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Orange, roh, mit Schale

Nicht nur der Fruchtige und Vitamin-C haltige Inhalt der Orange eignet sich für Roh- und Kochkost, sondern auch ihre Schale lässt sich zum Aromatisieren nutzen.
91/08/02  LA:ALA
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Die auch als Apfelsine bekannte Orange ist die weltweit meist angebaute Zitrusfrucht und einer der bekanntesten Vitamin-C Träger. Man verwendet sie in der Küche in allen Formen, egal ob roh oder gekocht, und benutzt ihre abgeriebene Schale als Würzzutat oder Duftstoff.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Orange (Aussprache: [oˈʁaŋʒə] oder [oˈʁɑ̃ːʒə]), nördlich der Speyerer Linie auch Apfelsine (von niederdeutsch appelsina, wörtlich „Apfel aus China/Sina“) genannt, ist ein immergrüner Baum, im Speziellen wird auch dessen Frucht so genannt. Der gültige botanische Name der Orange ist Citrus × sinensis L., damit gehört sie zurGattung der Zitruspflanzen (Citrus) in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie stammt aus China oder Südostasien, wo sie aus einer Kreuzung von Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden ist.

Die aus den gleichen Elternarten entstandene Bitterorange wird wegen ihrer gänzlich unterschiedlichen Verwendung von den süßen Orangen unterschieden. ... Heute ist die süße Orange die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt."

Merkmale der Früchte:

"Bei der Frucht ... besteht das Sarcocarp aus zehn bis dreizehn Segmenten, die mit Saftschläuchen von meist oranger, gelegentlich auch gelber bis roter Farbe gefüllt sind. Jedes Segment ist von einem dünnen Häutchen ... umgeben, die ganze Frucht von einer zweigeteilten Schale. Die innere Schicht der Schale ist weiß ..., die äußere bei der Reife orange. In der reifen Fruchtschale sitzen zahlreiche Öldrüsen, sie verströmen einen aromatischen Duft. Schale und Segmente sind miteinander verwachsen, die Frucht lässt sich schwerer schälen oder teilen als andere Zitrusfrüchte. Die zentrale Achse der Frucht ist – im Unterschied zur Bitterorange – nicht hohl. Jede Frucht enthält viele Samen."

Farbe und Qualität:

"Bei Abwesenheit kalter Nächte bleiben die Früchte grün und entwickeln trotzdem ihre gute Essensqualität. Erst bei Kälte werden die Früchte orange bis rot. Die Farbe Orange ist also kein Reifemerkmal. Da aber die westeuropäischen und nordamerikanischen Verbraucher die grüne Farbe für ein Unreifemerkmal halten, werden gerade die grünen Früchte aus frühen Ernten entgrünt. Dadurch bedingte Qualitätseinbußen werden der besseren Vermarktung wegen hingenommen. Die Entgrünung ist in der EU erlaubt."

Sorten:

"Man unterteilt die Orangensorten in Bitterorangen (Pomeranzen) und vier Gruppen süßer Orangensorten, die Blondorangen (auch: Rundorangen), die Navelorangen (auch: Nabelorangen), die pigmentierten Orangen (Blut- und Halbblutorangen) sowie die säurefreien Orangen. ..."

Inhaltsstoffe und Verwendung:

"100 g Orange enthält rund 50 mg Vitamin C."

Der Orangensaft enthält wichtige natürliche Aromastoffe. "Das im Welthandel bedeutendste Orangenprodukt ist der Orangensaft, welcher zum Großteil aus Brasilien stammt und in Form von Konzentrat (Sirup) gehandelt wird."

Daneben dient die Orange auch als Quelle von Duftstoffen, die für die Parfümindustrie vielseitig Verwendung finden.

Orangenschale: "Die Schale von Orangen ist häufig mit Wachsen behandelt, denen (außer im Ökolandbau) meist Konservierungsstoffe ... zugesetzt werden."

"Hauchdünne, bitterstofffreie Orangenschalen" werden zum Aromatisieren vieler Speisen benötigt. "Getrocknete Orangenschalen finden sich auch häufig in Teemischungen. Auch die Blüten können zu einem Tee verarbeitet werden.

Orangenscheiben, Blüten und Schalen werden auch als Dekoration von Speisen und Getränken verwendet."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 63 kcal3,2 %
Fett/Lipide 0,3 g0,4 %
davon gesättigte Fette 0,04 g0,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 16 g5,7 %
davon Zucker n/a
Ballaststoffe 4,5 g18,0 %
Proteine (Eiweiss) 1,3 g2,6 %
Kochsalz (Na:2,0 mg)5,1 mg0,2 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 71 mg89,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 30 µg15,0 %
ElemKalium, K 196 mg10,0 %
ElemCalcium, Ca 70 mg9,0 %
VitThiamin (Vitamin B1) 0,1 mg9,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,09 mg7,0 %
ElemEisen, Fe 0,8 mg6,0 %
ElemKupfer, Cu 0,06 mg6,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5) 0,33 mg6,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,01 g5,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,02 g1,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,04 g< 0,1 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,01 g5,0 %
Lysin (Lys, K) 0,07 g4,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,04 g3,0 %
Methionin (Met, M) 0,03 g3,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,04 g3,0 %
Valin (Val, V) 0,06 g3,0 %
Threonin (Thr, T) 0,02 g2,0 %
Leucin (Leu, L) 0,03 g1,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 196 mg10,0 %
Calcium, Ca 70 mg9,0 %
Magnesium, Mg 14 mg4,0 %
Phosphor, P 22 mg3,0 %
Natrium, Na 2 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Eisen, Fe 0,8 mg6,0 %
Kupfer, Cu 0,06 mg6,0 %
Zink, Zn 0,11 mg1,0 %
Selen, Se 0,7 µg1,0 %
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