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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Johannisbeerblatt

Johannisbeerblätter sind eine aromatische Beigabe in Suppen sowie Salaten und als Tee zubereitet ein altes Heilmittel bei Entzündungen und zur Blutreinigung.
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Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum = lateinische Bezeichnung) kann man in der Küche als schmackhafte Zutat verwenden. Die als Arzneipflanze anerkannten Schwarzen Johannisbeerblätter helfen bei leichten Gliederschmerzen und geringfügigen Harnwegsbeschwerden.

Verwendung in der Küche:

Junge Johannisbeerblätter sind eiweissreich und besitzen einen leicht pilzaromatischen Geschmack. Man verwendet die kleingeschnittenen Blätter in Rohkost-Salaten, in Suppen, als Gemüsefüllung (z.B. in Teigtaschen) sowie frisch oder getrocknet für Kräutertees.

Früher waren Johannisbeerblätter ein wichtiger Ersatz für Schwarzen und Grünen Tee. "Ein durchaus trinkbarer englischer 'Tee' lässt sich aus Weissdorn, Salbei, Zitronenmelisse, Waldmeister und Schwarzjohannisbeerblättern als Geschmacksgeber bereiten. Falls Johannisbeere und Salbei vorherrschen, wird er etwas nach Ceylontee schmecken" (Dorothy Hartley, Food in England, 1954).1

Weitere essbare Bestandteile sind die Blütenknospen, die sich gerade öffnenden Blüten und natürlich die Schwarzen Johannisbeeren bzw. die Roten und Weissen Johannisbeeren (Ribisel).

Veganes Rezept für Johannisbeeren-Mousse mit Malvenblüten:

Zunächst zupft man die Stiele von 250 g Schwarzen Johannisbeeren ab. Die Stiele püriert man zusammen mit 2 EL Kokosmus, 4 Datteln, 75 g Trinkwasser und dem Saft einer halben Zitrone. Die so entstandene grüne Creme (Mousse) gibt man in eine Schüssel und stellt sie kalt, bis die Oberfläche leicht fest ist.

Anschliessend püriert man die Schwarzen Johannisbeeren mit weiteren 4 Datteln, 3 EL Kokosmus, 10 g Malvenblüten und 75 g Trinkwasser. Die purpurfarbene Creme gibt man auf die grüne Creme und stellt die geschichtete Mousse für etwa eine Stunde in den Kühlschrank.

Die Creme sollte so fest sein, dass sich Nocken (Klösschen) abstechen lassen. Die Nocken kann man auf Tellern anrichten und mit Beeren und Blüten dekorieren. Das vollständige Rezept für diese vegane Rohkost-Mousse finden Sie HIER.

Rezept für Schwarzen Johannisbeerblätter-Tee:

Für die Zubereitung eines Tees mit den Blättern der Schwarzen Johannisbeere übergiesst man 2-4 g (Tagesdosis = 6-12 g) fein geschnittene Arzneidroge mit kochendem Wasser. Alternativ kann man die Blätter kalt ansetzen und kurz aufkochen. Den Tee lässt man 5-10 min lang bedeckt ziehen, bevor man ihn durch ein Teesieb abseiht. Davon trinkt man mehrmals täglich eine Tasse.2

Bei Harnwegsbeschwerden kann man einen Blasen- und Nierentee verwenden, welcher eine Kombination aus Heilpflanzen wie Orthosiphonblätter, Hauhechelwurzel, Goldrutenkraut, Birkenblätter oder Brennnesselblätter enthält.3,4

Als Haustee eignet sich eine Mischung aus Schwarzen Johannisbeerblättern, Himbeerblättern, Brombeerblättern, Hagebutten, Ringelblumenblüten und Bitterorangenschalen.5

Einkauf - wo kaufen?

Schwarze Johannisbeerblätter sind häufig in Teemischungen enthalten, z.B. in Kräutertees, Haustees, Familientees, Erkältungstees, Harntees oder Gesundheitstees. Fertigmischungen mit Schwarzen Johannisbeerblättern findet man in Drogerien. Sortenrein kann man die geschnittenen und getrockneten Blätter in Apotheken oder im Online-Handel kaufen.

