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Gemeiner Wacholder; Wacholderbeere

Der Gemeine Wacholder wächst weit verbreitet hauptsächlich in Heide-Landschaften. Die Wacholderbeeren geben Gerichten wie Sauerkraut eine besondere Note.
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Der Gemeine Wacholder (Juniperus communis), auch Heide-Wacholder genannt, gehört zur Gattung Wacholder aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).

Allgemeine Informationen:
Aus Wikipedia: Der Gemeine Wacholder ist das am weitesten verbreitete Nadelgehölz, zumindest wenn man die Unterarten bzw. Varietäten mit einbezieht. Das Verbreitungsgebiet des Gemeinen Wacholders erstreckt sich in der biogeographischen Region der Holarktis von Nordamerika über Südgrönland, Nordafrika, Europa, Vorderasien, Nordasien und Zentralasien bis nach Ostasien. Selbst in den nördlichsten Randgebieten Südasiens ist er anzutreffen und besiedelt mit seinen sieben Varietäten Lebensräume bis zu 4.050 m Höhe.

Verwendung:
Wacholderbeeren finden als Gewürz in vielen europäischen Küchen Anwendung, besonders in den Alpenländern, wo er massenhaft vorkommt. Wacholder (nicht Wachholder) ist das einzige Beispiel für ein Gewürz aus der Gruppe der Nadelhölzer. Wacholderbeeren schmecken aromatisch, leicht scharf und geben zum Beispiel dem Sauerkraut die besondere Note. Wacholder verträgt sich gut mit Pfeffer, Majoran und Lorbeerblättern und -früchten.

Inhaltstoffe:
Hauptwirkstoffe: 0,2-2 % ätherisches Öl mit 1,7 % alpha-Pinen 4-8 % Terpineol,9 % Sabinen, Myrcen, sowie zahlreich andere Bestandteile des ätherischen Öls in geringer Menge. Unreife Früchte enthalten bis zu 2,9 % ätherisches Öl anderer Zusammensetzung. Zwischen den Ölen ein- und dreijähriger Früchte scheinen auch signifikante Unterschiede zu bestehen.

Beeren und Nadeln des Wacholder enthalten leicht giftige ätherische Öle, die bei Hautkontakt und Verzehr zu Reizerscheinungen führen können. Im Gegensatz zu den anderen Wacholdergewächsen ist beim Juniperus communis nur die Beere (Fructus Juniperi) giftig. Reif ist sie im zweiten Jahr. ...

Medizinische Verwendung:
In der Naturheilkunde finden sowohl die getrockneten, reifen Beerenzapfen, als auch das Holz und das ätherische Öl der Zapfen Verwendung. Wacholderbeeren verwendet man zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder auch Appetitlosigkeit.

Wacholderbeeren und ihr ätherisches Öl wirken harntreibend. Man verwendet sie zur Durchspülungstherapie bei Infekten der ableitenden Harnwege, besonders in der Volksmedizin auch bei rheumatischen Erkrankungen sowie als "Blutreinigungs- und Entfettungsmittel. Die Verwendung der Wacholderbeeren als Purgiermittel ist bereits für das Mittelalter und ab 1350 auch in deutschsprachigen Texten belegt.

Eine Überdosierung führt zu Nierenschmerzen, Nierenversagen, Hautreizungen und Leberschädigung. Ferner wird die Herztätigkeit und Atmung gesteigert; seltener können Krämpfe auftreten. Äusserlich kommt es zur Rötung der Haut bis zur Blasenbildung. Die maximale Dosierung liegt bei 2 g. (interne Anmerkung: 2g / Tag).

Beeren und Juniperus-Präparate darf man in der Schwangerschaft nicht einnehmen, da sie antifertile Eigenschaften besitzen.

Die medizinischen Wirkungen der Wacholderbeeren sind auf die enthaltenen ätherischen Öle zurückzuführen. Von besonderer Bedeutung ist die ätherisch-Öl-Komponente Terpinen-4-ol, die das Nierengewebe reizen kann. Diese Reizwirkung führt zur besseren Durchblutung der Organe und somit zu einer schnelleren Ausscheidung des Urins (entwässernde Wirkung).

Zusammen mit den übrigen ätherischen Ölen, aber auch mit den enthaltenen Bitterstoffen, soll Terpinen-4-ol eine verstärkte Magensaftsekretion bewirken und so für eine Erleichterung der Verdauung sorgen. Gleichzeitig wirken die ätherischen Öle entkrampfend auf die glatte Muskulatur.

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