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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Zitrone, roh, Schale nicht verwendet

Die Anzahl Inhaltsstoffe von Zitronen ohne Schale sind geringer. Schale nur bei Bio-Qualität verwenden - sie hat ein Mehrfaches als die Frucht zu bieten.
87/10/03  LA:ALA
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Wegen der automatischen Berechnung der Inhaltsstoffe haben wir zu unterscheiden zwischen einer Zitrone, deren Schale wir nicht verwenden und der Zitrone, die wir inkl. ganzer Schale - z.B. für Marmelade verwenden. Auch der Unterschied zur Limette (Lime) muss beachtet werden, sie ist grüner und kleiner und schmeckt in der Regel intensiver sowie aromatischer, wogegen die Zitrone als saurer empfunden wird.

Verwendung in der Küche:Hier verwenden wir die Zitrone in dem wir sie entweder auspressen/ausreiben oder zuerst schälen, um Schnitze zu gewinnen. Zitrone mit Schale oder Zitronenschale wäre die andere Wahl. Der saure Geschmack des Fruchtfleisches gibt Gerichten oder Getränken eine erfrischende und auch exotische Note.

Ausserdem wird neben dem ätherischen Öl auch Pektin gewonnen.

Lagerung:Zitronen halten sich, vor allem aufgeschnitten, länger im Kühlschrank, doch auch dort schimmeln sie bald einmal. Vor allem sollten Zitronen nicht mit Alufolien in Berührung kommen, da die Säure Aluminium löst und Aluminium verschiedene Krankheiten verursachen kann, darunter Alzheimer und Krebs. Küchenpapier um jede Frucht wickeln hilft, die Feuchtigkeit nach aussen abziehen zu lassen, so trocknen sie eher aus anstatt zu schimmeln.

Man schneidet nur das von der Zitrone ab, das man benötigt, so dass kleine Anschnittflächen entstehen, statt halbe Zitronen, wo das gegeben ist. Benötigt man noch weniger Saft, kann man mit Gabel oder Zahnstocher einstechen und die Zitrone etwas pressen. Das Küchenpapier schützt auch diese Stelle.

Inhaltsstoffe:Eine genaue Auflistung der essentiellen Nährstoffe finden Sie in der Tabelle ganz unten, nach dem Text.2

Die Zitrone enthält ätherisches Öl und Citral, was den typischen Geruch ausmacht. Interessant sind die organische Säuren (Zitronen-, Apfel, Essig- und Ameisensäure), welche die Wirkung der Ascorbinsäure (Vitamin C) verstärken. Flavonoide wie Hesperidin und Diosmin kommen auch im Fruchtfleisch vor.1

Gesundheitliche Aspekte:Die enthaltenen Flavonoide wirken antioxidativ, antikarzinogen und schützen die Haargefässe. Ihnen wird auch eine positive Wirkung bei Arteriosklerose, Thrombosen und Ödemen zugesprochen. Der hohe Gehalt an Vitamin C wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und verbessert die Aufnahme von Eisen anderer pflanzlicher Nahrungsmittel.1

Allgemeine Information:Die Zitrone stammt aus der Gattung der Zitruspflanzen (Citrus), die Sorten ergeben sich aus der Kreuzung zwischen Bitterorange (Citrus x aurantium) und Zitronatzitrone (Citurs medica). Wahrscheinlich sind sie aus dem Norden Indiens, bereits um das Jahr 1000 wurden sie in China und im Mittelmeerraum nachweislich gefunden.

Die früchte des immergrünen Baumes sind länglich-oval mit gelber oder grün-gelber Schale.

Informationen zum Namen:Auch heute noch bezieht sich der Name Zitrone teilweise auf die Zitronatzitrone - sie wird dann lemon genannt, aus dem Arabischen. In einigen Regionen Österreichs wird sie immer noch Limone genannt. Limonade stammt aus dem Französischen und bezeichnet ursprünglich ausschliesslich ein Erfrischungsgetränk aus Zitronen. Manchmal wird das Wort Zitrone auch als Sammelbezeichnung verwendet - für Limone, Zitronatzitrone und Limette.

Wissenswertes:Die 'Meyer-Zitrone' (Citrus × Meyeri, Citrus × limon 'meyeri' bzw. Citrus ×jambhiri 'Meyer') stammt aus China und ist aus Hybride aus Zitrone und Orange oder Mandarine natürlich entstanden. Frank Nicholas Meyer, USA, fand sie 1908 in Peking und brachte sie im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten in die USA. Sie hat im Vergleich zur 'Eureka' weniger Säure. Nachdem Alice Waters und Martha Stewart sie in ihren Rezepten verwendeten wurde sie seit den 1990er Jahren in den USA zunehmend populärer.

Literatur / Quellen:

  1. Roger P. Heilkräfte der Nahrung: Ein Praxishandbuch. Zürich: Advent-Verlag; 2006: 128-129.
  2. USDA (United States Department of Agriculture)

Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 29 kcal1,4 %
Fett/Lipide 0,3 g0,4 %
davon gesättigte Fette 0,04 g0,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 9,3 g3,5 %
davon Zucker 2,5 g2,8 %
Ballaststoffe 2,8 g11,2 %
Proteine (Eiweiss) 1,1 g2,2 %
Kochsalz (Na:2,0 mg)5,1 mg0,2 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 53 mg66,0 %
ElemKalium, K 138 mg7,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 11 µg6,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,08 mg6,0 %
ElemEisen, Fe 0,6 mg4,0 %
ElemKupfer, Cu 0,04 mg4,0 %
VitThiamin (Vitamin B1) 0,04 mg4,0 %
ElemCalcium, Ca 26 mg3,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5) 0,19 mg3,0 %
ElemMagnesium, Mg 8 mg2,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,03 g1,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,06 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 138 mg7,0 %
Calcium, Ca 26 mg3,0 %
Magnesium, Mg 8 mg2,0 %
Phosphor, P 16 mg2,0 %
Natrium, Na 2 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Eisen, Fe 0,6 mg4,0 %
Kupfer, Cu 0,04 mg4,0 %
Mangan, Mn 0,03 mg2,0 %
Zink, Zn 0,06 mg1,0 %
Selen, Se 0,4 µg1,0 %
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