Die im Handel erhältlichen Schwarzen Johannisbeerblätter stammen meist aus Polen, Ungarn und Rumänien.3,2

Bei Supermarktketten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka oder Hofer sowie in den Bio-Supermärkten Denns und Alnatura haben wir bisher keinen Tee mit Schwarzen Johannisbeerblättern gefunden.

Im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) ist die Qualität der Schwarzen Johannisbeerblätter festgelegt.3 Gemäss dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9) sind Ribis nigri folium die getrockneten und ganzen oder geschnittenen Blätter von Ribes nigrum L. mit einem Mindestgehalt an Flavonoiden von 0,8 %, berechnet als Hyperosid.6

Als traditionelles pflanzliches Arzneimittel kommen die Blätter auch pulverisiert, als Trockenextrakt oder in fester Form (z.B. als Tabletten) zum Einsatz.7 Die Sammlung erfolgt entsprechend der Arzneibuch-Forderungen während oder kurz nach der Blütezeit. Die Trocknung findet an der Luft im Freien oder in Trocknungsanlagen bei maximal 60 °C statt.6

Schwarze Johannisbeerblätter-Tinkturen erhält man als Folia Ribis nigri tinctura in Apotheken und Drogerien.

Da die klinische und pharmakologische Datenlage zu den Blättern der Schwarzen Johannisbeere bislang unzureichend ist, gibt es noch kein Fertigarzneimittel mit definierter Indikation auf dem Markt.2

Wild zu finden - Saison:

In Mittel- und Osteuropa kommen Schwarze Johannisbeeren gelegentlich wild vor.2 Die wildwachsende Pflanze bevorzugt feuchte bis nasse, nährstoffreiche, moorige und tonige Böden.8 Verbreitungsschwerpunkte sind humusreiche Laub- und Auewälder, feuchte Wälder und Gebüsche sowie Erlenbrüche.5,9,10

Die Schwarze Johannisbeere wächst als ein bis zwei Meter hoher, aromatischer Strauch ohne Stacheln. Die Ränder der drei- bis fünflappigen Blätter sind grob gesägt und tragen an ihrer Unterseite Öldrüsen. Die in hängenden Trauben angeordneten Blüten sind gelblichgrün und am Rand braunrot gefärbt. Die schwarzen Beeren sind rund und vielsamig, mit einem Durchmesser von einem Zentimeter.1,10

Wann fangen Johannisbeeren an zu blühen? Saison: Die Hauptblütezeit der Schwarzen Johannisbeeren ist von April bzw. Anfang Mai bis Ende Mai. Die Blätter erntet man während oder kurz nach der Blütezeit von April bis Juni.5,6,9,10

Achten Sie beim Ernten darauf, ausschliesslich Blätter zu sammeln, die keinen Pilzbefall (z.B. Mehltau, Säulenrost) aufweisen. Bei mit Säulenrost befallenen Blättern können rot- bis orangefarbene Pusteln auftreten. Mehltau zeigt sich an einem weiss-grauen Belag auf den Blättern. Selten befallen sind Schwarze Johannisbeeren von der Blattfallkrankheit. Die Blätter bekommen zunächst braune Flecken, beginnen sich zu kräuseln, rollen sich ein und fallen schliesslich ab. Die ebenfalls durch Pilze verursachte Rotpustelkrankheit zeigt sich durch Beulen auf der Rinde sowie durch langsames Welken und Abfallen der Blätter.11

Lagerung:

Die getrockneten Blätter sollte man trocken und vor Licht geschützt aufbewahren.2 Geeignete Gefässe zur Lagerung sind Metalldosen, verschliessbare Papiertüten mit Aromaschutz oder dunkle Gläser mit Schraubverschluss. Frische Blätter kann man an einem sonnengeschützten Ort lufttrocknen.

