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Johannisbeerblatt

Johannisbeerblätter sind eine aromatische Beigabe in Suppen sowie Salaten und als Tee zubereitet ein altes Heilmittel bei Entzündungen und zur Blutreinigung.
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Johannisbeerblätter sind seit dem frühen 17. Jahrhundert als Naturheilmittel bekannt. Man verwendet die Johannisbeerblätter bei Entzündungen der ableitenden Harnwege, Rheuma, Gicht und Arthritis sowie als blutreinigenden Tee. Die Johannisbeerblätter findet man an dem gleichnamigen Strauch, der eine Höhe von 1-1,5 m aufweisen kann. In der Küche kann man die jungen, eiweissreichen Johannisbeerblätter vielseitig verwenden.

Verwendung in der Küche: Wikipedia: Die frischen Blätter [der Schwarzen Johannisbeere] können von April bis Mai als Beigabe zu Kräuter- und Gemüsesuppen verwendet werden. Von April bis Juli gepflückte Blätter nutzt man in getrockneter Form auch zur Herstellung von Teegetränken.1
Kleingeschnitten kann man die jungen Johannisbeerblätter, die einen leicht pilzaromatischen Geschmack aufweisen, auch Salaten und Salatsaucen zugeben oder sie als Gemüsefüllung für Teigtaschen verwenden.2

Wild zu finden: Wikipedia: Weltweit umfasst die Gattung etwa 140 bis 160 Arten. Hauptverbreitungsgebiet sind die gemässigten Klimagebiete der Nordhalbkugel, aber auch in den Anden gibt es einige Arten. In China kommen 59 Arten vor, davon 25 nur dort. 53 Arten kommen in Nordamerika vor. Dagegen sind nur wenige Arten in Südamerika beheimatet.1
Der Verbreitungsschwerpunkt der wild vorkommenden Schwarzen Johannisbeere sind Erlenbruchwälder, Rote Johannisbeerpflanzen findet man in Erlen- und Edellaub-Auwäldern.2

Inhaltsstoffe:Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere enthalten Flavonoide, Procyanidine, Phenolcarbonsäuren, Diterpene und Gerbstoffe. Die jungen Johannisbeerblätter sind besonders proteinreich.2

Gesundheitliche Aspekte:Johannisbeerblätter, insbesondere die der Schwarzen Johannisbeere, wirken entzündungshemmend, antibakteriell sowie adstringierend und stärken die Kapillargefässe.3

Verwendung als Heilpflanze:Peter Forestus beschrieb 1614 als Erster die medizinischen Eigenschaften der Schwarzen Johannisbeeren. Er selbst behandelte seine Patienten bei Harnverhalten und Blasensteinen mit Johannisbeerblättern.3

Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere setzt man bei Entzündung der ableitenden Harnwege ein, sowie bei Gicht, Arthritis und Rheuma. Bei Insektenstichen und Wunden können die frischen oder zerriebenen Blätter Linderung verschaffen.2

Ein Tee aus den Blättern der Roten Johannisbeeren kann sich günstig auf die inneren Organe (Magen, Leber, Lunge, Blase) auswirken. Ausserdem kann man ihn zur Blutreinigung und bei Arterienverkalkung einsetzen.2

Für die innerliche Anwendung kann man einen Tee aus den Blättern der Schwarzen Johannisbeere bei schwachen Kapillargefässen, Erkältungen sowie Mund- und Rachenentzündungen einnehmen, äusserlich bei wundem Hals anwendbar.3

Geschichte:Früher dienten die Johannisbeerblätter als Ersatz für grünen und schwarzen Tee. Dafür waren die Teeknappheit sowie die Preiserhöhungen im 18. und 19. Jahrhundert ausschlaggebend. Auch die Indischen Teemischungen streckte man damals gerne mit Johannisbeerblättern.3

Erscheinungsbild: Bei den Ribes-Arten handelt es sich um meist laubabwerfende, selten immergrüne (Ribes viburnifolium) oder fast immergrüne (Ribes speciosum) Sträucher, die Wuchshöhen von 1 bis 1,5 Meter erreichen, oder selten kleine Bäume. Wenige Arten leben als Epiphyten. Meist sind Kurz- und Langtriebe ausgebildet. Ein Teil der Arten ist mit Dornen bewehrt. Die Knospen besitzen papierartige bis krautige Schuppen; in ihnen sind die Blätter meist gefaltet. Die wechselständig und spiralig oder selten zu mehreren zusammengefassten, an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist einfach (Ribes speciosum, Ribes viburnifolium), oft drei- bis fünffach gelappt; bei einigen Arten besitzen sie einen auffälligen Geruch. Nebenblätter fehlen meist.1

Literatur / Quellen:

  1. Wikipedia. Schwarze Johannisbeere [Internet]. Version vom 15.01.2017 [Zitiert am 22.01.2018]. Verfügbar unter: de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Johannisbeere
  2. Fleischhauer SG, Guthmann J, Spiegelberger R. Enzyklopädie essbare Wildpflanzen. 1. Auflage. Aarau: AT Verlag; 2013
  3. Bown D. Kräuter - Die große Enzyklopädie: Anbau und Verwendung. 2. Auflage. München Dorling Kindersly Verlag GmbH; 2015

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