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Pfirsich, getrocknet

Getrocknete Pfirsiche gibt es in geschwefelter- und ungeschwefelter Form. Letztere ist vorzuziehen und auch für Asthmatiker und Allergiker unbedenklicher.

Der getrocknete Pfirsich ist ein gesunder Snack für Zwischendurch. In ihm sind viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Mit dem Einsatz von Schwefeldioxid bleibt die leuchtend orange-gelbe Farbe des Fruchtfleisches erhalten. Ungeschwefelte Pfirsiche nehmen nach dem Trocknen eine bräunliche Farbe an. Für den Geschmack und die Haltbarkeit ist Schwefel jedoch nicht zwingend notwendig. 

Allgemeine Information zur Pfirsich:

Der Pfirsich ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus und die als Pfirsich bezeichneten Früchte zählen zum Steinobst. Weitere Informationen zur Birne erhalten Sie über diesen Link: Pfirsich, roh.

Inhaltsstoffe:

Getrockneter Pfirsich besteht zu 23% aus Wasser, 54% aus Kohlenhydrate und 0,6% aus Fett. Des Weiteren sind verschiedene Mineralstoffe enthalten. Zu diesen gehören: Calcium, Eisen, Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor. Enthaltene Vitamine sind: Vitamin A, B1, B2, B6, C und E.

Inhaltsstoffe bei Trockenobst, aus Wikipedia"Trockenobst sind eine reiche Vitamin- (A, B1, B2, B3, B5, B6) und Mineralstoffquelle (Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium, Kupfer, Mangan) mit einem physiologischen Brennwert von ca. 1.050 kJ (250 kcal) und ca. 1 bis 5 g Eiweiß pro 100 g"

Verwendung in der Küche:

Getrocknete Pfirsiche kann man gut als Snack geniessen. Meist finden sie in Müslis, Früchtebroten, Chutneys oder Süssspeisen Verwendung.

Trocknen von Früchten:

"Trocknen bzw. Dörren ist eine der ältesten Konservierungsarten. Reife Früchte werden langsam bei geringer Wärmezufuhr getrocknet, je nach Größe in ganzen Stücken oder in zerkleinerter Form. Früchte mit Kernen sollten vor dem Trocknen entkernt werden. Das Trocknen kann in speziellen Dörrgeräten oder im Backofen erfolgen. Ein alternatives Verfahren ist das Trocknen auf einem Rost auf dem Dachboden oder das Aufhängen des Trockengutes an einer Schnur. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung können die Früchte auch im Freien an einer luftdurchlässigen Unterlage (Baumwollmull oder Gaze) getrocknet werden. Auf jeden Fall sollten sich die Früchte während des Trocknens nicht berühren, da sie verkleben könnten.

Durch das Dörren verlieren die Früchte an Feuchtigkeit, damit fehlt den Mikroorganismen die Lebensgrundlage Wasser und ihr prozentualer Zuckergehalt steigt an, was sie längere Zeit haltbar macht. Durch die erhöhte Konzentration von Aromastoffen bekommen sie auch einen intensiveren Geschmack."

Einfluss vom Schwefeln und Temperaturen auf Qualität:

"Um die Farbe der getrockneten Früchte zu erhalten und um Fäulnis vorzubeugen, wird industriell hergestelltes Trockenobst häufig vor dem Verpacken geschwefelt und/oder mit Konservierungsmitteln behandelt. Schwefel kann für Asthmatiker und Allergiker bedenklich sein.

Getrocknet werden kann bei Temperaturen von 0 bis 70 °C. Bei zu hohen Temperaturen verliert das Trockengut allerdings schneller Geschmack und Aroma, und bereits ab Temperaturen von 40 °C werden erste Vitamine zerstört."