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Hirse, roh

Rohe Hirse enthält viel Silizium, Eisen und Vitamin B6, aber auch Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium und Kalium. Die Goldhirse ist von der Schale befreit.

Hirse bzw., Rispenhirse (Echte Hirse) ist eine Millethirse und im Gegensatz zu Sorghumhirse ein Getreide. Es stammt aus der Famile der Süssgräser und diente in Zentralasien schon seit 8000 Jahren zur Zubereitung von ungesäuertem Fladenbrot. Heutzutage dient die Hirse auch zur Herstellung von glutenfreiem Bier. Im Handel bedeutet Goldhirse eine von der Schale befreite Hirse. Die ungeschälte Hirse hat viel mehr Mineralstoffe und Spurenelemente, doch ist der Blausäuregehalt beachtlich.

Mineralstoffen und Vitamine der Hirse:

Aus Wikipedia: "Die Hirse ist ein sehr mineralstoffreiches Getreide. In Hirse sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und, im Vergleich zu anderen Getreiden, besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6 enthalten."

Kultivierte Hirsearten:

Verwandt sind Sorghum als Mohrenhirse oder Zuckerhirse, Coix als Hiobsträne und ebenfalls in der Unterfamilie der Panicoideae sind Panicum mit Rispenhirse, Sowihirse, Kutkhihirse, Gabelblütige Hirse und Rutenhirse. Als Setaria die Kolbenhirse, als Pennisetum die Perlhirse, als Paspalum die Kodohirse, als Echinochloa die Hühnerhirsen bzw Japanhirse, als Digitaria die Foniohirse und als Urochloa die Guinea-Hirse und Braune Hirse.

Die Eleusine mit der Fingerhirse und Eragrostis mit Teff sind aber aus der Unterfamilie der Chloridoideae.

Informationen zu der Rispenhirse:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Rispenhirse": "Innerhalb der Art werden drei Unterarten unterschieden:

  • Kulturhirse (Panicum miliaceum subsp. miliaceum): Die Ährchen fallen zur Fruchtreife nicht aus- oder ab, die Ährchenachse zerbricht nur unter Druck. In Mitteleuropa gibt es hier drei (Con)Varietäten:
  1. var. effusum, die Flatter-Rispenhirse, mit ausgebreiteter und sehr lockerer Rispe. Sie ist die ursprünglichste Kultursippe.
     
  2. var. contractum, die Klump-Rispenhirse, mit zusammengezogener Rispe, die oben dichter ist als am Grund. Die Zweige sind überhängend.
     
  3. var. compactum, die Dicke Hirse, mit zusammengezogener, überall gleich dichter Rispe, alle Zweige stehen aufrecht.
  • Unkraut-Hirse (Panicum miliaceum subsp. ruderale (Kitagawa) Tzvelev): Die Rispe steht aufrecht, ihre Äste stehen steif ab. Die Ährchenachse zerfällt unter der oberen Blüte, auch der Ährchenstiel ist gegliedert. Zur Reife fallen die Scheinfrüchte und auch die Spelzen ab. Die Spelzfrüchte sind dunkel gefärbt. Diese Unterart wächst in Maisfeldern und auf Schuttplätzen. In Deutschland ist sie seit 1982 nachgewiesen.
     
  • Unechte Unkraut-Hirse (Panicum miliaceum subsp. agricolum Scholz & Mikolas): Die Rispe ist stärker zusammengezogen und nickend. Die Ährchen fallen zur Reife aus den stehenbleibenden Hüllspelzen aus, die häutigen Spelzen bleiben aber stehen. Sie ist aus Kärnten, Steiermark, Tschechien und dem Elsass bekannt."