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Radicchio, roh

Der aus Italien stammende Radicchio hat eine weinrote Farbe und einen typischerweise bitteren, herbwürzigen Geschmack. Man kann ihn roh oder gekocht geniessen.
73/23/04
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Der Radicchio (Radikkio ausgesprochen) zählt zusammen mit Endivie, Frisée, Chicorée und Zuckerhut zur Gattung der Zichoriengewächse (Wegwarten). Radicchioblätter haben eine intensiv weinrote bis violette Farbe, welche sich erst bei kühleren Temperaturen entwickelt. Die Blätter sind von weissen Blattrippen durchzogen. Je nach Sorte ist der Radicchio rund (Chioggia) bis länglich oval (Treviso) geformt. Die hier am häufigsten angebotene Sorte ist Radicchio Choggia. Radicchio hat einen charakteristischen bitteren, herbwürzigen Geschmack, den er dem Stoff Lactucopikrin zu verdankt hat. Dieser wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und stimuliert die Gallensaftproduktion.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Radicchio (Aussprache:[raˈdɪki̯o]) (Cichorium intybus var. foliosum) ist eine Kulturform der Gemeinen Wegwarte (Zichorie), die als Gemüse oder Salat genutzt wird. Die verschiedenen Sorten wurden früher vor allem in Italien angebaut, woraus sich die regionalen Bezeichnungen herleiten. Zur eindeutigen Unterscheidung der Sortengruppen werden unten daher die italienischen Namen verwendet."

Herkunft und Inhaltsstoffe:

"Bis ca. 1985 wurde nördlich der Alpen noch sehr selten Radicchio angebaut. In großen Mengen wurde er von Italien in die nordeuropäischen Länder exportiert und war recht teuer im Verhältnis zu anderen Zichorien- oder Salatarten. Ab 1985 kamen die ersten Neuzüchtungen in den Anbau, und es setzte sich vor allem die Sortengruppe Radicchio Rosso di Chioggia durch.
Seine rote Farbe verdankt er den physiologisch wichtigen Anthozyanen
, außerdem enthält er Lactucopikrin einen früher Intybin genannten, anregenden Bitterstoff, der roh verzehrt am besten wirkt."

Verwendung in der Küche:

"Nördlich der Alpen wird Radicchio meist Salaten zugemischt oder dient als Tellerdekoration beim Anrichten. Der Geschmack ist wie bei allen Zichorien leicht bitter. Die als Indicazione geografica protetta geschützten Sorten Radicchio Rosso di Treviso und Radicchio Variegato di Castelfranco gelten als Spezialität der italienischen Region Veneto und werden gegrillt oder im Risotto verwendet. Durch die kompakte kugelige Form ist Radicchio gut vor dem Welken geschützt ..."

Verfügbarkeit:

Erntezeit, des bei uns angebauten Radicchios, ist von Juni bis Oktober; es gibt ihn aber fast rund ums Jahr, aus Freilandanbau oder aus dem Treibhaus.

Bitterstoffe und Lagerung:

Die meisten Bitterstoffe sind im Strunk und den weissen Blattrippen enthalten. Entfernt man die Blattrippen oder legt man Radicchio kurz in lauwarmes Wasser, schmeckt er weniger bitter.

Bewahren Sie Radicchio am besten locker in Papier gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks auf.

Weitere Namen:

  • "Radicchio Rosso di Chioggia: Palla Rossa, Radicchio rosso, Radicchino
  • Radicchio Variegato di Castelfranco: Castelfranco
  • Radicchio di Verona: Winterradicchio, Rosettenzichorie
  • Radicchio Tardivo
  • Cicorino Rosso"

Radicchio Rosso di Chioggia:

"Die wohl mengenmäßig am meisten angebaute Sorte ist Radicchio Rosso di Chioggia, die durch Züchtung an die Klimaverhältnisse in Mittel- und Nordeuropa angepasst wurde und von hauptsächlich in den Niederlanden ansässigen Züchtern als Saatgut angeboten wird. Die zahlreichen Sorten aus Italien sind in der Regel für den Anbau nördlich der Alpen wenig geeignet. ..."


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