerlich einer großen Tomate ähnelnde Frucht des Kakibaums (Diospyros kaki). Der Gattungsname Diospyros bedeutet „Götterfrucht“ oder „Götterspeise“. Die ursprünglich aus Asien kommende Gattung der Diospyros oder Ebenholzbäume, auch Dattelpflaumen genannt, gehört zur Familie der Ebenholzgewächse(Ebenaceae). ..."

Vorkommen und Zuchtformen:

"Die meisten der 500 Sorten kommen vorwiegend in den Tropen und Subtropen vor. 
Zuchtformen oder Sorten der Kaki sind HonigapfelPersimone oder Sharonfrucht, wobei letztere kaum Tannin enthält und daher bereits als harte Frucht verzehrt werden kann."

Inhaltsstoffe:

"Der hohe Tanningehalt der noch nicht ausgereiften Kaki sorgt beim an Birne und Aprikosebzw. Marille erinnernden Geschmack für eine herbe Komponente, die mit fortschreitender Reifung schwächer wird. Der durch die Tannine hervorgerufene pelzige Geschmack geht zum einen während des Reifeprozesses, zum anderen durch Frost verloren. Der sehr hohe Anteil an Provitamin A macht sie ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Die Früchte enthalten 13-19 % Glucose und sind reich an Vitaminen, besonders an Provitamin A."

Verwendung in der Küche:

"Die Schale der Kaki kann bei der reifen Frucht, deren Tannine fast vollständig zersetzt sind, gegessen werden, oft wird sie jedoch entfernt oder gleich einer Kiwi aus der Schale gelöffelt. Die kaum Tannine enthaltende Sharon kann bereits in hartem Zustand auch mit Schale gegessen werden, deren Fruchtfleisch ist immer süß und erinnert an Zuckermelone und Pfirsich. Man erkennt sie, im Unterschied zur eher rötlichen Kaki, an der gelborangen Farbe und an Tomaten oder Mandarinen erinnernden flachen Form, wogegen Kakis eher rund, Persimonen oval sind. Eventuelle braune Flecken im Fruchtfleisch stammen vom hohen Zuckeranteil und sind kein Zeichen von Fäulnis."

Verwendung in der Medizin:

"Im gesamten asiatischen Raum werden der Kakifrucht verschiedene Heilkräfte zugesprochen. So soll sie magenstärkend sein und gegen Durchfall helfen. Unreife, in Containern nachreifende Früchte seien fiebersenkend, sollten sie süß wie Honig sein. Der Saft einer unreifen Kaki sei blutdrucksenkend, der Stiel hustenlindernd. Um diese Wirkungen zu verstärken, wird sie geschält, tagsüber dem Sonnenlicht, nachts dem Taufall ausgesetzt, auf dass sich eine weiße Pulverschicht bilde."

Wissenswertes:

"Die in China seit über 2000 Jahren genutzte Kaki gehört zu den ältesten Kulturpflanzen."

"Kaki werden weltweit in elf Ländern angebaut, wobei 90 Prozent der Produktion auf China, Japan und Korea entfallen. Kaki wachsen auch im Norden von Kalifornien, USA und in Spanien bei Valencia.

In Ostasien ist die Haupterntezeit in den Monaten Oktober und November, wenn die Bäume bereits die Blätter verloren haben. Die Sharon hingegen ist eine aus Israel entstammende, veränderte Form, die heute auch in Südamerika, Spanien sowie in Italien seit 1796 angebaut wird."