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Tempeh (ist nie roh)

Tempeh ist ein urspr. aus Indonesien stammendes Fermentationsprodukt. Tempeh entsteht aus gekochten Sojabohnen und ist deshalb nie roh.
  20/52/28  LA16:1ALA
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Tempeh entsteht aus gekochten Sojabohnen, die man nach einer Beimpfung von niederen Pilzssorten wie Rhizopus stolonifer, Rh. oryzae, Rh. oligosporus oder Rh. arrhizus fermentiert. Das durch den Schimmel gebildete Hyphennetz umspannt die meist in blockform gepressten Sojabohnen und verleiht dem Tempeh ein mild nussiges, leicht pilziges Aroma. Da die Sojabohnen für den Prozess erhitzt wurden, sollte man sich nicht durch "rohe" Tempeh Produkte täuschen lassen!

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Tempeh ist ein traditionelles Fermentationsprodukt aus Indonesien, das durch die Beimpfung von gekochten Sojabohnen mit verschiedenen Rhizopus-Arten, also mit Hilfe von niederen Schimmelpilzen aus der Abteilung der Jochpilze und der Klasse der Zygomyceten entsteht. Verwendung finden dabei Rhizopus stolonifer (Brotschimmelpilz), Rh. oryzae, Rh. oligosporus oder Rh. arrhizus. Üblich ist vor allem die Verwendung von Rh. oligosporus."

Inhaltsstoffe und Nährwert:

"Tempeh ist ernährungsphysiologisch sehr wertvoll, da der Pilz die Proteine der Bohne aufschließt und Oligosaccharide verringert, welche Blähungen verursachen. Es ist durch einen hohen Gehalt an Eiweiß und Ballaststoffen gekennzeichnet, welche für die menschliche Ernährung sehr wichtig sind. ..."

Herstellung:

"Benötigt werden:

  • getrocknete Sojabohnen bzw. andere getrocknete Speisebohnen.
  • Reinkulturen von Rh. oligosporus bzw. Rh. oryzae.

Nach gründlichem Waschen zur Entfernung der äußeren Schmutzteile werden die Sojabohnen 24 Stunden in kaltem Wasser bei Zimmertemperatur eingeweicht. Nach 5- bis 10-minütigem Kochen wird das Kochwasser abgegossen und die Bohnen nochmals 24 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht. Anschließend werden die Schalen entfernt. Nun erfolgt ein 30-minütiges Sterilisieren im Dampfkochtopf. Andere Speisebohnen werden nur 12 Stunden vorgequollen.

Zum Beimpfen werden Sporen einer Rhizopus-Kultur in abgekochtem Wasser aufgeschwemmt und mit den Bohnen gut gemischt. Die beimpften Sojabohnen werden fest in dichtschließende Behälter gegeben und bei 30 °C zirka zwei Tage lang bebrütet. Als Reaktionsgefäß werden in neuerer Zeit Plastiksäcke verwendet. In modernen Feststoff-Bioreaktoren können hingegen die Reaktionsbedingungen besser kontrolliert und begleitende ungewünschte krankheitserregende Kulturen unterdrückt werden."

Verwendung:

"Rohes Tempeh ist aufgrund des hohen Wassergehaltes leicht verderblich, lässt sich aber gut einfrieren. Üblicherweise wird es in würziger Soße oder Salzwasser mariniert und in heißem Öl gebacken oder frittiert. Tempeh hat einen angenehm milden, nussigen und pilzartigen Geschmack, der mit praktisch jeder Würze harmoniert; die Struktur sorgt für einen festen, aber zarten Biss und ermöglicht dem zubereiteten Produkt, Gewürze gut aufzunehmen. In den ländlichen Gebieten Indonesiens steht der Bevölkerung mit Tempeh eine wertvolle und preiswerte Eiweißquelle zur Verfügung; in Städten bieten Garküchen frittiertes Tempeh in einer Vielzahl von Variationen als leichten, aber sättigenden Snack an."

Zutat mit Nährstofftabellen


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