Inhaltsstoffe - Nährwert - Kalorien:

Die Blätter enthalten 0,5-1,2 % Flavonoide – insbesondere Derivate des Quercetins (mind. 1 % als Isoquercitrin, mind. 0,8 % als Hyperosid, als Isorhamnetin-Glycoside) sowie Kämpferol (Kaempferol), Delphinidin und Proanthocyanidine (Procyanidine).2,9

Des Weiteren sind Vorstufen der Gerbstoffe enthalten, Phenolsäuren bzw. Phenolcarbonsäuren (Kaffeesäure, Chlorogensäure, Neochlorogensäure, Protocatechusäure um.), ätherische Öle, Diterpene, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren, α-Linolensäure, alpha-Linolensäure, Linolensäure, ALA und Omega-6-Fettsäuren, Linolsäure, LA)2,9 sowie Vitamin C.10

Gesundheitliche Aspekte - Wirkungen:

In seiner Bewertung der Schwarzen Johannisbeerblätter berücksichtigte der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC / Committee on Herbal Medicinal Products) Laborstudien an Ratten und Mäusen. Bislang gibt es keine klinischen Studien an Patienten. Die Anerkennung als pflanzliches Arzneimittel zur "traditionellen Anwendung" bedeutet, dass die Wirksamkeit trotzdem plausibel ist und dass sie seit mindestens 30 Jahren (einschliesslich mindestens 15 Jahren innerhalb der EU) sicher zur Anwendung kommt.

Die Laborstudien zeigen entzündungshemmende Effekte von Johannisbeerblätter-Extrakten, die auf die Flavonoide zurückzuführen sind. Ein weiterer Effekt ist die Wachstumshemmung von Zellen und Gewebe. Zudem konnte man eine antivirale Wirkung des Blattextraktes gegen das Influenzavirus A nachweisen.2,12

Kräuterzubereitungen mit Schwarzen Johannisbeerblättern wirken schwach saluretisch (Ausscheidung von Salz über die Niere in den Urin), diuretisch (harntreibend) und im Tierversuch blutdrucksenkend.4

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen:

Zum Zeitpunkt der Bewertung durch den Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) waren keine Nebenwirkungen der Schwarzen Johannisbeerblätter bekannt. Ebenso ist bisher kein Fall einer Überdosierung gemeldet.4,7 Eine Kontraindikation ist bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe gegeben.7,13

Bislang wies man die Sicherheit der Anwendungen während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nach. Aufgrund fehlender bzw. nicht ausreichender Daten empfiehlt das HMPC die Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht.7

Patienten, bei denen eine verringerte Flüssigkeitsmenge empfohlen ist, z.B. bei schweren Herz- und Nierenerkrankungen, dürfen keine Arzneimittel mit Schwarzen Johannisbeeren einnehmen.13

Verwendung als Heilpflanze:

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) hat Schwarze Johannisbeerblätter als traditionelles, pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung kann man die Blätter der Schwarzen Johannisbeere bei leichten Gliederschmerzen und unterstützend bei geringfügigen Harnwegsbeschwerden einsetzen. Die Blätter führen zu einer Erhöhung der Urinmenge und damit zur Durchspülung der Harnwege (Nieren, Blase).2,3,7,13

Um eine Erhöhung der Urinmenge zu gewährleisten, ist während der Behandlung eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme erforderlich.7

Bei Gliederschmerzen kann man dreimal täglich eine Teezubereitung mit Schwarzen Johannisbeerblättern einnehmen. Man verwendet als Einzeldosis 2-4 g zerkleinerte Blätter auf 200 ml kochendes Wasser. Die Tagesdosis beträgt 6-12 g der Kräutersubstanz.7

Bei Harnwegsbeschwerden sowie bei Gliederschmerzen kann man als Einzeldosis 170 mg Trockenextrakt in Wasser auflösen (7:1). Man nimmt die Zubereitung ein- bis dreimal täglich ein. Die Tagesdosis beträgt 170-510 mg. Die pulverisierte Blattsubstanz nimmt man drei- bis fünfmal täglich ein. Die Einzeldosis liegt bei 340 mg und die Tagesdosis bei 1'020 bis 1'700 mg.7

Grundsätzlich erfordert der Verwendungszweck keine ärztliche Überwachung.13 Dauern die Symptome während der Anwendung des Arzneimittels jedoch länger als zwei (Harnwegsbeschwerden) bzw. vier Wochen (Gliederschmerzen) an, empfiehlt das HMPC in ihrer Kräutermonographie der Europäischen Union über Ribes nigrum L. Folium die Konsultation eines Arztes.7

