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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Amarant Korn, ungekocht

Ungekochte Amarant-Samen enthalten neben 14% Proteine auch ungesättigte Fettsäuren, Lysin und Mineralien. Die rohen Blätter sind auch essbar
76/16/08  LA!:0ALA
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Amarant bedeutet auch Garten-Fuchsschwanz, den die Indianer seit einigen tausend Jahren in den Anden und Mittelamerika kultivierten. Die Samenkörner waren ein wichtiger Eiweisslieferant. Ausser auf der Antarktis kommt die Gattung mit gut 60 Arten überall auf der Erde vor, vor allem in wärmeren Zonen und in Amerika. Bei uns kommt er verwildert vor und blüht von Juli bis September meist dunkelpurpurn. Er verträgt aber keinen Frost.

Ernte und Verwendung:

Die Samen kann man zwischen September und Oktober ernten. Sie enthalten nebst ca. 14% Proteine auch ungesättigte Fettsäuren, Lysin und Mineralien. Frische Blätter kann man wie Spinat oder Salat zubereiten, getrocknete Blätter ergeben einen Heiltee. Man sollte Blätter vor der Blüte ernten. Die runden, diskusförmigen Samen sind weniger als 1 mm dick, doch kann eine Pflanze 50 tausend Samen abgeben. Helle Samen sind gefragt, doch Arten mit schwarzen Samen geben bessere Blätter her.

Aus Wikipedia: "Die Nahrungsmittelindustrie verwendet Amarant heute in der Baby- und Kindernahrung, als Zumischung in Brot, Gebäck und Müsli, bei Eierkuchen und Pasta, auch in Wurstwaren sowie im Fast-Food-Bereich bei Riegeln und Snacks. Es gibt auch Versuche zur Herstellung von Getränken auf Basis von Amarant, unter anderem zum Brauen von glutenfreiem Bier.

Amarant entfaltet beim Kochen seinen typisch nussigen Geruch. Vorbereitend sollte Amarant mit Hilfe eines Haarsiebs und warmem Wasser ausgewaschen werden. Der Verzehr kann im Müsli, als Grundlage in Salaten, in Gemüsepfannen oder als allgemeine Beilage erfolgen. Amarantmehl eignet sich pur nur begrenzt zum Backen, es sollte im Verhältnis 1:3 oder 1:2 mit glutenhaltigem Mehl vermischt werden, da das Klebereiweiß sonst fehlt. Der Naturkosthandel führt Amarantkörner pur oder als Zutat (auch gepoppt) in Müslimischungen."

Inhaltsstoffe:

"Amarant hat einen höheren Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen als die meisten weltweit traditionell angebauten Getreidesorten. Die Proteine bestehen zu einem hohen Anteil aus essentiellen Aminosäuren, der Gehalt an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink ist sehr hoch, vor allem wegen des hohen Eisenanteils wird Amarant besonders für Schwangere empfohlen. Ein relativ hoher Anteil der Kohlenhydrate sind Ballaststoffe. Amarant enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Als pflanzliches Produkt ist Amarant cholesterinfrei.

Die Inhaltsstoffe sind in einem für die menschliche Ernährung günstigen Verhältnis kombiniert.

Allerdings enthält Amarant bestimmte Gerbstoffe, die die Aufnahme und Verdauung von Vitaminen, Proteinen sowie Spurenelementen hemmen können. Zudem ist Amarant sehr reich an Oxalsäure, weswegen Personen, die zu oxalathaltigen Nierensteinen neigen, von übermäßigem Verzehr absehen sollten."

"Amarant ist glutenfrei. Dies macht es zu einem vollwertigen und verträglichen Getreideersatz bei Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie). Zudem ist der hohe Eisengehalt wertvoll bei Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft."

Wissenswertes:

Den Inkas und Azteken dienten Amarant-Samen als Hauptnahrung und Fleischersatz, doch die spanischen Eroberer verboten den Amarant und Quinoa bei Todesdrohung, so dass eine Hungersnot unter den Indianern mit mehr als 10 Millionen Toten entstand. Grund des Verbotes: Die Indianer fertigten damit auch Maguey-Honig-Kultfiguren für Opferstätten und verspeisten am Schluss die Figuren. (Buch über erste Indianer-Bebegnungen der Spanier als PDF)


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 371 kcal18,6 %
Fett/Lipide 7 g10,0 %
davon gesättigte Fette 1,5 g7,3 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 65 g24,2 %
davon Zucker 1,7 g1,9 %
Ballaststoffe 6,7 g26,8 %
Proteine (Eiweiss) 14 g27,1 %
Kochsalz (Na:4,0 mg)10 mg0,4 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
ElemMangan, Mn 3,3 mg167,0 %
ElemPhosphor, P 557 mg80,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,18 g73,0 %
ElemMagnesium, Mg 248 mg66,0 %
ProtThreonin (Thr, T) 0,56 g60,0 %
ElemEisen, Fe 7,6 mg54,0 %
ElemKupfer, Cu 0,52 mg53,0 %
ProtIsoleucin (Ile, I) 0,58 g47,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,59 mg42,0 %
ProtValin (Val, V) 0,68 g42,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 2,7 g27,0 %
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,04 g2,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,18 g73,0 %
Threonin (Thr, T) 0,56 g60,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,58 g47,0 %
Valin (Val, V) 0,68 g42,0 %
Lysin (Lys, K) 0,75 g40,0 %
Leucin (Leu, L) 0,88 g36,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,54 g35,0 %
Methionin (Met, M) 0,23 g24,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Phosphor, P 557 mg80,0 %
Magnesium, Mg 248 mg66,0 %
Kalium, K 508 mg25,0 %
Calcium, Ca 159 mg20,0 %
Natrium, Na 4 mg1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 3,3 mg167,0 %
Eisen, Fe 7,6 mg54,0 %
Kupfer, Cu 0,52 mg53,0 %
Selen, Se 19 µg34,0 %
Zink, Zn 2,9 mg29,0 %
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