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Aprikose, getrocknet, ungeschwefelt

Getrocknete Aprikosen haben einen hohen Nährstoffgehalt und lassen sich auch ungeschwefelt erwerben. So sind sie bräunlich, aber frei von Konservierungsstoffen.

Der Vitamin- und Nährstoffgehalt ist bei getrockneten Aprikosen aufgrund des Wasserverlustes fast fünfmal so hoch wie der von frischen Aprikosen in Bezug auf das Gewicht. Unter schonenden Trocknungsverfahren sind die Früchte immer noch "roh". Es gibt sie in der Regel geschwefelt oder ungeschwefelt. Die "Schwefelung" dient einerseits der Verlängerung der Haltbarkeit, andererseits der Konservierung des appetitanregenden Erscheinungsbildes. Nichtsdestotrotz legen wir den Verzehr möglichst naturnaher, unbehandelter Produkte nahe.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Aprikose (Prunus armeniaca), im bairischen Sprachraum (Bayern, Österreich, Südtirol) Marille, in Rheinhessen auch Malete, gehört wie die Sibirische Aprikose und die Japanische Aprikose zur Sektion Armeniaca in der Untergattung Prunus der Gattung Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae)."

Andere Bezeichnungen:

"Der klassisch-lateinische Name der Frucht, prunum Armeniacum armenische Pflaume oder auch malum Armeniacum armenischer Apfel, hat sich in der botanischen Bezeichnung erhalten. Auch die Bezeichnung Marille, die in Österreich und Südtirol vorherrscht und auch in Bayern bekannt ist sowie in schweizerdt. (veraltet) Barille vorliegt, geht über italienisch armellino auf diesen lateinischen Namen der Frucht zurück."

Inhaltsstoffe:

Die Aprikose enthält verschiedene Mineralien und Vitamine. Zu den Mineralien zählen Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Natrium und Eisen. Zu den vorhandenen Vitaminen der Aprikose zählen Vitamin C, E, B1, B2, B3, B4, B5 und B6.

Verwendung in der Küche:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Trockenobst": "Trockenobst eignet sich als Snack, als Beilage und findet Verwendung in Müsliriegeln, Müsli und Fruchtschnitten. Es ist eine Hauptzutat bei der Zubereitung von Früchtebrot. Das Obst kann in Wasser, Honig, Fruchtsaft oder Alkohol eingelegt werden und mit anderen Zutaten zu einer Füllung für Schweine- oder Gänsebraten verarbeitet werden. Getrocknete Früchte können auch mit Schokolade in Tafelschokolade und anderen Produkten kombiniert werden. Auch in der Zubereitung mit Eis finden getrocknete Früchte Anwendung."

Anbaugebiete:

"Traditionelles Anbaugebiet für Aprikosen ist unter anderem die ungarische Tiefebene. ... Heutzutage werden Aprikosen insbesondere in den Mittelmeerstaaten wie Italien und Spanien angebaut. Es gibt jedoch auch in nördlicher gelegenen Gebieten größeren Anbau dieser Früchte, unter anderem in der niederösterreichischen Wachau, im burgenländischen Kittsee, im Südtiroler Vinschgau und im schweizerischen Kanton Wallis.

Das weltweit größte Anbaugebiet für Aprikosen liegt in der osttürkischen Provinz Malatya am Oberlauf des Euphrat. ... Mittlerweile stammen ca. 95 % der in Europa gehandelten getrockneten Aprikosen aus Malatya."

Informationen zur "Schwefelung" von Trockenobst:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Schwefelung": "Das Schwefeln (auch Schwefelung) ist eine Konservierungsmethode und wird hauptsächlich für die Verlängerung der Haltbarkeit von Wein, Trockenobst sowie Meerrettich angewendet. Konservierend wirkt dabei das Schwefeldioxid bzw. das in wässriger Lösung gebildete Sulfit.

Die Schwefelung ist seit der Antike bekannt. ..."

Aus: "de.wikipedia.org/wiki/Trockenobst": "Um die Farbe der getrockneten Früchte zu erhalten und um Fäulnis vorzubeugen, wird industriell hergestelltes Trockenobst häufig vor dem Verpacken geschwefelt und/oder mit Konservierungsmitteln behandelt. Schwefel kann für Asthmatiker und Allergiker bedenklich sein.

Getrocknet werden kann bei Temperaturen von 0 bis 70 °C. Bei zu hohen Temperaturen verliert das Trockengut allerdings schneller Geschmack und Aroma, und bereits ab Temperaturen von 40 °C werden erste Vitamine zerstört"

Erntezeit:

"Die Erntezeit beginnt relativ früh. Aprikosen aus Mitteleuropa gibt es von Mitte Juli bis Ende August. In der südlichen Mittelmeerregion werden die ersten Früchte bereits ab Ende Mai geerntet, die Hauptsaison endet schließlich im September. Zwischen Dezember und März kommen dann vorwiegend eingeflogene Aprikosen aus Übersee in den Handel."