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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Löwenzahn Blatt, roh

In der Küche finden sowohl die Blätter, die gelbe Blüte, als auch die Wurzel des Löwenzahns Verwendung. Ferner beinhaltet er auch medizinische Wirkstoffe.
73/21/06  LA:ALA
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Die frischen jungen Blätter des Löwenzahns finden roh als Salat oder z.B. als Bestandteil in einem Smoothie Verwendung. Aus der gelben Blüte lässt sich ein Sirup, aus der Wurzel ein Ersatzkaffee herstellen. Des Weiteren ist bekannt, dass der Löwenzahn eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Krebszellen hat.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) stellt eine Gruppe sehr ähnlicher und nah verwandter Pflanzenarten in der Gattung Löwenzahn (Taraxacum) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) dar. Meist werden diese Pflanzen einfach als Löwenzahn bezeichnet, wodurch Verwechslungsgefahr mit der Gattung Löwenzahn (Leontodon) besteht."

Inhaltstoffe und medizinische Verwendung:

"Die Hauptwirkstoffe sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe (Tetrahydroridentin B, Taraxacolid-β-D-glucosid und andere), ein Phenolcarbonsäurederivat (Taraxosid), und Triterpene (Taraxasterol und dessen Derivate); ferner hohe Kaliumkonzentrationen (bis zu 4,5 %) und Inulin (im Herbst bis zu 40 %). Neuere Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Ethnopharmakologie untersuchen die physiologischen Eigenschaften des Taraxasterols.Die Sesquiterpenfraktion scheint für die beobachtete hepatoprotektive Wirkung verantwortlich zu sein und zeigt potentielle chemoprotektive Effekte.Für Extrakte aus Löwenzahn konnte eine hemmende Wirkung auf das Größenwachstum und die Invasivität von Prostata- und Brustkrebszellenals auch eine apoptosefördernde Wirkung bei Leberkarzinomzellen,Leukämiezellen und Pankreaskrebszellennachgewiesen werden. Im Tierversuch zeigte sich eine leistungssteigernde und erschöpfungswidrige Wirkung nach der Gabe eines Löwenzahnextraktes, wobei ein verzögertes Absinken der Blutglukosewerte bei gleichzeitigem verzögertem Anstieg der Triglyzerid- und Laktatwerte auffiel."

Die Bitterstoffe "... fördern allgemein die Sekretion der Verdauungsdrüsen. Daneben wurde auch eine harntreibende Wirkung nachgewiesen, die möglicherweise auf die hohe Kaliumkonzentration zurückzuführen ist. Anwendung finden die Drogen bei Appetitmangel, Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen, bei Störungen im Bereich des Gallenabflusses und zur Anregung der Harnausscheidung bei entzündlichen Erkrankungen und Steinbildung. Die Volksheilkunde nutzt die Drogen außerdem als leichtes Abführmittel, bei Diabetes, bei rheumatischen Erkrankungen und Ekzemen. ...

Gegenanzeigen sind Gallensteinleiden sowie Verschluss der Gallenwege. Häufiger Kontakt mit dem Milchsaft der Pflanze kann zu Kontaktdermatitis führen. In der Volksheilkunde wird der Stängelsaft aber auch als Heilmittel gegen Warzen und Hühneraugen empfohlen."

Verwendung in der Küche:

"Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden (Österreich: „Röhrlsalat“). Mit einer Speck-Rahmsauce gilt Löwenzahnsalat als Delikatesse. Aus der getrockneten Wurzel der Pflanze wurde in den Nachkriegsjahren ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz). Löwenzahn dient ebenfalls als Tiernahrung."

Wissenswertes:

"Löwenzahnhonig hat ein kräftiges Aroma, ist im frischen Zustand goldgelb und dickflüssig und kandiert feinkörnig zu einem dann gelblichen Honig aus. Für ein Kilogramm Honig muss ein Bienenvolk über 100.000 Löwenzahnblütenbesuche durchführen."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 45 kcal2,2 %
Fett/Lipide 0,7 g1,0 %
davon gesättigte Fette 0,17 g0,8 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 9,2 g3,4 %
davon Zucker 0,71 g0,8 %
Ballaststoffe 3,5 g14,0 %
Proteine (Eiweiss) 2,7 g5,4 %
Kochsalz (Na:76,0 mg)193 mg8,0 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K 778 µg1'038,0 %
VitVitamin A, als RAE 508 µg64,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 35 mg44,0 %
VitVitamin E, alpha-Tocopherol (TE, E307) 3,4 mg29,0 %
ElemCalcium, Ca 187 mg23,0 %
ElemEisen, Fe 3,1 mg22,0 %
ElemKalium, K 397 mg20,0 %
VitRiboflavin (Vitamin B2) 0,26 mg19,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,25 mg18,0 %
ElemKupfer, Cu 0,17 mg17,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,26 g3,0 %
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,04 g2,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Calcium, Ca 187 mg23,0 %
Kalium, K 397 mg20,0 %
Magnesium, Mg 36 mg10,0 %
Natrium, Na 76 mg10,0 %
Phosphor, P 66 mg9,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Eisen, Fe 3,1 mg22,0 %
Kupfer, Cu 0,17 mg17,0 %
Mangan, Mn 0,34 mg17,0 %
Zink, Zn 0,41 mg4,0 %
Selen, Se 0,5 µg1,0 %
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