Gemäss ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) kann man Schwarze Johannisbeerblätter unterstützend bei rheumatischen Beschwerden einnehmen.2,3 Man verwendet dafür 20-50 g Schwarze Johannisbeerblätter auf einen Liter Wasser. Die Ziehzeit beträgt 15 Minuten. Von dieser Zubereitung trinkt man 250-500 ml pro Tag. Vom Flüssigkeitsextrakt (1:1) nimmt man zweimal täglich 5 ml vor dem Essen ein. Diese Dosis für Erwachsene gilt auch für Senioren.4

Volksmedizin - Naturheilkunde:

Seitdem Johannisbeeren im 16. Jahrhundert in Nordeuropa Bekanntheit erlangten, nutzt man die Heilpflanze als harntreibendes Mittel (Diuretikum).2 Vermutlich als erster beschrieb Peter Forestus, der Harnverhalten und Blasensteine mit Johannisbeerblättern behandelte, die medizinischen Eigenschaften der Blätter.1

Heute verwendet man die Blätter der Schwarzen Johannisbeere, neben den von HMPC und ESCOP genannten Anwendungsgebieten, bei Gicht, Nierengriess, Arthritis, Wassersucht, Durchfall und selten äusserlich zur Wundbehandlung. Die Blätter kann man frisch oder zerrieben auf Insektenstiche und Wunden geben.2,5,9

Nach kurmässiger Anwendung von Johannisbeerblätter-Tee kann es bei Rheuma und Gicht zu selteneren und leichteren Schüben kommen.10

Ein Tee aus den Blättern der Roten Johannisbeere kann sich günstig auf die inneren Organe (Magen, Leber, Lunge, Blase) auswirken. In der Erfahrungsheilkunde setzt man ihn zur Blutreinigung und bei Arterienverkalkung ein.9

Vorkommen - Herkunft:

Als ursprüngliche Heimat der Schwarzen Johannisbeere vermutet man das europäisch-asiatische Waldgebiet.10 Da natürliche und verwilderte Vorkommen oft nicht zu unterscheiden sind, lässt sich die natürliche Verbreitung nicht mehr rekonstruieren.8

Weltweit kommt die Gattung der Johannisbeeren (Ribes) gemäss Wikipedia in ca. 140 bis 160 Arten vor. Johannisbeeren findet man bevorzugt in gemässigten Klimagebieten der Nordhalbkugel.14 Nördlich sind Schwarze Johannisbeeren bis Lappland und südlich bis Armenien und zum Himalaja verbreitet.5,8

Rote und Weisse Johannisbeeren stammen von den europäischen Sorten Ribes rubrum, Ribes vulgare, Ribes petraeum und Ribes multiflorum ab, die Schwarzen Johannisbeeren hingegen von Ribes nigrum.15

Anbau im Garten oder als Topfpflanze:

Welcher Standort für Johannisbeeren? Der ideale Boden für die flachwurzelnden Johannisbeeren ist durchlässig, fruchtbar, tonhaltig und schwach sauer. Weitere wichtige Standortkriterien sind eine sonnige bis halbschattige und windgeschützte Lage. Vor dem Setzen der Büsche kann man die Beschaffenheit der Bodenoberschicht mit Kompost verbessern, da die Pflanze einen hohen Bedarf an Humus und Nährstoffen hat.1,15,16

Den winterharten Strauch gilt es vor kalten Winden und Spätfrösten während der Blütezeit zu schützen. Möchte man die Pflanze in Gebieten mit häufigen Spätfrösten anbauen, kann man den Johannisbeer-Strauch als mobile Topfpflanze einpflanzen.15

Im Herbst entfernt man ein Drittel der älteren (grauen und schwarzen) Ruten. Ein starker Winterschnitt begünstigt die Traubenlänge und Beerengrösse und damit die Pflückleistung. Wie lange lebt ein Johannisbeerstrauch? Alle zehn Jahre sollte man den Busch ersetzen, da er mit der Zeit seine Wuchskraft verliert. Eine Vermehrung ist durch Steckhölzer möglich.1,15

