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Rosenkohl, roh

Rosenkohl hat einen leicht bitteren Geschmack. Er ist roh essbar, findet aber meist gekocht Verwendung. Der typischen Geruch stammt vom Senfölglycosid Sinigrin.

Rosenkohl lässt sich roh (z.B. in Salaten) verzehren. In der Regel serviert man ihn jedoch gegart, weil er auf diese Weise besser bekömmlich ist. Damit er seinen ganzen Geschmack entfalten kann und weniger bitter schmeckt, braucht Rosenkohl etwas Frost. 

Allgemeine Information:

Aus Wikipeida: "RosenkohlBrüsseler Kohl, in Österreich auch Sprossenkohl und Kohlsprossen sowie lat. Brassica oleracea var. gemmifera (auch „Rosenköhlchen“ genannt) ist ein Gemüse und eine Varietät des Gemüsekohls aus der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler. An einem hochwüchsigen Stängel (50 bis 70 cm) bilden sich in spiralförmig aufsteigender, dichter Anordnung Knospen (Blattröschen), die zumindest im oberen Bereich in den Blattachseln stehen.

In den Handel kommen unter der Bezeichnung „Rosenkohl“ (in Österreich „Kohlsprossen“, sonst auch „Sprossenkohl“) die abgeschnittenen Röschen, die eine grün-weiße Färbung und einen Durchmesser von 10 bis etwa 50 mm haben."

Inhaltsstoffe und Verwendung in der Küche:

"Rosenkohl schmeckt als Salat und gekocht als Gemüse und lässt sich hervorragend einfrieren. Rosenkohl enthält viele Mineral- und Ballaststoffe sowie Vitamin ARiboflavin (Vitamin B2) und Ascorbinsäure (Vitamin C). ...

Wie anderen Kohlsorten wird auch Rosenkohl aufgrund seiner Inhaltsstoffe eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben."

Kocht man Rosenkohl zu lange werden die Knospen weich und gräulich. Zudem entwickelt sich wegen des Senfölglycosids Sinigrin ein starker Geschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Dies ist daraus zurückzuführen, dass Sinigrin Schwefel enthält.

Gesundheitliche Wirkung:

Aus Wikipedia zum Gemüsekohl: "Neben Vitaminen und Mineralstoffen, beispielsweise Vitamin C, Vitamine des B-Komplexes, Betacarotin, Folsäure und Kalium, Calcium sowieEisen, sind in Kohlgemüsen reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Sie unterstützen die natürlichen Abwehrfunktionen des Immunsystems und können helfen, das Risiko für Krebserkrankungen zu senken.

Im Kohlgemüse sind besonders reichhaltig Glucosinolate vorhanden. Mit Ballaststoffen und weiteren Inhaltsstoffen können sie unter anderem einer Bildung von Magengeschwüren vorbeugen. Weiterhin kann der Verzehr von Pflanzen aus der Kohlfamilie dabei helfen, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig zu beeinflussen und die Verdauung auf natürliche Weise zu regulieren."

Geschichte:

"Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl werden auf das Jahr 1587 in den damaligen Spanischen Niederlanden, dem heutigen Belgien, datiert. Der ursprüngliche französische Name ist Choux de Bruxelles. Im deutschsprachigen Raum wurde er als „Brüsseler Sprossen“ oder „Brüsseler Kohl“ bekannt. Anfang des 19. Jahrhunderts begann Rosenkohl seinen Siegeszug als Wintergemüse durch ganz Europa und fand auch in den Vereinigten Staaten Verbreitung. Heute wird Rosenkohl vor allem in den Niederlanden,Frankreich und im Vereinigten Königreich angebaut."