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Erdbeere, roh

Erdbeeren kennen wir als Walderdbeere seit der Steinzeit, doch erst im 18. Jahrhundert kreuzte man amerikanische Sorten zur grossen Gartenerdbeere ein.
89/08/03  LA:ALA
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Erdbeeren reifen nicht nach, wenn man sie zu früh pflückt (nichtklimakterische Frucht). Seit der Steinzeit nutzen wir die Walderdbeere, doch erst Kreuzungen mit amerikanischen Arten im 18. Jahrhundert brachten uns die Gartenerdbeere. Botanisch ist die Erdbeere eine Sammelnussfrucht, keine Beere.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Es gibt ungefähr zwanzig Arten, die meisten in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel sowie eine Art in Chile (Fragaria chiloensis)."

"Ähnlich aussehend und nahe mit den Erdbeeren verwandt sind die Scheinerdbeere (Duchesnea indica oder Potentilla indica) und das Erdbeer-Fingerkraut (Potentilla sterilis). Die wegen ihrer Früchte so genannten Erdbeerbäume gehören zu den Heidekrautgewächsen."

Verwendung als Nahrungsmittel und Zierpflanze:

"Der fleischige Blütenboden wird als Obst genutzt. Kommerziell angebaut werden verschiedene Sorten der Gartenerdbeere. ...

Die Früchte können als Rohkost verzehrt werden, auch als Obstsalat, ggf. gezuckert und mit einer Portion Schlagsahne, oder sie können als Tortenbelag dienen. Üblich sind auch die Herstellung von Erdbeerkonfitüre oder die Zugabe zu Eiscreme oder Fruchtjoghurt. Bekannt sind unter anderem auch die Verwendung für Bowle oder Rumtopf. Als Konserve oder Tiefkühlkost sind die Früchte wegen ihrer weichen Konsistenz eher nicht geeignet.

Die Ziererdbeeren mit rosa Blüten sind Gattungshybriden aus einer Erdbeere und dem Sumpf-Blutauge (Potentilla palustris). Diese Hybriden sind dekaploid (acht Chromosomensätze von der Erdbeere und zwei vom Sumpf-Blutauge)."

Trivialnamen:

"Für die Erdbeeren bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Aardbeeren (Unterweser), Aelberte, Albeere, Arbern (Fallersleben, Göttingen), Arpel (bezogen auf die Frucht Göttingen), Baschierper (Siebenbürgen), rote Besinge (Mark Brandenburg), Büschierpern (Siebenbürgen), Ebbeere (St. Gallen) Eberi (Schweiz), Ebern (Schweiz), Erbeern (Holstein), Eerbier (Mecklenburg), Elberken, Erbel (Schwaben, Darmst. a. Eifel), Erbeer (mittelhochdeutsch), Erber (Augsburg, mittelhochdeutsch), Erbere (mittelhochdeutsch), Erbern (mittelhochdeutsch), Erbir (mittelhochdeutsch), Erbirbaum (mittelhochdeutsch), Erdbeeri (Bern), Erdberenboem (bereits 1507 erwähnt), Erdbese (mittelniederdeutsch), Erdbiere (mittelhochdeutsch), Erdebeeren (Elsass), Erpber (mittelhochdeutsch), Erpeln (Waldeck), Erper (mittelhochdeutsch), Erpern (mittelhochdeutsch), Erperstaud (mittelhochdeutsch), Erpher (mittelhochdeutsch), Erpir (mittelhochdeutsch), Erpern, Errberkraut, Erthebere (mittelhochdeutsch), Grasbiel (Iglau), Haarbeere, Ihrbär (Mecklenburg), Knickbeeren (Erzgebirge), Lastbeere, Majuse (Hessen am Vogelsberg), Preschtling (m.) (Württemberg), Roaper (Kärnten), Ropperen, Rotber (althochdeutsch) Rotbere (althochdeutsch), Rotpir (althochdeutsch) und Rothbeere (Österreich, Bayern, Tirol, Krain)."

Wissenswertes:

"Erdbeeren gelten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als besonders während der Schwangerschaft geeignetes Nahrungsmittel. Verspürt eine Frau einen Heißhunger auf Erdbeeren, wird dies daher in Frankreich als Indiz für eine mögliche Schwangerschaft verstanden. In Deutschland wird dagegen eine Schwangerschaft vermutet, wenn eine Frau besondere Gelüste nach Gewürzgurken verspürt."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 32 kcal1,6 %
Fett/Lipide 0,3 g0,4 %
davon gesättigte Fette 0,02 g0,1 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 7,7 g2,8 %
davon Zucker 4,9 g5,4 %
Ballaststoffe 2 g8,0 %
Proteine (Eiweiss) 0,67 g1,3 %
Kochsalz (Na:1,0 mg)2,5 mg0,1 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 59 mg74,0 %
ElemMangan, Mn 0,39 mg19,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 24 µg12,0 %
ElemKalium, K 153 mg8,0 %
ElemKupfer, Cu 0,05 mg5,0 %
FettAlpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,06 g3,0 %
VitVitamin K 2,2 µg3,0 %
ElemEisen, Fe 0,41 mg3,0 %
ElemMagnesium, Mg 13 mg3,0 %
ElemPhosphor, P 24 mg3,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,06 g3,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,09 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,01 g3,0 %
Threonin (Thr, T) 0,02 g2,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,02 g1,0 %
Leucin (Leu, L) 0,03 g1,0 %
Lysin (Lys, K) 0,03 g1,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,02 g1,0 %
Valin (Val, V) 0,02 g1,0 %
Methionin (Met, M) 0 g< 0,1 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 153 mg8,0 %
Magnesium, Mg 13 mg3,0 %
Phosphor, P 24 mg3,0 %
Calcium, Ca 16 mg2,0 %
Natrium, Na 1 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 0,39 mg19,0 %
Kupfer, Cu 0,05 mg5,0 %
Eisen, Fe 0,41 mg3,0 %
Zink, Zn 0,14 mg1,0 %
Selen, Se 0,4 µg1,0 %
Fluor, F 4,4 µg< 0,1 %
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