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Apfel, roh, mit Schale

Der (tägliche) Konsum roher Äpfel ist nicht nur lecker sondern auch gesund. Erfahren sie im Link mehr über den Apfel und seine gesundheitlichen Vorzüge.

Auf Englisch gibt es den Spruch "Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern". Tatsächlich hat der Verzehr mit Schale eine abführende, sowie keimtötende Wirkung und hilft dem Magen. Die Weiter unten geschilderten, gesundheitlichen Aspekte sind auch der Grund, dass das Birchermüesli (ist nicht vegan) und das Erb-Müesli Äpfel mit einbeziehen.

Gesundheitliche Aspekte:

Der regelmässige Verzehr roher Äpfeln reduziert das Risiko gewisse Erkrankungen zu bekommen. Aus Wikipedia über den Kulturapfel: "Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken. Bei den Krebserkrankungen sind dies insbesondere Darm- und Lungenkrebs. Mehrere Studien, Tierversuche und epidemiologische Daten kommen zu dem Schluss, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eine krebsvorbeugende Wirkung hat." 

Pektine und Polyphenole, wie beispielsweise Quercetin scheinen für die Krebsverminderung (bei Ratten zu 50 %) verantwortlich zu sein.

Hier spielt die Apfelsorte keine Rolle, denn die Aufteilung würde zu weit führen - und es kommt auf Gegend und Saison an, was man kaufen kann.

Informationen zur Frucht:

"Äpfel reifen nach der Ernte nach. ... Ein beigelegter Apfel und eine Abdeckung lassen Bananen und andere Früchte schneller reifen. Grund ist das gasförmige Pflanzenhormon Ethen, welches bei der Nachreifung freigesetzt wird. Aufgrund der enzymatischen Bräunung wird das Fruchtfleisch dort, wo es nicht durch die Schale geschützt ist, je nach Sorte und Vitamin-C-Gehalt verschieden schnell braun. Das ist gesundheitlich unbedenklich, beeinflusst jedoch die medizinische Heilwirkung. Braune Fäule in Zusammenhang mit Schimmelpilzen führen zu erhöhtem Patulin-Gehalt in Apfelsaft, Patulin ist stärker krebserregend als Nicotin.

Beim Rohverzehr wird das harte Kerngehäuse zumeist verschmäht. Es wird oft gesagt, dass Äpfel nicht ganz gegessen werden sollen, da ihre Kerne (die Samen) Blausäure enthalten. Der Blausäuregehalt von Apfelsamen ist allerdings sehr gering, sortenspezifisch verschieden, und unbedenklich beim Essen von wenigen ganzen Äpfeln."

Äpfel und das Reifegas Ethylen:

"Reifende Äpfel produzieren gasförmiges Ethylen, das die Reifung anderer Früchte in der Nähe fördert; dies kann auch zu deren vorzeitigen Verderb führen. Die Samen des Apfels befinden sich normalerweise in einer Samenruhe d. h. sie werden erst keimfähig, wenn die unter der Samenschale befindlichen Hemmstoffe in einem feuchten Keimbett abgebaut sind."

Verwendung als Kochobst:

"Auch als Kochobst ist der Apfel hervorragend geeignet. Kochapfelsorten sind meist sehr süß und trotzdem auch ziemlich sauer und sie verlieren ihre feste Konsistenz und ihre Aromen beim Erhitzen nicht. So gibt es etwa den Behm-Apfel, der seinen Namen den berühmten Mehlspeisen der Böhmischen Küche (in Bereichen außerhalb Ostösterreichs eher als Wiener Küche bekannt) verdankt, allen voran der zu internationalem Ruf gelangte Apfelstrudel."

Informationen zu den Apfelsorten:

Siehe eine Liste von Apfelsorten aber auch den Wikipedia-Eintrag Äpfel: "Die weltweit mit Abstand bekannteste und wirtschaftlich sehr bedeutende Art ist der Kulturapfel (Malus domestica). Daneben werden manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen Früchten, wie etwa der Japanische Apfel (Malus floribunda), der Kirschapfel (Malus baccata) und Malus ×zumi in gemäßigten Klimagebieten als Ziersträucher und -bäume angepflanzt. Nicht zu verwechseln mit den Äpfeln sind die nicht näher verwandten Granatäpfel (Punica granatum)."