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Sauerampfer, kleiner

Der Kleine Sauerampfer hat einen säuerlichen Geschmack und enthält unter anderem auch Oxalsäure. Er dient zum Würzen von Saucen, Suppen oder Blattsalate.

Der Kleine Sauerampfer ist in der Natur häufig zu finden. Man kann ihn roh oder gekocht als Gewürz verwenden. Geeignet sind in erster Linie grüne Blätter. Sind die Blätter durchgängig rot gefärbt, ist dies ein Anzeichen für einen hohen Gehalt an Oxalsäure. Seine Blütezeit reicht von Mai bis anfanges August.

Allgemeine Information:

Aus Wikipeida: "Der Kleine Sauerampfer (Rumex acetosella), auch Zwerg-Sauerampfer oder Kleiner Ampfer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Ampfer (Rumex)."

Inhaltsstoffe:

Sauerampfer sollte man in massvoll verzehren, denn er enthält neben wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen (Vitamin C, Eisen, Kalium, Magnesium) auch Oxalsäure.
"Pflanzenteile enthalten reichlich Oxalsäure, die in größeren Mengen für den Menschen, besonders für Nierenkranke, gesundheitsschädlich ist. Wird er vom Vieh in großen Mengen gefressen, verursacht er Durchfall."

Informationne zur Oxalsäure:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Oxalsäure#Biologische Bedeutung""Da Oxalsäure die Resorption (Aufnahme) von Eisen im Darm erschwert, sollte man bei einer Eisentherapie, z. B. im Rahmen einer Eisenmangelanämie, mit dem Verzehr stark oxalsäurehaltiger Lebensmittel zurückhaltend sein und diese auch nicht gleichzeitig mit der Einnahme von Eisentabletten zu sich nehmen. Nach Aufnahme von Oxalsäure kommt es im betroffenen Gewebe zu einer Verarmung an Calcium, in schweren Fällen kann dies eine Schädigung des Herzens zur Folge haben. Nach Aufnahme von größeren Dosen kann es zu Lähmungserscheinungen kommen, in jedem Fall (auch bei leichten Vergiftungen) kommt es zu Nierenschäden durch verstopfte Nierentubuli. Die letale Dosis (LDLo beim Menschen, oral) wird mit 600 mg pro kg Körpergewicht angegeben."

Verwendung in der Küche:

Feingehackter Sauerampfer dient als Gewürz für Quark, Salate, Suppen und Saucen. Er passt aber auch prima zu Kartoffeln, Linsen, Tomaten und Gurken.

Verbreitung:

"Der Kleine Sauerampfer ist in fast ganz Europa beheimatet. Die Südgrenze des Verbreitungsgebietes ist Kreta, die Nordgrenze das Nordkap. Nach Osten hin ist Rumex acetosella durch ganz Sibirien bis zur Mandschurei und nach Japan verbreitet. Teilareale gibt es im Atlasgebirge, in Südwest- und Zentralasien sowie im nordöstlichen Kleinasien. In den USA gibt esneophytische Vorkommen, dort breitet sich Rumex acetosella invasiv aus und gilt als schädliches Unkraut („noxious weed“).

Der Kleine Sauerampfer braucht nährstoffarme, am besten leicht saure Böden, die optimalerweise eher locker als fest sind. Am häufigsten gedeiht der Kleine Sauerampfer in Heiden, auf sandigen Wiesen, Schotterflächen, sauren Matten, sauren Äckern oder Mauerritzen. In den Alpen steigt der Kleine Sauerampfer bis in Höhenlagen von etwa 1500 Metern auf."

Unterarten:

"Es gibt von Rumex acetosella etwa vier Unterarten:

  1. Rumex acetosella L. subsp. acetosella
  2. Rumex acetosella subsp. acetoselloides (Balansa) Den Nijs
  3. Rumex acetosella subsp. multifidus (L.) Arcang.
  4. Rumex acetosella subsp. pyrenaicus (Pourr. ex Lapeyr.) Akeroyd"

​Wissenswertes:

"Der älteste fossile Nachweis der Kleine Sauerampfer stammt aus dem Boreal/Atlantikum und wurde 1931 bei Moosburg (Federsee) gefunden. Die älteste literarische Erwähnung ist von Johann Bauhin aus dem Jahr 1592."