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Schokolade, dunkel, 70-85% Kakaotrockenmasse

Dunkle Schokolade besitzt einen vergleichsmässig hohen Anteil an Kakaotrockenmasse und ist für laktoseintolerante Menschen besser verträglich (Siehe Text).
48/08/44
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Das Wort "Schokolade" findet seine Ursprünge in Lateinamerika und geht auf den aztekischen Begriff: "xocolatl" (Kakaotrank) zurück. Für die Herstellung dieses Getränkes wurde, wie der Name bereits vermuten lässt, Kakaobohnen verwendet. Der Kakao gelangte schliesslich im 16 Jahrhundert nach Europa, wo sich das Getränk nach Hinzugabe süsslicher Beigaben wie Honig steigender Beliebtheit erfreute. Es vergingen noch viele Jahre bis der technische Fortschritt die Herstellung von Schokolade erlaubte, wie wir sie heute kennen. 

Im Gegensatz zu anderen Schokoladearten zeichnet sich die dunkle Schokolade durch einen höheren Anteil an Kakaotrockenmasse aus. Diese kann bei manchen Produkten 70-85% erreichen, wobei es auch Schokolade mit fast 100%igem Kakaoanteil gibt. Aufgrund des Faktes, dass die wenigsten Bitterschokoladen mit erhöhtem Kakaotrockenmassenanteil noch über Milchbestandteile verfügen, ist dunkle Schokolade je nach Zusammensetzung vegan

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Bitterschokolade ist Schokolade mit hohem Kakaoanteil. Andere Bezeichnungen sind Herrenschokolade, Edelbitterschokolade, Zartbitterschokolade, dunkle oder schwarze Schokolade.

Diese Schokoladensorte schmeckt leicht bitter und ist dunkler und zumeist weniger süß als Milchschokolade und wird – im Unterschied zu Milchschokolade – in der Regel ohne Milch oder seltener mit nur geringem Milchanteil hergestellt. Der Kakaoanteil ist deutlich höher als bei anderen Sorten und somit in der Regel auch der Fettanteil. Je höher der Kakaoanteil der Bitterschokolade, desto herber und weniger süß ist der Geschmack."

Inhaltsstoffe:

"Für Schokolade mit den Bezeichnungen „halbbitter“ bzw. „zartbitter“ und „bitter“ müssen – ausgenommen in Bittersahneschokolade – ein Kakaoanteil von mindestens 50 bzw. 60 % vorhanden sein. Im Lebensmittelrecht ist die Bezeichnung Bitterschokolade nicht festgelegt; Schokolade muss jedoch mindestens 35 % Gesamtkakaotrockenmasse, davon mindestens 18 % Kakaobutter und mindestens 14 % fettfreie Kakaotrockenmasse, enthalten.

Aufgrund des fehlenden oder geringen Milchgehaltes sind die meisten Bitterschokoladen ganz oder nahezu laktosefrei und daher für laktoseintolerante Menschen besser verträglich als Milchschokolade.

Nach einer Untersuchung der Zeitschrift Ökotest können bestimmte Bitterschokoladen einen erhöhten Cadmiumgehalt haben, was zu einer Schädigung der Knochen oder des Nervensystems und möglicherweise zu Krebserkrankungen führen kann. ..."

Unterschied zwischen dunkler Schokolade und Milchschokolade:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Milchschokola": "Milchschokolade ist ein Schokoladenerzeugnis aus Kakaoerzeugnissen (Kakao, Kakaobutter), Zuckerarten und Milch oder Milcherzeugnissen. Andere Bezeichnungen sind Vollmilch- oder Alpenmilchschokolade. Milchschokolade ist hitzeempfindlicher und weniger lange haltbar als Bitterschokolade." 

Dies steht natürlich im Gegensatz zu der veganen Bitter/Halbbitter- oder Zartbitterschokolade, die in der Regel keine Milch enthält. Des Weiteren bedeutet ein hoher Kakaoanteil normalerweise einen geringeren Zuckeranteil. Somit ist dunkle Schokolade nicht nur von Milch befreit, sondern auch Kalorienärmer und mit einem höheren Anteil der potentiell gesundheitsfördernden Flavonoide (siehe "Gesundheitliche Aspekte) ausgestattet, die sich im Kakaa befinden.

Übrigens handelt es sich bei der "Weissen Schokolade" gemäss Gesamtkakaotrockenmassenanteil um keine Schokolade im eigentlichen Sinne, da sie die geforderten 35% nicht enthält.

Gesundheitliche Aspekte:

"Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von Bitterschokolade aufgrund ihres hohen Gehalts von Flavonoiden wie Epicatechin das Herz-Kreislauf-System schützt. Darüber hinaus senkt der Konsum von dunkler Schokolade den Blutdruck.

Nach einer amerikanischen Studie, die von 1996 bis 2000 an 2291 Schwangeren durchgeführt wurde, kann der Genuss von Bitterschokolade das Risiko von Präeklampsie bei Schwangeren senken. Die Anzahl der Frauen mit entsprechenden Symptomen war dabei direkt negativ abhängig vom Spiegel des in der Schokolade enthaltenen Alkaloids Theobromin im Serum."

Die Produkte des Kakaobaumes enthalten unter anderem Theobromin, ein zu der Gruppe der Stimulantien zählendes Alkaloid, welches eine ähnliche Struktur wie das Koffein besitzt. Es hat in kleinen Mengen eine gefässerweiternde sowie herzstimulierende Wirkung und relaxiert die glatte Muskulatur. Da Theobromin analog zu Koffein das Nervensystem stimuliert, können sensible Menschen bei einem Verzehr von dunkler Schokolade zu später Uhrzeit mit Einschlafproblemen konfrontiert werden. Neben der bekannten Schädlichkeit von zuckerhaltigen Produkten für die Zähne besitzt Schokolade durch das Zusammenspiel aus Fett/Zucker, der Erwartungshaltung der Konsumenten und des Essgenusses auch ein gewisses Suchtpotential.

Wissenswertes:

"Der Ausdruck Herrenschokolade für Bitterschokolade ist ein Marketingbegriff. Schokolade wird seit dem 19. Jahrhundert vor allem als Produkt für Kinder und Frauen wahrgenommen, weshalb die herbere dunkle Variante auch als Herrenschokolade vermarktet wird

Bis zum 19. Jahrhundert war Schokolade als Getränk in Europa ein Genussmittel für Erwachsene. Sie galt als nahrhaft und kräftigend, teilweise auch als Aphrodisiakum."


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