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Banane, roh, Schale nicht gerechnet

Bananen bzw. Dessertbananen bringen eine sehr gut ausgewogene Mischung von Kohlenhydraten, doch fehlt ihnen das für Nerven und Hirn wichtige Fett: kompensieren!

Dessertbanane heisst fachmännisch die Banane zum Unterschied zur Kochbanane. Dazu gibt es noch Faserbananen und Zierbananen. Alle der 70 Arten bis auf eine (aus Tansania) stammen aus Südostasien, doch in Amerika gibt es die grössten Züchtungen, denn die Banane ist ein Hybrid mit mehr als 1000 Kreuzungen und Varianten.

Inhaltsstoffe:

Folgende Zitate entstammen dem Text "Erste Bio-Bananen aus Teneriffa, die 20 Bananenbriefe":
"Die Banane enthält ca. 75% Wasser (Apfel und Orange 85%), 21% Kohlehydrate, 3% Ballaststoffe, 1% Proteine. Dazu kommen 0,2% mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und Vitamine."

"Ungefähr 90% des Kalorienanteils besteht bei der Banane aus Kohlehydraten, die gut aufgeteilt sind, nämlich in 4,8 g Traubenzucker (Glucose, Dextrose) je 100 g, 3,7 Fruchtzucker (Fructose) und 12,7 g Rohrzucker (Saccharose). Dazu kommen 1,2 g Stärke. Glucose wird sofort, Fructose etwas später und Saccharose langsam aufgenommen"

"Was die Spurenelemente betrifft, steht die Banane bei Kupfer an erster Stelle aller Früchte und Gemüse; sie enthält mehr Eisen als die meisten Früchte und hat einen guten Jodgehalt. Sie ist reich an Kalium, Phosphor und Magnesium und weist bei den Früchten den höchsten Mangangehalt auf. Auf dem intermediären Enzym-Sektor ist Mangan ganz besonders für den Kohlehydratstoffwechsel wichtig. Die Verwendbarkeit von Vitamin B1 im Gewebe hängt ebenfalls vom Vorhandensein des Mangans ab.

Die Banane enthält das wichtige Pektin und ist praktisch fettfrei, enthält also nur lebenswichtige, ungesättigte Fettsäuren, aber kein Cholesterin. Gemessen an der Trockensubstanz (Trockenmasse) hat sie 12% Ballaststoffe. Sie ist praktisch salzfrei (nur 1 mg Natrium pro 100 g), hat das (für den Säure-Basen-Haushalt) günstigste Natrium-Kalium-Verhältnis (1:1748) aller Früchte und ist purinfrei! Sie ist stark basenüberschüssig und frei von Phytaten Phytinsäure."

Informationen zur Banane im Zusammenhang  mit der Ernährung:

"Einige Völker in Südostasien und Afrika ernähren sich bis zu 90% von Bananen. Den grössten Anteil stellt dort allerdings die Kochbanane und nicht unsere gewohnte Obstbanane. Auch Datteln können bei Nomadenvölkern einen hohen Ernährungsanteil erreichen, keine Frucht aber kommt mengen- oder anteilmässig der Banane gleich." Das ist aber eine ungesunde, einseitige Ernährung.

"Es ist bekannt: Der westliche Mensch isst zu kalorienreich, zu viel Fett, zu viel Eiweiss, zu viel denaturierte Nahrung. Er nimmt zu wenig Ballaststoffe und zu wenig natürliche, rohe Nahrung zu sich. Von vielen Seiten wird darauf hingewiesen, wie sehr schon regelmässige Zwischenmahlzeiten mit Früchten dem Körper auf die Dauer gut tun, oder eine fruchtige Vorspeise den Konsum von zu viel Kalorien durch "Heisshunger" zügeln würde."

"Dem kommt die Banane in idealer Weise entgegen. Sie ist in jeder Saison relativ preiswert erhältlich. Von Natur aus in praktische Portionen hygienisch verpackt und sehr einfach zu schälen, bildet sie auch von der Zusammensetzung her die perfekte Zwischenmahlzeit. Sie gibt ein gutes Sättigungsgefühl, obwohl sie lediglich 96 kcal oder 402 kJ pro 100 g Fruchtfleisch enthält. Sie schmeckt vor allem noch beim Verzehr grösserer Mengen über längere Zeit und ist leicht verdaulich."