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Sauerkrautsaft

Sauerkrautsaft ist kalorienarm, gut verträglich sowie verdauungsfördernd. Das fermentierte Nahrungsmittel gilt als altbewährtes Hausmittel gegen Verstopfungen.

Sauerkrautsaft schmeckt angenehm mild und hat eine leicht säuerliche Note. Man stellt ihn aus natürlich fermentiertem Weisskohl her. Zudem ist er eine gute Vitamin C und Kalium Quelle.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Sauerkrautsaft ist ein Gemüsesaft aus gepresstem, rohem Sauerkraut." Obwohl Sauerkraut kalorienarm und fettfrei ist, besitzt er durch den Herstellungsprozess tendenziell höhere Natrium-Werte. Jedoch lassen sich inzwischen auch viele "salzarme" Produkte kommerziell erwerben.

Inhaltsstoffe von Sauerkraut:

"Sauerkrautsaft enthält viel Vitamin C, Milchsäure und lebende Milchsäurebakterien. Er gilt als verdauungsanregend"

Je nach Hersteller variiert die Zusammensetzung, doch der Energiegehalt von 100 Gramm beläuft sich meist zwischen 10-15 Kilokalorien mit ca. 1.5 Gramm Kohlenhydraten und einem Wasseranteil von über 97 Prozent.

Verwendung:

Sauerkrautsaft wendet man bei Blähungen, Verstopfung und Verdauungsproblemen an. Die hohe Menge an Milchsäure und Vitamin C hilft Darm und Verdauung wieder in Tackt zu bringen. Ferner trifft man Sauerkrautsaft als Produkt der Wahl vieler Entschlackungs- und Entgiftungskuren an.

Herstellung von Sauerkraut:

"Frischer Weißkohl kommt, (ohne den Strunk, der zuvor mit dem Strunk- oder Storzmesser entfernt wird) in feine Streifen mit einem Krauthobel geschnitten, in einen Topf. Mit einem Krautstampfer zersprengt man die Pflanzenzellen: Der Zellsaft kann austreten und schließlich den Kohl ganz bedecken. Beigefügtes Salz entzieht während des Gärungsprozesses dem Weißkohl die Flüssigkeit und konserviert den Saft bis zur Gärung (Fermentierung). Bei Weinsauerkraut bzw. Weinkraut wird zusätzlich etwas Weißwein dazugegeben. Die Salzlake bedeckt während der ganzen Gärung, die circa vier bis sechs Wochen dauert, den Weißkohl. Wichtig ist, dass keine Luft zwischen dem frischen Kohl bleibt, da sonst statt der gewünschten sauren Gärung ein Fäulnisprozess beginnen könnte. Deswegen muss Sauerkraut gestampft und mit Gewichten gepresst werden."

Sauerkrautsaft selber herstellen:

Voraussetzung: Für die eigene Herstellung von knapp einem Liter Sauerkraut benötigen sie ca. 250-300 Gramm Sauerkraut und 750 Milliliter Leitungswasser sowie ein für Gärungsprozesse geeignetes Behältnis. Sollten Sie vorhaben, in der Zukunft noch mehr Lebensmittel mittels Milchsäuregärung herzustellen, empfiehlt sich der Kauf sogenannter "Gärtöpfe". Diese traditionellen Steintöpfe sind speziell für Gärungsprozesse konzipiert, geruchsneutral und einfach zu reinigen. Sie eignen sich überdies auch zur Konservierung anderer Gemüsesorten wie Gurken, rote Bete, Zucchini usw.

Vorgehen: Weisskohl waschen und von unreinen bzw. beschädigten Stücken befreien. Den Kohl fein schneiden und mit den Händen gut kneten. In die Stücke eng gepresst in ein geeignetes Behältnis geben und bei kleineren Mengen ein Beschwerungsmaterial (z. B Beschwerungsstein) drauflegen, sodass der Kohl im gepressten Zustand verbleibt. Das Wasser hinzugeben und drauf achten, dass das zu konservierende Lebensmittel ständig von Wasser bedeckt bleibt. Das Behältnis nicht ganz luftdicht verschliessen, sodass entstehende Gase entweichen können aber auch nicht locker schliessen, da ansonsten die Gärung ausbleibt. Die Gärung sollte an einem wärmeren Ort über 3-4 Tage erfolgen. Danach können Sie den Saft durch Absieben gewinnen und bei Bedarf im Kühlschrank bis zu 48 Stunden unter gutem Verschluss lagern.

Wissenswertes:

"In Sauerkraut und Weißkohl ist Ascorbinsäure auch in Form von Ascorbigen A und B (C-2-Scatyl-L-ascorbinsäure) gebunden. Wird das Gemüse gekocht, zerfallen die Moleküle in L-Ascorbinsäure und 3-Hydroxyindol, so dass es in gekochtem Zustand mehr Vitamin C enthält, als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch zerstört."