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Litschi-Tomate

Die Litschi-Tomate sieht einer Cherry-Tomate ähnlich, unterscheidet sich aber durch ihren Stachelwuchs und ihren Geschmack, der an eine Kirsche erinnert.
78/18/04  LA:ALA
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Allgemeine Information:

Die in weiss, teilweise auch zart fliederfarbend blühende Litschi-Tomate stammt ursprünglich aus Mittelamerika und wächst auch in unseren Breitengraden hervorragend. Die Litschi-Tomate gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, zu denen auch die Kartoffel gehört. Der Geschmack der Frucht entspricht nicht dem einer gewöhnlichen Tomate. Die Früchte sind süss und erinnern geschmacklich eher an Kirschen. Aus diesem Grund lassen sich die reifen Litschi-Tomaten nicht nur frisch vom Strauch naschen, sondern auch prima zu Marmelade oder Fruchtsaft einkochen.

Vorkommen und Zuchtformen:

Das Gewächs hat, sehr ungewöhnlich für Tomaten, harte Stacheln an den Stängeln und Blättern sowie eine stachelige Fruchthülle, die die roten oder gelben, kleinen Cocktail-Tomaten ähnlichen Früchte umschliesst. Der Strauch kann, je nach Bodenqualität und Pflege, bis zu zwei Meter hoch wachsen.

Die Pflanze hat ihren Ursprung in Süd- und Mittelamerika. Dort wächst sie vorwiegend auf sandigen Stellen, wie Strassenrändern, entlang von Zäunen oder ähnlichen Plätzen. Sie vermehrt sich dann auch schnell, denn aufgrund der stacheligen Verteidigung ist sie auch vor Fressfeinden sicher.
Ausserhalb ihrer Herkunftsgebiete vermehrt sich die Litschi-Tomate beinahe schon invasiv und ist kaum in den Griff zu bekommen.

Dank ihrer Dornen verwendet man die Pflanze manchmal auch als Heckenpflanze, um Tiere davon abzuhalten in Gemüsegärten zu wandern.

Inhaltsstoffe:

Aus Wikipedia zu Tomaten: "Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95 %), außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. So finden sich neben den genannten Vitaminen in der Tomate Biotin, Folsäure, Niacin, Thiamin, Pantothensäure; Alpha- & Beta-Carotin, Kalium, Chlorogensäure, drei wertvolle Fruchtsäuren, Glykoalkaloide, Glykoproteine, Lignin, Lutein, Lycopin (nur in roten Tomaten), P-Kumarin, 10 Spurenelemente (Chrom), vor allem Silizium; Tyramin, Zeaxanthin."

Lycopin und die rote Farbe:
"Das Carotinoid Lycopin gibt der Tomate die rote Farbe und von diesem ist auch ihr Name Solanum lycopersicum abgeleitet. Reife Tomaten haben einen Lycopinanteil von 4–5,6 mg pro 100 g Frucht. Lycopin ist ein Carotinoid, das antioxidativ wirkt und so die Immunabwehr stärken und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken soll. Der Brennwert der Tomate ist mit etwa 75 kJ pro 100 g relativ gering."

Verwendung in der Küche:

Die Früchte der Litschi-Tomate reifen dunkelrot und das innere Fleisch ist gelb mit winzigen flachen Samen, die auf die gleiche Weise wie Samen in einer Kirschtomate angeordnet sind. Der eigentliche Geschmack ist scharf und erfrischend, ganz ähnlich einer Sauerkirsche. Die Litschi-Tomate geniesst man frisch z.B. in einem Salat, gepresst in einem Fruchtsaft oder macht sie ein zu Marmeladen und Kompott.
Da die Litschi-Tomate Frost nicht verträgt ist sie in unseren Breiten als einjährig anzusehen. Jedoch besteht die Möglichkeit sie über den Winter in einem kühlen, hellen, frostfreien Raum zu überwintern.

Verwendung in der Medizin:

Die Blätter und Stämme der Litschi-Tomate sind reich an Solasodin, eine Substanz, die es extrem resistent gegen viele Schädlinge und Krankheiten macht. Dies ist auch ein Grund dafür, warum die Litschi-Tomate die Aufmerksamkeit von Bio-Gärtnern erregt hat.

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Solanum_sisymbriifolium": "Ethnobotanische Nutzung der Art ist aus Paraguay bekannt. Hier werden aus den Wurzeln der Pflanze Medikamente, welches zur Schwangerschaftsverhütung oder zum Geburtsabbruch dienen sollen, hergestellt. Zu den Pflanzen, die ebenfalls in den Rezepten dieser Medikamente erwähnt werden, gehören der Zedrachbaum (Melia azedarach), die Palme Syagrus romanzoffiana und der Tüpfelfarn Polypodium phyllitides. Ebenfalls in Paraguay wird die getrocknete Wurzel zur Zubereitung von Diuretika, die Nieren unterstützendes Erfrischungsgetränk und als Blutdruckmittel verkauft."

Lagerung:

"Die Lagerung der Früchte geschieht am besten bei 13 bis 18 °C und bei einer relativen Luftfeuchte von 80 bis 95 %. Im Gegensatz zu Blattgemüse ist die Tomate bis zu 14 Tage haltbar. Dabei verliert sie kaum wichtige Inhaltsstoffe. Fälschlicherweise bewahren viele Verbraucher, aber auch Gemüsehändler und Einzelhandelsketten Tomaten in Kühlräumen oder im Kühlschrank auf, wo sie deutlich an Geschmack, Textur und Haltbarkeit verlieren.

Bei zu langer Aufbewahrung wird die Haut der Tomate dünner und schrumpelig, das Fruchtfleisch fällt etwas zusammen, und im Ganzen wirkt die Frucht danach etwas matschig und fühlt sich sehr weich an. Trotzdem ist die Tomate immer noch genießbar und nicht etwa schlecht."

Zutat mit Nährstofftabellen


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