Anbau - Ernte:

Erst in jüngerer Zeit baut man Johannisbeeren in gewerblichem Masstab an. Vorher unterschieden sich die Kulturpflanzen über Jahrhunderte kaum von den wilden Arten. Die meisten, heute gebräuchlichen Kultursorten entwickelten Züchter und Forschungsinstitute nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der Nahrungsmittelknappheit.1

Wichtige Anbauländer sind Polen, Ungarn, Rumänien, Frankreich und die Niederlande.6

Tierschutz - Artenschutz - Tierwohl:

Hautflügler umschwärmen besonders stark die unscheinbaren Blüten der Johannisbeeren. Der Nektarwert der Blüten ist hoch und der Pollenwert mittel (Skala Nektarwert und Pollenwert: kein, gering, mittel, hoch, sehr hoch). Johannisbeeren dienen Insekten hauptsächlich im April und Mai als Nahrung (Frühsommertracht). Als Tracht versteht man das gesamt Nahrungsangebot einer Blüte für Insekten, also Nektar, Pollen und Honigtau.17

Allgemeine Informationen:

Neben der Stachelbeere (Ribes uva-crispa) gehören Schwarze Johannisbeeren (Ribes nigrum) und Rote bzw. Weisse Johannisbeeren (Ribes rubrum) zur Gattung der Johannisbeeren (Ribes). Johannisbeeren (Ribes) sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae).8,14

Die Namensherkunft ist auf den Reifezeitpunkt rund um den Johannistag am 24. Juni zurückzuführen.3

Alternative Namen:

Bekannte Trivialnamen für die Blätter der Johannisbeere sind Ahlbeerblätter, Bocksbeerblätter, Gichtbeerblätter und Wanzenbeerblätter.

Im Englischen bezeichnet man die Blätter der Schwarzen Johannisbeere als black currant leaves.

Literatur - Quellen:

CLICK FOR: 17 Quellenangaben

  1. Bown D. Kräuter - Die große Enzyklopädie: Anbau und Verwendung. 2. Auflage. München; 2015. Dorling Kindersly Verlag GmbH.
  2. Blaschek Wolfgang (Herausgeber). Wichtl –Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis. 6. Auflage. Stuttgart; 2016. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH.
  3. koop-phyto.org Johannisbeere.
  4. Schilcher H., Kammerer S., Wegener T. Leitfaden Phytotherapie. 3. Auflage. München; 2007. Elsevier GmbH.
  5. Niederegger, Oswald; Mayr, Christoph. Heilpflanzen der Alpen. Gesundheit aus der Natur von A bis Z. Innsbruck; 2006. Tyrolia-Verlag.
  6. medizinalpflanzen.de Schwarze Johannisbeerblätter - Ribis nigri folium [DAC 2004].
  7. ema.europa.eu (European Medicines Agency). Final European Union herbal monograph on Ribes nigrum L., folium. HMPC Committee on Herbal Medicinal Products. PDF.
  8. Wikipedia Schwarze Johannisbeere.
  9. Fleischhauer SG, Guthmann J, Spiegelberger R. Enzyklopädie essbare Wildpflanzen. 1. Auflage. Aarau; 2013. AT Verlag.
  10. Pahlow Pahlow, M: Das grosse Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur. 8. Auflage. Hamburg; 2019. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG.
  11. gartenlexikon.de 6 Krankheiten bei Johannisbeeren erkennen und bekämpfen.
  12. Erhardt C. et al. A Plant Extract of Ribes nigrum folium Possesses Anti-Influenza Virus Activity In Vitro and In Vivo by Preventing Virus Entry to Host Cells. doi:10.1371/journal.phone.0063657
  13. ema.europa.eu (European Medicines Agency). Blackcurrant leaf: Summary for the public. PDF.
  14. Wikipedia Johannisbeeren.
  15. hortipendium.de Johannisbeere.
  16. awl.ch Schwarze Johannisbeere – Ribes nigrum.
  17. Kremer, Bruno P. Mein Garten – Ein Bienenparadies. 2. Auflage. Bern; 2018. Haupt Verlag.

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