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Schnittlauch, roh

Schnittlauch findet vor allem als Küchengewürz, roh oder in warmen Speisen Verwendung. Er enthält Spuren von Schwefel und ist reich an Kalzium und Eisen.

Die natürlichen Bestände des Schnittlauchs sind in Eurasien und Nordamerika weitverbreitet. Er findet sich roh als auch gekocht in Speisen wieder und ist sowohl getrocknet, als auch gefriergetrocknet eine wichtige Kochzutat.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Schnittlauch (Allium schoenoprasum), auch Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium). Sie ist in den Hochgebirgen der Nordhalbkugel weitverbreitet. Schnittlauch wird als Gewürz verwendet."

Inhaltsstoffe:

"100 g Schnittlauch hat einen Brennwert von 30 kcal und enthält mehr als 90 % Wasser, rund 4 % Kohlenhydrate, 3 % Proteine und unter 1 % Fett. Des Weiteren ist sind auch verschiedene Mineralien wie Kalium, Eisen und Magnesium enthalten. Enthaltene Vitamine sind unter anderem: Vitamin A, C, E und K."

Verwendung in der Küche:

"Schnittlauch wird frisch oder tiefgefroren, wegen des geringen Aromas seltener getrocknet oder gefriergetrocknet verwendet und ist Bestandteil der fines herbes der französischen Küche. Als Küchengewürz geerntet werden nur die oberirdischen Röhrenblätter. Fein geschnitten wird er Salaten, Suppen, Eigerichten oder auch Mayonnaise zugefügt. Das Schnittlauchbrot – ein Butterbrot, reichlich belegt mit Schnittlauchröllchen – ist in Bayern und Österreich eine beliebte Komponente der Brotzeitplatte. Schnittlauch ist ein Bestandteil der Grünen Soße, sowohl nach der Frankfurter als auch der Kasseler Rezeptur, eines typischen Gerichts der deutschen Regionalküche, das sich besonders im hessischen Raum großer Beliebtheit erfreut."

Medizinische Aspekte:

Übersetzt aus "en.wikipedia.org/wiki/Chives": "Die medizinischen Eigenschaften vom Schnittlauch sind ähnlich wie die des Knoblauchs, aber schwächer; die verschwindenden Effekte im Vergleich mit Knoblauch sind wahrscheinlich der Hauptgrund für seine limitierte Verwendung als medizinisches Kraut. Durch den Besitz von zahlreichen Organoschwefelverbindungen wie Allyl- und Alkylschwefel, hat man den Schnittlauch im Zusammenhang mit vorteilhaften Effekten für den Blutkreislauf erwähnt. Des Weiteren hat der Schnittlauch milde, stimulierende, diuretische und antiseptische Eigenschaften. Da der Schnittlauch in der Regel als Beilage und nicht als Hauptgericht serviert wird, kommt es sehr selten zu negativen Auswirkungen, obwohl Verdauungsstörungen auftreten könnten. Schnittlauch ist reich in Vitamin A und C, hat Spuren von Schwefel und ist reich an Kalzium und Eisen."

Wissenswertes:

"Kommerziell wird Schnittlauch als Würzkraut meist in Gewächshäusern, selten auch in Feldkultur angebaut. Im kommerziellen Anbau waren in den 1990er Jahren vor allem die Sorten ‘Dominant’, ‘Kirdo’, ‘Fitlau’, ‘Wilan’ und ‘Polyvert’.

Für 1991 wurde die Anbaufläche in Deutschland auf rund 390 Hektar geschätzt, Zahlen von 1995 wiesen jedoch nur 52 Hektar als Feldkultur aus."