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Leitungswasser (Trinkwasser)

Leitungswasser (Trinkwasser) kann sehr unterschiedliche Qualität und Inhaltsstoffe aufweisen. Wasserfassung, Wassersysteme und Wasserzugaben ... Siehe Text.
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Trinkwasser als Leitungswasser kann qualitativ je nach Breitengrad, Land und Gegend sehr unterschiedlich in Qualität und Inhaltsstoffen sein. Lesen Sie auch zur Trinkwasserverordnung. Leider gibt es um das Wasser verschiedene parawissenschaftliche bzw. esoterische Behauptungen - siehe "belebtes Wasser". Siehe aber auch Heilwasser.

Inhaltsstoffe:Das Leitungswasser ist für den menschlichen Gebrauch geeignet und somit als Trinkwasser oder zur Speisenbereitung verwendbar. Es ist Süsswasser und hat einen sehr hohen Reinheitsgrad. Folgende Mineralstoffe sind im Trinkwasser am häufigsten gelöst: Kationen Calcium (Ca2+), Magnesium (Mg2+) und Natrium (Na+) und die Anionen Carbonat (CO32−), Hydrogencarbonat (HCO3), Chlorid (Cl) und Sulfat (SO42−). Als Wasserhärte gilt die Summe der Konzentration von Ca und Mg.

Gesundheitliche AspekteIn Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden gilt die Wasserqualität als sehr gut, es wird sehr intensiv kontrolliert und ist somit uneingeschränkt zum Verzehr geeignet.

Die Qualtiätsanforderungen sind beim Trinkwasser höher als für industriell abgepacktes Mineral - und Tafelwasser. Natürliches Mineralswasser mus "ursprünglich rein" sein, Trink- und Tafelwasser muss dies nicht und darf somit aufbereitet und vermischt werden. Wasser, welches mit Kohlenstoffdioxid versetzt wird, darf im Restaurant nicht als Mineralwasser angeboten werden - unabhängig von Qualität und Mineralstoffen.

Weitere Informationen zum Calciumgehalt von Mineralwasser im Text: Veganer essen oft Ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler.

GefahrenLandwirtschaftliche Überdüngung (v.a. mit Gülle) oder alte Kläranlagen können einen hohen Nitrateintrag ins Grundwasser verursachen, wodurch das daraus gewonnene Trinkwasser vor allem für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein kann. Die Nitratkonzentration kann durch Aufbereitung, tiefere Brunnen oder einfach mit einer guten Kooperation mit der Landwirtschaft vom Wasserversorger wieder gesenkt werden. Oft werden Schadstoffe aus Kläranlagen oder Industrien auch in Flüssen geleitet, was zur Gefahr werden kann. In Deutschland müssen sich Wasserversorger an grossen Flüssen zur Vorfeldkontrolle und Bereitstellung redundanter Techniken zur Wasseraufbereitung bereit erklären. Ausserdem können auch Medikamente oder andere pharmakologisch wirksame Stoffe (Röntgenkontrastmittel, Sexualhormone) in den Trinkwasserkreislauf gelangen und zum Risiko werden.

Allgemeine InformationenWasser wird, im Vergleich zu anderen natürlichen Ressourcen nicht effektiv verbraucht, sondern nur gebraucht. Dabei kann es verunreinigt und mit Schadstoffen belastet werden. Prinzipiell bleibt die Wassermenge auf der Erde in allen Aggregtzuständen gleich, es ändert sich lediglich die Verteilung zwischen den Umweltkompartimenten. Es entweicht nur eine sehr geringe Menge als Wasserdampf aus der Lufthülle in das Weltall.

Zutat mit Nährstofftabellen


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