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Curryblatt

Curryblätter, die Blätter des Currybaumes, verwendet man vor allem in Indien und Sri Lanka als Gewürz für eine Vielzahl, häufig vegetarischer, Gerichte.
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Curryblätter sind ein beliebtes Gewürz zur Zubereitung vieler Gerichte. Sie passen zu den meisten Gemüse-Arten, Kartoffeln, Linsen, Kichererbsen, Fisch und Meeresfrüchten sowie Lamm. Ihr Geschmack ist würzig, sie duften leicht nach Zitrusfrüchten. Da es durch Trocknung zu deutlichen Aromaeinbussen kommt, verwendet man Curryblätter bevorzugt frisch.

Allgemeine Information zum Currybaum:

Aus Wikipedia: "Der Currybaum (Bergera koenigii, Syn.: Murraya koenigii) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae) gehört. Die Blätter dieser in Asien beheimateten Art, genannt Curryblätter, werden als Gewürz verwendet. Sie werden vor allem in der srilankanischen und südindischen Küche in großem Umfang in vegetarischen Gerichten verwendet. Currypulver wird nur teilweise regional aus Curryblättern hergestellt."

Curryblätter sind "eiförmig, 2 bis 5 cm lang und 0,5 bis 2 cm breit. Der Blattrand ist glatt bis gekerbt."

Vorkommen und Verbreitung:

"Bergera koenigii ist im tropischen bis subtropischen Asien beheimatet, insbesondere auf dem gesamten indischen Subkontinent bis an die Ausläufer des Himalaya und in Sri Lanka. Ihr Verbreitungsgebiet reicht mittlerweile von Nepal, Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam bis nach China. Bergera koenigii wächst in Höhenlagen bis 1500 Meter. In Indien wird sie vor allem privat angepflanzt, in geringem Umfang jedoch auch kommerziell kultiviert."

Verwendung in der Küche:

"Das Aroma der Curryblätter ist frisch, leicht fruchtig bis rauchig. Sie sind in der vegetarischen südindischen und sri-lankischen Küche beliebt. Da die Blätter dünn sind, brauchen sie nicht aus dem fertigen Gericht entfernt zu werden, sondern werden mitgegessen. Aufgrund ihres runden und gleichzeitig deutlichen Aromas werden sie in vielen Speisen als Gewürz neben Salz und Chili verwendet. Meistens brät man sie zuerst in heißem Öl oder Ghee (Butterschmalz) in einer Pfanne, bevor man die übrigen Zutaten hinzugibt. Gewürfelter, gebratener Panir (indischer Käse) gilt so auch ohne weitere Gewürze als schmackhaft. In anderen Gerichten werden Curryblätter mit Kokos und Tamarinde kombiniert. Beliebte Gewürzkombinationen sind zum Beispiel Curryblätter mit Chili und schwarzen Senfsamen für Dal (Linsengerichte) oder Curryblätter mit fein geriebenem Kokosfleisch, Tamarinde und Chili für Reisgerichte. In Indien kann man Curryblatt-Pulver (nicht zu verwechseln mit westlichem Currypulver) fertig kaufen. Hierbei handelt es sich um ein Würzpulver aus in Fett gebratenen, zerstoßenen Curryblättern, das zur Bereicherung von Reisgerichten, Parathas (gefüllten Fladenbroten) und Vielem mehr verwendet wird. Sein Aroma ist jedoch weniger intensiv als das der frischen Blätter.
Curryblätter können auch als Tee aufgegossen werden."

Medizinische Verwendung:

"Im Ayurveda, der traditionellen indischen Naturmedizin, finden die Blätter, die Rinde, die Wurzel und die Früchte des Currybaumes, also alle Pflanzenteile außer den giftigen Samen, Verwendung. Das Anwendungsspektrum ist dabei groß ... traditionellen Anwendungsformen werden heute in modernen Labors auf ihre kommerzielle Verwertbarkeit hin untersucht. Dabei zeigt sich, dass der Currybaum einige medizinisch wirksame Substanzen enthält." In Versuchen liess sich ein Absinken des Blutzuckerspiegels von Kaninchen und Ratten nach Verabreichung von Extrakten aus Curryblättern nachweisen. "Der Extrakt ist somit möglicherweise zur Begleitbehandlung von Diabetes mellitus geeignet."

Geschmack konservieren:

Wenn Sie in den Besitz von frischen Curryblättern kommen, können Sie diese vorsichtig einfrieren, um so den Geschmack zu konservieren. Wegen des Verlustes von Aromastoffen durch die Trocknung muss man auch grössere Mengen (mindestens doppelt so viel) einsetzen, um den gleichen Unterschied zu erzielen, wie bei der Verwendung von frischen Blättern.


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