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Erdnuss, alle Sorten, roh

Die roh geniessbare, ursprünglich in den Anden beheimatete Erdnuss, ist botanisch gesehen keine Nuss. Sie besitzt viel Magnesium und Eiweiss (vor allem Arginin)
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Die Erdnuss hat einen hohen Kaloriengehalt. Sie enthält aber auch viele wertvolle Mineralien. Man kann sie nicht nur roh, sondern auch gekocht oder geröstet geniessen. Sie dient unter anderem als Hauptzutat für Erdnussbutter oder als beliebte Zutat asiatischer Wok-Gerichte.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Erdnuss (Arachis hypogaea), auch Aschanti-, Arachis- oder Kamerunnuss genannt, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Diese Nutzpflanze stammt aus der Neuen Welt und wird daher in manchen Schweizer Kantonen auch Spanisches Nüssli genannt."

Inhaltsstoffe:

"Erdnusskerne bestehen zu 23,7% aus Eiweiss, 49,7% aus Fett, 21,5% aus Kohlenhydrate und 1,6% aus Wasser. Des Weiteren sind auch verschiedene Mineralstoffe enthalten. Zu diesen gehören: Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium, Natrium, Zink, Eisen, Mangan, Kupfer und Selen. Ferner sind auch Vitamine und Aminosäuren enthalten."

"Die Ähnlichkeit zu botanischen Nüssen ergibt sich durch die Beschaffenheit der Samen: die Konsistenz, den hohen Fettgehalt und den vergleichsweise niedrigen Anteil an Stärke. Im Vergleich zu echten Nüssen ist der Anteil an Omega-3-Fettsäuren gering."

"Die Erdnuss hat mit 24 Prozent Eiweißgehalt einen hohen Nährwert. Mit 176 mg Magnesium gehört die Erdnuss, neben den Cashewkernen, zu den magnesiumreichen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Insbesondere bei vegetarischer Ernährung kann die Erdnuss einen wertvollen Beitrag leisten. Allerdings enthalten Erdnüsse auch relativ viel Phytat, welches die Aufnahme der enthaltenen Mineralstoffe einschränkt. Erwähnenswert ist der sehr hohe Arginin-Gehalt von Erdnussprodukten."

Erdnüsse im Handel:

Aus "aid.de/forum": "In der Regel werden im Handel angebotene Erdnüsse - ob in Schale oder ohne - geröstet und/oder blanchiert. Dies dient allein schon der längeren Haltbarkeit der Erdnüsse, denn beide Verfahren reduzieren Feuchtigkeits- und Fettgehalt. Diese Verfahren werden bereits in den Ursprungsländern durchgeführt. Weiterverarbeiter ... rösten und würzen danach nach Belieben nach. 
Erdnüsse ... enthalten – wie andere Hülsenfrüchte auch – so genannte Trypsininhibitoren. Diese können den Eiweißstoffwechsel bzw. die Eiweißaufnahme von Menschen behindern. Werden diese Stoffe in größeren Mengen aufgenommen, können sie unter anderem zu Verdauungsbeschwerden, wie zum Beispiel Blähungen oder Bauchschmerzen führen. Auch aus diesem Grunde ist es daher sinnvoll, dass Erdnüsse vor dem Verzehr erhitzt werden. In der Regel sind jedoch Erdnüsse, wenn sie bei uns in den Verkehr kommen bereits im Herstellungsland ausreichend erhitzt, so dass Sie sich diesbezüglich keine Sorgen mehr machen müssen."

Verwendung in der Küche:

"Reife Erdnüsse können roh, geröstet oder gekocht verzehrt weren."

"Erdnüsse kommen oft geröstet und gesalzen in den Handel, auch als Zutaten in Süßigkeiten. Die mit Schale gehandelten Erdnüsse sind in der Regel ebenfalls geröstet; bei ungerösteten Erdnüssen bestünde sonst die Gefahr einer Schimmelpilzvergiftung."

Erdnussallergie:

"Vergleich zu anderen Lebensmitteln ist das allergene Potential der Erdnuss vergleichsweise hoch. Dies liegt an der hohen Zahl der Erdnussallergene.

Die Symptome einer akuten Erdnussallergie sind sehr unterschiedlich, häufig sind jedoch Nesselsucht, tränende Augen oder Atembeschwerden. In seltenen Fällen können die Symptome aber auch sehr schwerwiegend sein oder sogar einen anaphylaktischen Schock auslösen.

Ein anderes Problem ist, dass Erdnüsse unter schlechten Lagerbedingungen von Aspergillus flavus, einem Schimmelpilz, befallen werden können, der giftige Aflatoxine in den Erdnüssen produziert. Aus diesem Grund werden sowohl in den USA als auch in der Europäischen Union strenge Einfuhrkontrollen durchgeführt."

Botanisch gesehen keine Nuss:

"Die Frucht der Erdnuss ist botanisch gesehen eine Hülsenfrucht, die sich entwicklungsgeschichtlich zur Nuss gewandelt hat. Die Erdnuss gehört zur selben Unterfamilie wie beispielsweise die Erbse und die Bohnen-Arten ... Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten sind Erdnüsse allerdings roh genießbar."

"Die Hülsenfrüchte sind geokarp, befinden sich also im Erdreich, deshalb der Name „Erdnuss“. Obwohl die Erdnuss zu den Leguminosen zählt, verhält sich ihre Frucht anders als die sich öffnenden Hülsenfrüchte; sie bleibt geschlossen und gehört demnach morphologisch zu den Nüssen."

Wissenswertes:

"Die ältesten in archäologischen Ausgrabungen gefundenen Erdnüsse der Art Arachis hypogaea stammen aus dem Huarmey-Tal in Peru und sind etwa 5000 Jahre alt. Andere Erdnussarten wurden aber bereits lange Zeit vorher gesammelt und auch kultiviert."


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