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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Johannisbeerblatt

Johannisbeerblätter sind eine aromatische Beigabe in Suppen sowie Salaten und als Tee zubereitet ein altes Heilmittel bei Entzündungen und zur Blutreinigung.
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Johannisbeerblätter sind seit dem frühen 17. Jahrhundert als Naturheilmittel bekannt. Man verwendet die Johannisbeerblätter bei Entzündungen der ableitenden Harnwege, Rheuma, Gicht und Arthritis sowie als blutreinigenden Tee. Die Johannisbeerblätter findet man an dem gleichnamigen Strauch, der eine Höhe von 1-1,5 m aufweisen kann. In der Küche kann man die jungen, eiweissreichen Johannisbeerblätter vielseitig verwenden.

Verwendung in der Küche:

Die Blätter, vorzugsweise der Schwarzen Johannisbeere, erntet man von April bis Mai. Diese jungen Blätter eignen sich für Käuter oder Gemüsesuppen oder man trocknet sie und verwendet sie für Teegetränke.1
Kleingeschnitten kann man die jungen Johannisbeerblätter, die einen leicht pilzaromatischen Geschmack aufweisen, auch Salaten und Salatsaucen zugeben oder sie als Gemüsefüllung für Teigtaschen verwenden.2

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Wild zu finden:

Der Verbreitungsschwerpunkt der wild vorkommenden Schwarzen Johannisbeere sind Erlenbruchwälder, Rote Johannisbeerpflanzen findet man in Erlen- und Edellaub-Auwäldern.2

Inhaltsstoffe:

Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere enthalten Flavonoide, Procyanidine, Phenolcarbonsäuren, Diterpene und Gerbstoffe. Die jungen Johannisbeerblätter sind besonders proteinreich.2

Gesundheitliche Aspekte:

Johannisbeerblätter, insbesondere die der Schwarzen Johannisbeere, wirken entzündungshemmend, antibakteriell sowie adstringierend und stärken die Kapillargefässe.3

Das Herbal Medicinal Product Committee (HMPC) erkannte die Blätter der schwarzen Johannisbeere als pflanzliches Arzneimittel an.

Verwendung als Heilpflanze:

Peter Forestus beschrieb 1614 als Erster die medizinischen Eigenschaften der Schwarzen Johannisbeeren. Er selbst behandelte seine Patienten bei Harnverhalten und Blasensteinen mit Johannisbeerblättern.3

Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere setzt man bei Entzündung der ableitenden Harnwege ein, sowie bei Gicht, Arthritis und Rheuma. Bei Insektenstichen und Wunden können die frischen oder zerriebenen Blätter Linderung verschaffen.2

Ein Tee aus den Blättern der Roten Johannisbeeren kann sich günstig auf die inneren Organe (Magen, Leber, Lunge, Blase) auswirken. Ausserdem kann man ihn zur Blutreinigung und bei Arterienverkalkung einsetzen.2

Für die innerliche Anwendung kann man einen Tee aus den Blättern der Schwarzen Johannisbeere bei schwachen Kapillargefässen, Erkältungen sowie Mund- und Rachenentzündungen einnehmen, äusserlich bei wundem Hals anwendbar.3

Vorkommen:

Die Gattung Johannisbeeren (Ribes) kommt weltweit in ca. 140 bis 160 Arten vor. Dazu zählt auch die Stachelbeere. Johannisbeeren findet man bevorzugt in gemässigten Klimagebieten der Nordhalbkugel.4

Allgmeine Informationen:

Die Ribes-Arten werfen meist im Winter ihr Laub ab. Es gibt auch immergrüne (Ribes viburnifolium) oder fast immergrüne (Ribes speciosum) Arten. Als Sträucher erreichen diese Höhen von 1-1,5 m, manchmal sind es auch kleine Bäume. Manche Arten weisen Dornen auf oder die Blätter haben einen auffälligen Geruch.1

Früher dienten die Johannisbeerblätter als Ersatz für grünen und schwarzen Tee. Dafür waren die Teeknappheit sowie die Preiserhöhungen im 18. und 19. Jahrhundert ausschlaggebend. Auch die Indischen Teemischungen streckte man damals gerne mit Johannisbeerblättern.3

Trivialnamen für die Johannisbeere sind z.B.: Ribisel(n), Meertrübeli, Trübeli oder Ribiseli.

Literatur / Quellen:

  1. Wikipedia Schwarze Johannisbeere.
  2. Fleischhauer SG, Guthmann J, Spiegelberger R. Enzyklopädie essbare Wildpflanzen. 1. Auflage. Aarau: AT Verlag; 2013.
  3. Bown D. Kräuter - Die große Enzyklopädie: Anbau und Verwendung. 2. Auflage. München Dorling Kindersly Verlag GmbH; 2015.
  4. Wikipedia Johannisbeeren.

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