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Tahin (Sesambutter), Sorte der Körner nicht spezifiziert

Die aus gemahlenen Sesamsamen hergestellte Paste Tahin (Sesambutter) schmeckt nussig und verfeinert viele arabische Gerichte, wie z. B. Suppen und Hummus.

Die als Tahin oder auch Tahini bekannte Sesambutter besteht aus zu einer Art Paste verarbeiteter Sesamsamen. Es gibt sie auch in Rohkostform, bei der die Sesamsaat in Wasser eingelegt wird, ohne dass man sie einem Röstprozess unterzieht sowie die handelsübliche, geröstete Form. 

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Tahina [tˤɒˈħiːna], auch Tahini oder Tahin, ist eine Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern. Tahina stammt aus der arabischen Küche und ist eine Grundzutat des Hummus (Kichererbsenbrei). Es wird auch gerne als Beilage oder als Dip gereicht, dazu wird es mit Zitronensaft und Knoblauch vermischt, oft mit Gewürzsumach leicht verziert.

Man unterscheidet Tahina aus geschältem und aus ungeschältem Sesam. Tahina aus ungeschältem Sesam ist dunkler und bitterer, enthält aber mehr Vitamine und Nährstoffe. Häufig wird Tahina aus einer Mischung beider Sesamsaaten hergestellt. Tahina aus ausschließlich geschältem Sesam nennt man weißes Tahina."

Inhaltsstoffe und Verwendung:

"Tahina ist sehr vitaminreich (vor allem B1B2 und B6) und enthält sehr viel Calcium (783 mg pro 100 g). Es ist daher bei Vegetariern und Veganern sehr beliebt und wird als Alternative zu Brotaufstrichen wie Erdnussbutter oft in Bioläden, aber auch in türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäften angeboten.

Im Orient ist zudem Baba Ghanoush verbreitet, ein Dip aus gegrillten, pürierten Auberginen und Tahina. Tahina kann auch für die Zubereitung von Halva verwendet werden.

In der chinesischen Küche wird eine derartige Paste als Zhimajiang (chinesisch 芝麻醬 / 芝麻醤Pinyin Zhīmajiàng) bezeichnet und in der japanischen Küche als Nerigoma (jap. 練り胡麻/練りごま/練りゴマ), wo sie in Gerichten oft zusammen mit Sojasauceeingesetzt wird. In Deutschland werden derartige Mischungen unter dem Namen Goma (jap. für Sesam) angeboten."

Geschichte:

Aus "en.wikipedia.org/wiki/Tahini": "Die älteste bekannte Erwähnung von Sesam findet sich auf einem Keilschrift-Dokument das vor über 4000 Jahren verfasst wurde und den Brauch beschreibt wie den Göttern Sesamwein dargeboten wurde. Der Historiker Herodotus schreibt über die Kultivierung von Sesam vor 3500 Jahren in der Region des Tigris- und Euphratflusses im altertümlichen Irak. Es wurde hauptsächlich als eine Quelle für Öl verwendet.

Tahini wird auch als Zutat des Humus kasa, ein Gericht übersetzt in einem Arabischen Kochbuch des 13. Jahrhunderts, genannt Kitab Wasf al-Atima al-Mutada. Sesam Paste ist eine Zutat in manchen Chinesischen, Koreanischen und Japanischen Speisen; es wird auch in einigen Varianten der Szechuan Dandan-Nudeln verwendet. Sesam Paste findet ebenfalls in der Indischen Küche Verwendung. In den Vereinigten Staaten war Sesam Tahini im das Jahr 1940, zusammen mit anderen rohen Nussbutter-Produkten, in Gesundheits- bzw. Naturkostläden verfügbar."