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Duftreis, roh

Zu Duftreis zählen der lockere indische Basmatireis und der leicht klebrige Jasminreis. Beide Reissorten zeichnen sich durch ihren charakteristischen Duft aus.
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Unter der Bezeichnung Duftreis versteht man aromatisch duftende Reissorten, wie den indischen Basmatireis und den thailändischen Jasminreis. Beide gehören zum Typ Langkornreis. Der typische Duft entfaltet sich erst nach dem Kochen. Während Basmatireis ein lockerer Langkornreis ist, ist Jasminreis leicht klebrig, weshalb er sich hervorragend zum Essen mit Stäbchen eignet.

Informationen zum Basmatireis:

Aus Wikipedia: "Basmati (Urdu: ﺑﺎﺳﻤﺘﻰ, Hindi: बास्मती bāsmatī) bedeutet auf Hindi „duftend“. Es ist ein besonders aromatischer, langkörniger Reis, der ursprünglich aus Afghanistan stammt. Er wird am Fuß des Himalaya angebaut und ist die typische Begleitung zu einer Vielzahl von orientalischen Gerichten.

Von den vermarkteten Basmati-Sorten sind 15 von den indischen und pakistanischen Behörden nach dem Code of Practice on Basmati zugelassen und dürfen maximal 7 Prozent Fremdreis enthalten:

  • 5 pakistanische Sorten: Basmati 198, Basmati 370, Basmati 385, Kernel Basmati und Super Basmati.
  • 10 indische Sorten: Basmati 217, Basmati 386, Dehradun, Haryana, Kasturi (Baran, Rajasthan), Mahdi Suganda, Punjab, Pusa, Ranbir und Taraori.

Die Basmati-Körner müssen danach mindestens 6,5 Millimeter lang sein. Basmatikörner sind im Verhältnis zur Länge schmaler als andere Langkornsorten und haben bereits ungekocht einen charakteristischen Geruch, der sich von anderen Reissorten deutlich unterscheidet."

Informationen zum Jasminreis:

"Der Jasmin-Reis (auch Duftreis oder Siam-Reis) wird hauptsächlich im Norden Thailands, aber auch in Laos, Vietnam und Italien angepflanzt. Man nennt ihn „Duftreis“, weil er beim Kochen angenehm nach Jasmin riecht und, im Gegensatz zu vielen anderen Sorten, durch eine spezielle Anbaumethode ein wenig Eigengeschmack hat. Die Körner sind klein und für die Reistafel gut geeignet, da sie ebenfalls zu den „harten“ Reissorten gehören. Bei dem Reis aus Thailand ist die „Golden“- beziehungsweise „AAA“-Qualität die beste und teuerste, der „Bruchreis“ (gebrochener Reis) ist eine günstigere, wenngleich etwas schlechtere Qualität.“

Zubereitung von Duftreis:

Den Reis zunächst waschen, bis das Wasser klar leibt. Bereitet man den Reis nicht in einem Reiskocher zu, gilt folgende Faustregel: 1 Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser zubereiten. Das Wasser zum Kochen bringen und dann den Reis bei kleiner Stufe und geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln bzw. dämpfen lassen, sodass das Wasser vom Reis vollkommen aufgenommen wird. Von der Platte nehmen, umrühren und bei geschlossenem Deckel noch etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Dämpfen als Zubereitungsmethode für Duftreis:

"Beim Dämpfen nimmt der Reis das zum Aufquellen erforderliche Wasser über den Wasserdampf auf. Der Reis kann auch vor dem Dämpfen eingeweicht werden. Dieses Dämpfen kann direkt im Topf erfolgen (in der Gastronomie auch im Heißluftdämpfer) oder unter Zuhilfenahme eines Dämpfeinsatzes. ... Das Dämpfen ist eine besonders schonende Garmethode, durch die das Aroma des Reises besonders zur Geltung kommt. Sie wird daher vor allem bei Duftreis (z.B. Jasmin- oder Basmatireis) angewendet"

Wissenswertes:

"Reis ist vor allem in Asien ein Grundnahrungsmittel und bildet damit die Nahrungsgrundlage eines großen Teils der Weltbevölkerung. Nur von zwei Nutzpflanzen werden noch größere Mengen produziert: Zuckerrohr und Mais (Stand 2012), wobei Mais nur zu einem geringen Teil als Lebensmittel genutzt wird (Mais wird überwiegend an Tiere verfüttert). Reis zählt daher zusammen mit Weizen zu den beiden wichtigsten Getreidearten im Blick auf die menschliche Ernährung."


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