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Spinat, roh

Spinat ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Trotz hohem Oxalsäuregehalt ist der Konsum von rohem Spinat in vernünftigem Masse nicht gesundheitsschädlich.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der Echte Spinat (Spinacia oleracea), auch Gemüsespinat, Gartenspinat oder kurz Spinat genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Spinat (Spinacia) innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae, enthält die früheren Chenopodiaceae). Diese Kulturform entstand wohl in Südwestasien und wird hauptsächlich als Blattgemüse verwendet."

Roher Spinat und Oxalsäure:

Roher Spinat enthält Oxalsäure, aber die Menge ist unter anderem auch abhängig vom Blattalter. So enthalten junge Blätter weniger Oxalat. Oxalsäure, welche bei Erhitzen auf über 150 º Grad Celsius in Wasser, Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid zerfällt, kann gesundheitsschädlich sein. Dies dadurch, dass sie gewisse Mineralstoffe wie Kalzium in Form von schwer löslichen Komplexen bildet, was deren Aufnahme über den Darm erschwert. Des Weiteren greift Oxalsäure den Zahnschmelz an und trägt in grösseren Mengen zur Bildung von Nierensteinen bei. Trotzdem stellt der Verzehr oxalsäurehaltiger Lebensmitteln in vernünftigem Masse keine Bedrohung dar. Als Vergleich; die letale Dosis von oral aufgenommenem Oxalat beträgt laut Wikipedia 600 mg pro kg Körpergewicht, dies entspricht  rund 4.5 kg rohem Spinat für eine 60 kg schwere Person. 

Verwendung als Lebensmittel und Heilpflanze:

„Echter Spinat (Spinacia oleracea) ist eine ... Nahrungspflanze. Junge Blätter können roh als Salatzutat verwendet werden. Häufiger werden die Blätter gekocht als Gemüse verzehrt.

In der deutschen Küche wird pürierter Spinat traditionell in Begleitung von Eiern ... und Kartoffeln ... serviert. Um sowohl den leicht metallisch-bitteren ... Geschmack zu mildern, als auch den Nitratgehalt zu verringern (um 40–70 %), kann Spinat vor der weiteren Zubereitung blanchiert werden. Beim Blanchieren bleibt ein Großteil des wasserlöslichen Nitrats im Kochwasser zurück, allerdings geht dadurch auch ein Teil der anderen Inhaltsstoffe verloren. Tiefkühlspinat wird üblicherweise kurz nach der Ernte blanchiert.

Auch die Samen sind roh oder gekocht essbar. Gekeimte Samen können als Sprossen Salaten zugefügt werden.“

"Die Pflanze ist ein Mittel gegen Blähungen ... , die Samen gelten als Abführmittel ... In Experimenten wurden hypoglykämische Eigenschaften nachgewiesen." ... Mehr Informationen unter: Spinat, gefroren, gehackt oder Blätter.

Inhaltsstoffe:

„Spinat hat einen hohen Gehalt an Mineralien, Vitaminen (β-Carotin, auch Pro-Vitamin A genannt, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C) und Eiweiß. Er besitzt zwar innerhalb der Gemüsearten einen hohen Gehalt an Eisen (3,5 Milligramm in 100 Gramm frischem Spinat)... außergewöhnlich hohen Eisenanteil besitzt Spinat jedoch nicht. Des Weiteren enthält Spinat Oxalsäure und reichert überdurchschnittlich viele Nitrate aus dem Boden an, besonders wenn er nicht im Freiland gezogen wird. Spinat enthält – wie alle photosynthetisch aktiven Grünpflanzen – das Protein Ribulose-1,5-bisphosphat-carboxylase/-oxygenase (RuBisCo), das bei der Verdauung teilweise in das Opioidpeptid Rubiscolin abgebaut wird."

Detaillierte Angaben sind unter Wikipedia zu finden.