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Zitronenstrauch

Zitronenstrauch dient dank dem zitronigen Geschmack als würzende Zugabe. Als Teeaufguss entfaltet er eine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung.
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Der Zitronenstrauch hat einen frischen Duft, der an Zitrone erinnert. Die rohen Blätter verwendet man für Salate oder zum Würzen von Süssspeisen. Ferner nutzt man Zitronenstrauch für die Zubereitung von Getränken. Der Teeaufguss wirkt beruhigend, appetitanregend und verdauungsfördernd. Zitronenstrauch ist noch heute in den Regionen Chiles und Uruguay wild zu finden.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Zitronenstrauch (Aloysia citrodora), auch Zitronenduftstrauch, Zitronenverbene oder – besonders in der Schweiz – Verveine genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)."

Herkunft:

"Der Zitronenstrauch stammt ursprünglich aus subtropischen Regionen Südamerikas (Uruguay, Argentinien (Catamarca, Jujuy, La Rioja, Salta, Tucuman) Chile, Peru) und wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht."

Inhaltsstoffe:

"Zitronenverbenen enthalten in allen Pflanzenteilen verschiedene ätherische Öle, deren feiner, frischer Duft auch an Zitrone erinnert. Die Duftintensität von Blättern ist erheblich stärker als bei den meisten anderen ähnlich riechenden Pflanzen. Schon beim leichten Verreiben der Laubblätter entsteht ein starker Geruch, getragen von Citrusaromen.

Die ätherischen Öle enthalten als Hauptbestandteil Citral, das den Aldehyden Neral und Geranial entspricht. Weitere Komponenten sind vor allem Monoterpene beziehungsweise Monoterpenabkömmlinge, so Limonen, Carvon, Dipenten, Linalool, Nerol und Geraniol. Auszüge der ätherischen Öle werden unterschiedlich verwendet, beispielsweise auch als Parfümbestandteil oder als Insektenrepellent."

Verwendung in der Küche:

"Der Zitronenstrauch findet vielseitige Verwendung, nicht nur als Zier- und Duftpflanze im Garten, deren Lippenblüten Schmetterlinge und Hummeln besuchen, oder als Schnittblume in Duftbuketts.

Auch wenn die frischen Blätter ähnlich wie Spinat gekocht werden können, werden sie doch wesentlich häufiger als würzende Zugabe für süße oder herzhafte Salate verwendet. Insbesondere aber lässt sich sowohl aus frischen wie auch getrockneten Blättern ein aromatischer Tee brühen, der in manchen Regionen überaus geschätzt wird."

Verfeinerung von Speisen: "Feinschmecker und Gourmets verarbeiten die Zitronenverbene gerne in der Küche. Verwendet werden die Blätter für Salate, Schweinefleisch- und Pilzgerichte, aber auch zum Würzen von Süßspeisen wie Obstsalat, Pudding und zur Zubereitung von Speiseeis. Zudem kann man feingeschnittene Blätter in den Zuckerguss für Zitronenkuchen einarbeiten."

Verwendung für Getränke: "Die Zitronenverbene wird gerne für die Zubereitung von Getränken genutzt. Legt man frisch gepflückte Zitronenverbenen-Blätter für eine halbe Stunde in heißes Wasser, so erhält man einen angenehm erfrischenden Tee. Mit dem zitronigen Aroma ist der anregend-beruhigende Guten-Abend-Tee in Frankreich sehr beliebt und bekannt als „Verveine“. Dieser Name ist für den Tee auch in der Schweiz üblich. Auch das Getränk Inca Kola aus Peru verwendet das Aroma der Zitronenverbene (sie wird lokal „Cedrón“ genannt). Unter Eisenkrauttee wird in der Regel Zitronenverbena oder bezeichnenderweise wohlriechende Verbena verstanden. Echtes Eisenkraut (Verbena officinalis) schmeckt demgegenüber bitter. In Frankreich wird daraus ein Kräuterlikör hergestellt."

Verwendung in der Medizin:

"Da Zitronenverbenen appetitanregend sowie verdauungsfördernd sind, helfen sie gegen Verdauungsbeschwerden beziehungsweise Verstopfungen. Zudem wirken sie leicht beruhigend bei Nervosität, Schlaflosigkeit und damit in Verbindung mit den anderen Eigenschaften auch bei Erkältungskrankheiten.

Es werden keimhemmende Eigenschaften angenommen"

Wissenswertes:

"Säckchen oder Bündel von Zitronenverbenen bringen einen frischen Duft ins Haus oder in den Kleiderschrank."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie n/a
Fett/Lipide n/a
davon gesättigte Fette n/a
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) n/a
davon Zucker n/a
Ballaststoffe n/a
Proteine (Eiweiss) n/a
Kochsalz n/a
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal

Vitamine 2000 kCal

Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
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