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Sternanis, echter

Die reifen Früchte des echten Sternanis nutzt man als Gewürz in der Küche. Medizinisch kommt er bei Verdauungsstörungen sowie Husten zum Einsatz.

Der echte Sternanis hat sich schon längst dank seines süsslich- und lakritzähnlichen Geschmacks als populäres Gewürz für die Winterzeit etabliert. Doch neben der klassischen Verwendung für Lebkuchen und Weihnachstee benutzt man ihn aufgrund seiner Inhaltsstoffe abseits der Küche für medizinische Zwecke.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Echte Sternanis (Illicium verum) gehört zur Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae). Es ist ein immergrüner Baum, der in tropischen Gebieten wächst, dessen reife Früchte (anisi stellati fructus) als Gewürz genutzt werden.

Der Echte Sternanis wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 20 m erreichen kann. ...

Echter Sternanis schmeckt anhaltend süß und lakritzartig, aber auch ein wenig pfeffrig und säuerlich. Pflanzen mit sehr ähnlichem Aroma sind Anis, Fenchel und die heutzutage selten verwendete Süßdolde (Myrrhis odorata)."

Verwendung und Haltbarkeit:

"Zusammen mit Fenchel, Cassiazimt, Gewürznelke und Szechuanpfeffer wird der Echte Sternanis in der chinesischen Küche als Fünf-Gewürze-Pulver verwendet. Darüber kann es Bestandteil des indischen Currys sein. Asiatische Fleischgerichte wie die Pekingente werden mit Sternanis aromatisiert. Da die Hülle aromatischer ist als die Kerne, wird der Sternanis samt Hülle verwendet oder gemahlen. In geschlossenen Behältern aufbewahrt beträgt die Haltbarkeit etwa drei Jahre."

Inhaltsstoffe:

"Als Heildroge dienen die getrockneten Sammelfrüchte... Die Wirkstoffe des Ätherischen Öls sind Anethol (80–90 %), Methylchavicol (bis 6 %), Foeniculin, Anisaldehyd, Monoterpene, wie Limonen, Pinen und Linalool sowie Flavonoide und geringe Mengen Veranisatine.

Sternanis hat wie Anis (Pimpinella anisum) schleimlösende, Auswurf fördernde und leicht krampflösende Eigenschaften und wird wie dieser, allerdings viel seltener, bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Blähungen und leichten Krämpfen in Teemischungen eingesetzt. Medizinisch genutztes Anisöl, das in vielen Hustenmitteln enthalten ist, wird sowohl aus Echtem Sternanis, als auch aus Anis gewonnen."

Sternanis ist nicht gleich Anis:

Im Gegensatz zu dem geschmacklich ähnlichen, aber aromatisch nicht so intensivem Anis, gehört der Sternanis nicht zur Familie der Doldenblütler. Neben sich hinzugesellenden optischen Differenzen kommen die beiden immerhin beim charakteristischen Inhaltsstoff, dem ätherischen Öl "Anethol", auf den gleichen Nenner.

Wissenswertes:

"Der nahe verwandte und im Geruch und Aussehen ähnliche Japanische Sternanis, Illicium anisatum, wird in Japan traditionell als Räucherwerk verbrannt, er ist aber nicht als Gewürz geeignet, da er giftig ist und Leber, Nieren und Blase dauerhaft schädigen kann."